Mangel an Blutspenden: Kann Studenten-Wettbewerb dagegen helfen?

Marburg - Eine Gruppe um den Marburger Medizinstudenten Leonard Richter hat einen Blutspende-Wettbewerb ins Leben gerufen. 

Das Archivbild zeigt Blutkonserven in einem Kühlraum des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes.
Das Archivbild zeigt Blutkonserven in einem Kühlraum des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes.  © picture alliance / Maja Hitij/dpa

Gesucht werde dabei "die blutreichste Hochschule Deutschlands", teilte die Initiative "Medisspendenblut" am Montag mit.

Dabei bitten Teams an rund 20 deutschen Universitäten und Hochschulen um Blutspenden – welches Team am Ende im Verhältnis zur Anzahl der Medizinstudenten die meisten Spenden bekommen hat, hat gewonnen.

"Als zukünftige Mediziner tragen wir eine besondere Verantwortung und auch die Pflicht, gerade beim Thema Blutspenden als Vorbilder im Sinne der Gesellschaft zu handeln", begründete Richter die Initiative. 

"Wir möchten so viele Menschen wie möglich ansprechen, sie über den Mangel an kontinuierlichen Blutspendern und dessen lebensrettende Funktion aufklären und ermutigen, die Spende nicht auf die lange Bank zu schieben", sagte Mitorganisatorin Merle Göben.

Die Aktion endet am 3. Juli. Der Wettbewerb soll künftig jährlich ausgetragen werden.

Erst vor wenigen Wochen hatte das hessische Sozialministerium erneut zum Blutspenden aufgerufen, weil die Konserven in Hessen zu Ende gehen (TAG24 berichtete). 

Titelfoto: picture alliance / Maja Hitij/dpa

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