Gefährlicher Virus: Mehrere Tonnen Karpfen mussten sterben

Halle (Saale)/Barby - An einem Kiessee in Barby im Salzlandkreis ist nach Angaben des Landesanglerverbandes eine Karpfenkrankheit aufgetreten. 

Rund 300 Kilo Fisch wurden entsorgt. (Symbolbild)
Rund 300 Kilo Fisch wurden entsorgt. (Symbolbild)  © wrangel/123RF

Diese sei durch eine Infektion mit dem Koi-Herpesvirus verursacht worden, teilte ein Verbandssprecher in Halle mit. Das Virus sei für Menschen ungefährlich. Die Krankheit trete ausschließlich bei Fischen auf.

Angeln, Wasserentnahme und vorsorglich auch Schwimmen seien auf Anordnung des Landesamtes für Verbraucherschutz bis zum 1. September untersagt worden.

Rund 300 Kilogramm Fisch seien entsorgt werden. Experten untersuchten Proben im Labor und stellten das Virus fest. Wie es zu der Infektion der Karpfen kam, sei noch unklar.

Koi-Herpes gilt in der Fischerei als gefürchtete Krankheit, die ganze Bestände vernichten kann. .


Alle Angler, die in an diesem "Kiessee Süd am Werkleitzer Weg" waren, sind aufgefordert, ihre Ausrüstung zu desinfizieren

Titelfoto: wrangel/123RF

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