Ärzte denken, dass Baby nichts fehlt: Monate später kommt die schreckliche Wahrheit heraus

Chatham (England) - Sie weinte und weinte und weinte. Doch Ihre Mutter konnte einfach nicht herausfinden, was ihrer kleinen Tochter fehlte.

Die kleine Katherina galt seit ihrem dritten Lebensmonat als "sensibel" (Symbolbild).
Die kleine Katherina galt seit ihrem dritten Lebensmonat als "sensibel" (Symbolbild).  © 123RF/Vladimir Grigorev

Rada Hristova aus dem englischen Chatham sagte: "Ich fühlte mich wie die schlimmste Mutter der Welt, weil ich mein Baby nicht beruhigen konnte und niemand mir sagen konnte warum."

Kinderärzte hatten der verzweifelten Mutter bereits gesagt, dass ihre Tochter Katherina ein "sensibles Baby" sei, als das heute fast zwei Jahre alte Kind erst drei Monate alt war.

Erst als ihre Schwägerin einen "weißen Punkt" in Katherinas linkem Auge entdeckte, begann Rada Hristova verzweifelt online nach einer möglichen Diagnose zu suchen, berichtet aktuell der Daily Star.

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Beide Frauen verfielen dann in leichte Panik, als Google ihnen die mögliche Krankheit nannte: Augenkrebs.

"Obwohl keiner von uns den weißen Punkt wieder sehen konnte, bemerkte ich dann, dass Katherinas Auge im Vergleich zu dem anderen, das hell und glänzend war, stumpf aussah", erzählte Hristova.

Auge musste entfernt werden

Schließlich stellten Ärzte in einer Augenklinik die befürchtete Schock-Diagnose. Das kleine Mädchen hatte tatsächlich einen großen Tumor, der sogar schon dafür gesorgt hatte, dass sie auf dem Auge erblindet war! Der bösartige Tumor namens Retinoblastom saß in der Netzhaut des Auges.

Katherina und ihre Eltern wurden dann an das Retinoblastom-Zentrum des Royal-London-Krankenhauses überwiesen.

"Obwohl es Sinn machte, konnte ich immer noch nicht glauben, dass meine Tochter Krebs hatte... Wenn Sie sich ein krebskrankes Kind vorstellen, sieht das Kind krank aus. Abgesehen von all dem Weinen, sah Katherina ansonsten wie ein gesundes Kind aus", sagte ihre Mutter.

Tragischerweise mussten Ärzte das Auge von Katherina entfernen. Aber die Operation lief erfolgreich und die Schmerzen des Kindes hörten danach schlagartig auf.

"Es war, als hätte etwas mein kleines Mädchen verändert. Sie hörte plötzlich auf zu weinen, fing an zu lächeln und konnte wie ein normales Kind schlafen. Man konnte sehen, dass sie endlich glücklich war", erzählte Rada Hristova.

Tragischerweise begannen sich dann in Katherinas verbleibendem Auge kleine Tumoren zu entwickeln. Diese konnten jedoch zum Glück therapeutisch behandelt und das Auge gerettet werden.

Nun hofft die Familie, dass ihr Kind endgültig genesen ist.

Titelfoto: 123RF/Vladimir Grigorev

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