Vorsicht: Möglicher Extrem-Regen in NRW erwartet!

Von Helge Toben

Köln - Im Südwesten von Nordrhein-Westfalen können nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Zeitraum zwischen Dienstag und Donnerstag punktuell bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Der Stark-Regen könnte vor allem den Südwesten von NRW treffen. (Symbolbild)
Der Stark-Regen könnte vor allem den Südwesten von NRW treffen. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Das Auftreten und die örtliche Eingrenzung seien noch sehr unsicher, teilte der DWD am Montag mit und sandte dazu eine Unwetter-Vorabinformation aus.

Erwartet werde jedoch eine "Wetterlage mit hohem Unwetterpotenzial".

Mit Unterbrechungen zögen Starkregengebiete mit eingelagerten Gewittern auf, hieß es. "Dabei regnet es teils extrem kräftig."

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Lokal seien innerhalb von 48 bis 60 Stunden 70 bis 120 Liter, punktuell auch bis zu 200 Liter pro Quadratmeter denkbar.

Die Regenmengen könnten auf kleinem Raum große Unterschiede aufweisen.

"Daher ist eine genauere Eingrenzung noch nicht möglich."

Mögliches Unwetter noch nicht genau zu bestimmen

Meist würden nur wenige Orte mit voller Intensität getroffen. Genauere Angaben erfolgten erst mit der Ausgabe amtlicher Unwetterwarnungen.

Zur Einordnung der für möglich gehaltenen Regenmengen: Zwischen 1961 und 1990 fielen in Nordrhein-Westfalen im Juli im Schnitt 82 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Update, 13.39 Uhr: Regen über mehrere Stunden zunächst in der Eifel erwartet

Unwetterartigen Regen über mehrere Stunden erwarten die Meteorologen am Dienstag zunächst in der Eifel. Am Nachmittag sind dann auch im Nordosten Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich.

In der Nacht zum Mittwoch kann es erneut kräftig regnen, vor allem im Norden und Nordosten. Am Mittwoch bleibt es unbeständig. Mehrere Stunden dauernder Starkregen bis hin zu extremem Unwetter ist jedoch möglich. Auch am Donnerstag soll es noch regnen und gewittern, am meisten Richtung niederländische Grenze.

Wie sehr sich die Regenmengen auf die Füllstände der Talsperren auswirken, ist noch unklar. Die Talsperren des Ruhrverbands könnten noch Wasser aufnehmen, sagte Verbandssprecher Markus Rüdel.

"Wir haben immer noch Luft nach oben." Die Talsperren seien derzeit zu knapp 96 Prozent gefüllt. "Wir haben da noch gute vier Prozent Platz, um Regenereignisse zwischenspeichern zu können."

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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