Zur Karnevals-Session: Diese strengen Regeln gelten für Jecke in Köln und NRW

Köln - Am Donnerstag um 11.11 Uhr beginnt in NRW die fünfte Jahreszeit. Nachdem im vergangenen Jahr wegen Corona fast alles ausgefallen ist, soll dieses Jahr wieder gefeiert werden. Allerdings hat sich die Pandemiesituation in den vergangenen Wochen wieder zugespitzt. Was müssen Karneval-Fans in den kommenden Tagen beachten?

In NRW kann endlich wieder Karneval gefeiert werden - allerdings unter strengen Corona-Auflagen.
In NRW kann endlich wieder Karneval gefeiert werden - allerdings unter strengen Corona-Auflagen.  © Marius Becker/dpa

Welche Regeln gelten im Freien?

In Köln gilt zu Karnevalsbeginn in zwei Zonen die 2G-Regel. Wer in der Altstadt oder im Zülpicher Viertel in den abgesperrten Bereichen mitfeiern möchte, muss entweder geimpft oder genesen sein. Die Regelung gilt von Donnerstag (8 Uhr) bis Sonntag (8 Uhr).

"Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen", begründet Oberbürgermeisterin Henriette Reker (64, parteilos) den Schritt.

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Wer darf in den Kneipen feiern?

Auch an Karnevalsveranstaltungen in den Innenräumen dürfen in Köln nur immunisierte Personen teilnehmen: Feiernde müssen vor dem Eintritt einen Impf- oder Genesenen-Ausweis vorweisen.

Sollten sich Menschen ohne 2G-Nachweis in einer Kneipe tummeln, drohen dem Betreiber Konsequenzen bis hin zur zeitweisen Schließung des Betriebs!

Gibt es Ausnahmen von der 2G-Regel?

Kinder bis zum Alter von sechs Jahren sind von den Beschränkungen ausgenommen. Die Sechs- bis Zwölfjährigen können unter Vorlage eines PCR-Tests (maximal 48 Stunden alt) oder eines Schnelltests (maximal sechs Stunden alt) bei den Veranstaltungen dabei sein. Dies gilt auch für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Ein Plakat mit der Aufschrift "11.11. Jeck mit G!" hängt in Köln an einer Bushaltestelle.
Ein Plakat mit der Aufschrift "11.11. Jeck mit G!" hängt in Köln an einer Bushaltestelle.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Wie sieht es im Rest von Nordrhein-Westfalen aus?

In Düsseldorf gilt am Donnerstag für das "Hoppeditz-Erwachen" auf dem Rathausplatz und bei der anschließenden Feier im Henkelsaal ebenfalls die 2G-Regel. Bei der Karnevalsparty in der Duisburger Innenstadt, die am Samstag stattfindet, gilt genauso die 2G-Regel.

Andernorts ist es nicht ganz so streng: In Essen müssen sich die Besucher beim "Hoppeditz-Erwachen" an die 3G-Regel halten. Auch für die Prinzenproklamation des Festausschusses des Dortmunder Karnevals wurde eine 3G-Regel beschlossen.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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