Hirnfressende Amöbe: Behörden warnen vor Leitungswasser

Texas (USA) - Bewohner aus acht Gemeinden im Südosten von Texas wurden alarmiert, kein Leitungswasser mehr zu nutzen. Forscher warnen vor einer Amöbe, die im schlimmsten Fall tödlich sein kann. 

Acht Gemeinden in Texas wurden aufgefordert, Kontakt mit Leitungswasser zu vermeiden. (Symboldbild)
Acht Gemeinden in Texas wurden aufgefordert, Kontakt mit Leitungswasser zu vermeiden. (Symboldbild)  © 123RF/Kateryna Kon

Wie CNN berichtete, haben Gesundheitsbehörden in Texas die Einwohner von acht Gemeinden aufgefordert, den Kontakt mit Leitungswasser zu vermeiden. Allerhöchstens das Spülen der Toilette wäre in Ordnung. 

Der Grund? Darin könnte sich die hirnfressende Amöbe Naegleria fowleri befinden.

Und diese ist höchst gefährlich. Gelangt der Parasit nämlich in die Nase seines Opfers, kann es zu einer Hirnentzündung kommen.

CNN berichtete bereits von einem sechsjährigen Jungen, der im September aufgrund einer Infektion gestorben ist. Auch TAG24 berichtete bereits von einem 29-Jährigen, der im Surf-Urlaub ums Leben kam. 

Das öffentliche Wassersystem wird nun desinfiziert, gespült und anschließend erneut auf den Erreger hin untersucht. Dies versicherten die Behörden vor Ort. 

Von Mensch zu Mensch kann sich der Parasit glücklicherweise nicht übertragen.

Mittlerweile gibt es Entwarnung für alle Gebiete außer Lake Jackson. Dies teilte die "Texas Commission on Environmental Quality" auf Twitter mit. 

Titelfoto: 123RF/Kateryna Kon

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