Die Corona-Pfunde purzeln: Joggen hilft mir bei der Fett-Schmelze

Stuttgart/Würzburg - Zu viel Süßkram, zu wenig Bewegung: TAG24-Redakteur Patrick Hyslop hat im Homeoffice ordentlich zugenommen. Nun wird das Ruder herumgerissen. Der Corona-Speck muss weg! Die Ansage lautet: "Kampf den Kilos!" Alle zwei Wochen berichtet er von den Höhen und Tiefen des Abspeckens.

Auch bei Schnee und Eis ging es raus zum Joggen.
Auch bei Schnee und Eis ging es raus zum Joggen.  © privat

Seit vier Wochen bin ich im Kampf-Modus und fighte gegen die Corona-Kilos an. Und es gibt einen ersten Erfolg zu vermelden!

Wir erinnern uns: Am Anfang, da war die Körperwaage mein erklärter Feind. Das fiese, kleine Ding zeigte mir Zahlen an, die Gift für gute Laune waren.

Beim ersten Wiegen nach langer, langer Zeit (und jeder Menge Süßkram) zeigte mir die Waage 97,9 Kilo an. Heftig!

Jetzt ging's wieder zum Feind. Diesmal hat er jedoch frohe Kunde.

Das rigorose Training und die Ernährungsumstellung zeigen Wirkung - und die Waage nur noch 96,4 Kilogramm. Macht ein sattes Minus von 1,5 Kilo! Die Pfunde purzeln also langsam.

Ob aus dem Feind bei weiteren guten News am Ende gar noch ein Freund wird?

Zwar gilt auch weiterhin: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es geht schon mal in die richtige Richtung. Nämlich bergab. Also mit dem Gewicht.

Die Fitness hingegen steigert sich langsam.

Schmerzhafter Flächenbrand in Schenkeln und Waden

Neben der Lauferei wird auch fleißig mit Gewichten trainiert.
Neben der Lauferei wird auch fleißig mit Gewichten trainiert.  © privat

Beim letzten Mal habe ich ja schon davon berichtet, wie mir das Krafttraining gut tut. Parallel dazu gibt's aber auch zünftige Cardio-Einheiten, um die Fett-Schmelze voranzutreiben.

Die spule ich gerne nach dem Krafttraining runter. Entweder 45 Minuten auf dem Ergometer oder sechs Kilometer Joggen.

Wobei es am Anfang der Horror war, da bin ich ehrlich.

Und: Ausdauer auf Kraft, das ging nicht. Das musste strikt nach Tagen getrennt werden, sonst wäre ich einfach umgekippt. Diese Serie wäre dann sehr, sehr abrupt vorbei gewesen.

Ich weiß noch genau, wie mir bei den ersten Laufeinheiten die Lunge aus dem Hals hing, die Muskulatur in Schenkeln und Waden war ein einziger, schmerzhafter Flächenbrand.

Nach zwei, drei Kilometern war Schluss. Die Lunge brannte, der Kreislauf wimmerte. Da klang ich nicht nur wie ein alter Blasebalg, ich sah auch so aus.

Kein Wunder: Ich hatte ja lange Zeit auch das Laufen sträflich vernachlässigt.

Doch inzwischen läuft (hahaha!) es deutlich besser. Dank pumpender Musik im Kopfhörer, die mich vorwärts treibt. Auch kann ich es nach dem Gewicht-Training kaum noch abwarten, bei Wind und Wetter an der frischen Luft zu laufen. Selbst bei Eis und Schnee ging's regelmäßig raus.

Fazit: Nach vier Wochen geht es mit der Fitness bergauf, mit dem Gewicht bergab. Die Richtung passt! Und ich bin sehr gespannt, was sich in den kommenden Wochen und Monaten noch alles tut.

Titelfoto: privat

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