So viele Kalorien verbrauchst Du im Homeoffice

München - Auch im Gesundheitswesen geht der Trend zu Online-Angeboten: "E-Health" ist auf dem Vormarsch. Gerade in Corona-Zeiten wird das Thema nun wichtiger als je zuvor. 

In Corona-Zeiten arbeiten viele im Homeoffice. (Symbolbild)
In Corona-Zeiten arbeiten viele im Homeoffice. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

"E-Health" oder auch "Digital Health" bezeichnet den Einsatz von digitaler Technologie (zum Beispiel Apps) im Gesundheitswesen. Produkte, Akteure und Services werden digital verknüpft. Die Gesundheitsversorgung soll so effizienter werden. 

Gerade in Corona-Zeiten nutzen wir unsere Smartphones mehr denn je zur Verknüpfung mit der Außenwelt. Während wir zu anderen Menschen auf Distanz gehen müssen, erlaubt uns die Technik weiterhin in Kontakt zu bleiben. 

Zoom-Meetings mit Arbeitskollegen, Essensbestellungen statt Restaurantbesuchen: Der Alltag im Homeoffice kann schnell bequem werden. 

Viele bewegen sich in Corona-Zeiten weniger. Um Dich selbst zu kontrollieren, kannst Du zum Beispiel Kalorienrechner verwenden. Das Portal Krankenversicherung.net hat einen auf Durchschnittswerten basierenden >>>Rechner entwickelt, der Dir sagt, wie viele Kalorien Du täglich verbrauchst und hoch der Unterschied durch das Arbeiten im Homeoffice ist.

Um auch zu Hause fit zu bleiben, kann man zahlreiche digitale Sportangebote nutzen. Auch die Krankenkassen sind hier zur Stelle. 

E-Health: So unterstützt Dich die Krankenkasse bei Deiner physische Gesundheit

Wer Sport treiben möchte, kann sich auch mit digitalen Angeboten fit halten. (Symbolbild)
Wer Sport treiben möchte, kann sich auch mit digitalen Angeboten fit halten. (Symbolbild)  © 9nong/ 123RF

Ohne digitale Kommunikation geht heute nichts mehr. Doch sind auch die Krankenkassen auf dem neusten Stand, um Dich in Zeiten des Abstands zu unterstützen? 

Das Portal Krankenversicherung.net hat sich die 15 großen Anbieter und ihre digitalen Angebote genauer angeschaut und eine große Umfrage durchgeführt. 

Im Vergleich der mitgliederstärksten Krankenkassen schnitten die Viactiv, Bamer und die Aok am besten ab. Das Schlusslicht bildet die SVLFG. 

Alle Kassen unterstützen ihre Mitglieder auch digital, zum Beispiel mit Apps. Die Teilnahme an Online-Kursen wird bei allen mit einem Bonussystem belohnt. Es lohnt sich also, dass Angebt Deiner Kasse genauer unter die Lupe zu nehmen!

In der Umfrage zeigte sich nämlich, dass die Sportangebote bisher kaum genutzt werden. Offenbar wissen zu wenige darüber Bescheid. 

57 Prozent der Befragten kannten die Angebote in den Bereichen "Fitness & Bewegung" und "mentale Gesundheit" nicht einmal. Daher auch die geringe Nutzung der Angebote. Immerhin lassen sich knapp 19 Prozent ihren klassischen Sport oder Sportkurs von der Kasse bezuschussen.

Mangelnde Kenntnis über das Angebot scheint der Hauptgrund für die verhaltene Nutzung des Sportangebots zu sein. Die Krankenkassen müssen hier offenbar noch einiges an Werbung und Informationsarbeit im eigenen Interesse leisten. 

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa, 9nong/ 123RF

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