15-Jährige wacht mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf – kurz darauf stirbt sie

Bury (England) - Die Familie der 15-jährigen Harriet Dixon ist untröstlich. Eigentlich war die junge Schülerin doch kerngesund gewesen!

Harriet Dixon (†15) verstarb am Freitag, nachdem sie tagsüber unter schrecklicher Migräne gelitten hatte.
Harriet Dixon (†15) verstarb am Freitag, nachdem sie tagsüber unter schrecklicher Migräne gelitten hatte.  © Facebook/Screenshot/Eloise Brogan

Am Freitagmorgen wachte Harriet gegen 6.30 Uhr auf und beklagte sich augenblicklich bei ihren Eltern, Eddie und Lisa Dixon, über schreckliche Migräne.

"Meine Frau und ich sahen nach ihr, drängten sie dazu, sich hinzulegen, und daraufhin machte sie einen Mittagsschlaf", erinnert sich ihr trauernder Vater gegenüber dem britischen Boulevardmagazin "The Sun".

"Aber als sie gegen 14 Uhr aufwachte, sagte sie, dass sie noch immer Schmerzen habe."

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Kurz darauf brach das junge Mädchen in ihrem Haus in der englischen Stadt Bury zusammen.

Zwar versuchten Eddie und Lisa alles, um ihr jüngstes Kind zu retten, doch sie konnten nichts mehr für ihre Tochter tun. Wenig später verstarb die 15-Jährige im North Manchester Krankenhaus – sie hatte einen Herzstillstand erlitten.

Wie Eddie Dixon dem Magazin nun berichtete, wurde Harriet positiv auf Corona getestet – ob das Virus der Grund für ihren plötzlichen Tod war, bleibt nun abzuwarten. Die Obduktion ist noch nicht abgeschlossen.

Auf Facebook gedenken Freunde der jungen Schülerin

Am Tag zuvor ging es dem Mädchen noch gut

Ihre Familie kämpft nun damit, den schrecklichen Schicksalsschlag zu verarbeiten. "Wenn ein Gebäude einstürzt und Menschen vermisst werden – das ist ein Grund. Wenn es einen Unfall auf einer Straße gibt – das ist auch ein Grund. Aber im Moment fragen wir uns nur: 'Warum?'", so der trauende Vater.

Schließlich sei am Tag zuvor noch alles in Ordnung gewesen. Wie immer sei Harriet von der Schule nach Hause gekommen, "voller Freude", wie die junge Frohnatur es immer gewesen war.

"Worte können nicht ausdrücken, wie wir uns fühlen ... Wir waren eine fünfköpfige Familie – jetzt sind wir eine vierköpfige Familie – und da ist ein leerer Platz am Tisch", beklagte Eddie Dixon.

"Der einzige Weg, wie wir das durchstehen werden, ist, uns gegenseitig zu lieben, mit Hatties Freunden in Kontakt zu bleiben und uns an unsere wunderbare Tochter und das Licht und das Lachen zu erinnern, das sie in unser Leben gebracht hat."

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Eloise Brogan

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