Sollte man mit einer Erkältung in die Badewanne gehen?

Leipzig - Taschentücher sind ein ständiger Begleiter, der Husten will einfach nicht aufhören, und man fühlt sich schwach und kaputt: Um eine typische Wintererkältung kommen wohl nur die wenigsten herum. Da würde sich doch ein entspanntes Bad in der Wanne lohnen, oder?

Bei leichten Erkältungssymptomen kann ein warmes Bad entspannend sein. Bei Fieber sollte man auf die Badewanne aber verzichten. (Symbolbild)
Bei leichten Erkältungssymptomen kann ein warmes Bad entspannend sein. Bei Fieber sollte man auf die Badewanne aber verzichten. (Symbolbild)  © citalliance/123RF

Bei der Vielzahl an Erkältungsbädern, die man in den hiesigen Drogeriemärkten kaufen kann, liegt die Antwort eigentlich nahe.

Bei leichten Erkältungssymptomen tut ein warmes Bad natürlich gut. Unsere Schleimhäute werden besser durchblutet und die Virenvermehrung verlangsamt. Das warme Wasser hat eine entspannende Wirkung auf den Körper.

Enthält der Badezusatz dazu noch Eukalyptus oder Thymian, kann der wohltuende Effekt sogar verstärkt werden.

Wichtig: Nach dem Baden sollte man sich sofort wieder unter eine dicke Decke kuscheln. Der Körper sollte warmgehalten werden, sonst kann die vorher erreichte Wirkung ganz schnell verpuffen.

Eine Ausnahme gibt es beim Erkältungsbad allerdings. Sollten die Symptome so weit fortgeschritten sein, dass man bereits Fieber hat, wäre der Weg in die Wanne eher kontraproduktiv.

Ein Bad wäre demnach viel zu anstrengend für den Körper und könnte deswegen mehr schaden als helfen.

Wer unsicher ist, ob ein Bad gut oder schlecht verträglich ist, kann das auch für wenige Minuten testen. Sollte sich ein Art Unwohlsein einstellen, gilt es jedoch, schnell die Wanne zu verlassen.

Titelfoto: citalliance/123RF

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