Prognose: 2000 Männer erkranken in Sachsen-Anhalt bis Ende 2020 an Prostatakrebs

Magdeburg - Rund 2000 Männer in Sachsen-Anhalt erkranken nach Schätzungen des Gemeinsamen Krebsregisters bis Ende des Jahres neu an Prostatakrebs.

Die meisten Neuerkrankungen werden laut dem Bericht bei Männern zwischen 70 und 75 Jahren diagnostiziert. (Symbolbild)
Die meisten Neuerkrankungen werden laut dem Bericht bei Männern zwischen 70 und 75 Jahren diagnostiziert. (Symbolbild)  © kenchiro95/123RF

Das teilte das Sozialministerium am Dienstag in Magdeburg mit. Die meisten Neuerkrankungen werden demnach bei Männern zwischen 70 und 75 Jahren diagnostiziert. 

Es gebe jedoch auch einzelne Fälle, bei denen Männern unter 50 Jahren erkrankten.

Bei etwa einem Fünftel aller Neuerkrankten werde ein Tumor im vierten und somit höchsten Stadium diagnostiziert, hieß es. Das bedeutet, dass bereits das benachbarte Gewebe angegriffen ist oder sich Metastasen gebildet haben. 

Anlässlich des Europäischen Prostatatags am 15. September soll über die Krebsart aufgeklärt und zur Vorsorge geraten werden.

Das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen ist das bevölkerungsbezogene Krebsregister für die neuen Bundesländer und Berlin. 

Hauptaufgabe ist die Registrierung aller auftretenden Krebsneuerkrankungen und deren statistische Auswertung.

Prostatakrebs ist den Angaben des Registers nach eine der häufigsten Krebstodesursachen bei Männern.

Titelfoto: kenchiro95/123RF

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