Regenschirm statt Sonnencreme: Starkregen und Gewitter haben NRW fest im Griff

Von Julia Hercka

Offenbach - In Nordrhein-Westfalen werden in den nächsten Tagen Gewitter und viel Regen erwartet.

Nie ohne Regenschirm aus dem Haus: In den nächsten Tagen muss in Nordrhein-Westfalen mit viel Regen gerechnet werden.
Nie ohne Regenschirm aus dem Haus: In den nächsten Tagen muss in Nordrhein-Westfalen mit viel Regen gerechnet werden.  © Friso Gentsch/dpa

Die Unwetter sollen am Dienstagnachmittag aufziehen und teils bis zum Donnerstagmorgen anhalten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.

Insgesamt könne es in den nächsten Tagen 40 bis 80, regional auch bis zu 130 Liter pro Quadratmeter regnen. Der Schwerpunkt der Regenfälle soll vom Münsterland bis in den Südwesten des Landes liegen.

Am Dienstag ziehen am späten Nachmittag von Osten her kräftige Gewitter auf. Auch mit Hagel und Sturmböen müsse gerechnet werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 26 Grad im Nordosten und 17 Grad in der Eifel.

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In der Nacht zum Mittwoch regnet es verbreitet kräftig. Lokal sind Gewitter möglich. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 18 und 13 Grad. Am Mittwoch kann es in Teilen des Landes mehrere Stunden lang Starkregen geben.

Laut DWD gibt es eine erhöhte Unwettergefahr. Lokal sind demnach sogar extreme Unwetter möglich. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 17 und 24 Grad.

Update, 13. Juli, 10.44 Uhr: Warnung vor extremem Dauerregen im Südwesten von NRW

Mit großer Eindringlichkeit hat der Deutsche Wetterdienst den Südwesten Nordrhein-Westfalens am Dienstag vor extrem ergiebigem Dauerregen gewarnt. Zwischen Dienstagvormittag und Donnerstagmorgen würden Niederschlagsmengen zwischen 80 und 180 Liter pro Quadratmeter erwartet, teilte die Wetterbehörde in Essen mit.

"Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich", schrieb der DWD. Auch Erdrutsche seien möglich. Die Meteorologen rieten: "Schließen Sie alle Fenster und Türen!"

Die amtliche Unwetterwarnung der höchsten Warnstufe gilt für die Kreise Euskirchen, Aachen, Düren, Bonn, den Rhein-Erft-Kreis sowie für Teile Kölns und des Rhein-Sieg-Kreises.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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