Mann geht 27 Jahre nicht zum Zahnarzt, dann erhält er die Schockdiagnose

Sheffield - Wohl kaum jemand geht gern zum Zahnarzt. Bei Darren Wilkinson war die Angst allerdings so groß, dass er sich 27 Jahre lang nicht behandeln ließ - mit fatalen Folgen...

Als Darren Wilkinson die Schockdiagnose erhielt, konnte er es zunächst gar nicht fassen. (Symbolbild)
Als Darren Wilkinson die Schockdiagnose erhielt, konnte er es zunächst gar nicht fassen. (Symbolbild)  © 123RF/iakovenko

Jahrelang schob der Brite seine Termine immer wieder vor sich her.

"Ich habe jahrelang versucht, ihn beim Zahnarzt registrieren zu lassen, und konnte ihm schließlich einen Termin buchen", erklärte seine Freundin gegenüber Mirror.

Nachdem er sich endlich getraut hatte, erwartete ihn allerdings eine Schockdiagnose:

"Auf seiner Röntgenaufnahme war ein massiver Schatten zu erkennen, ein schwarzes Loch in der Mitte seines Gesichts und der Zahnarzt sagte, er habe so etwas noch nie gesehen."

Wenn Wilkinson morgens aufwachte, entdeckte er regelmäßig Blut auf seinem Kissen und seine Freundin beschwerte sich hin und wieder darüber, dass er schlimmen Mundgeruch hatte: "Ich dachte nur, er putzt sich nicht richtig die Zähne."

Dabei wuchs ein großer und aggressiver Tumor namens Ameloblastom im Kopf des 51-Jährigen heran.

Im Krankenhaus mussten daraufhin  90 % seines Unterkiefers entfernt werden und es wurden Titanplatten eingefügt.

Darren Wilkinson hatte einen Ameloblastom-Tumor unter seinem Kiefer

Insgesamt sechs Not-OPs waren notwendig, um den Tumor zu entfernen. (Symbolbild)
Insgesamt sechs Not-OPs waren notwendig, um den Tumor zu entfernen. (Symbolbild)  © 123RF/ luckybusiness

Eine Woche später entwickelte der Brite eine Sepsis und musste sich danach insgesamt sechs Notoperationen unterziehen.

"Die Diagnose zu bekommen war absolut schrecklich. Er durfte nichts Festes essen, weil sein Kiefer an einigen Stellen so dünn war, dass er nur brechen würde", berichtete seine Freundin und ergänzte: "Ich habe ihn ins Krankenhaus gebracht und bin weggefahren - es war der längste und trostloseste Tag meines Lebens."

Inzwischen ist Wilkinson wieder zu Hause. Dennoch gestaltet sich der Alltag alles andere als einfach: "Wenn ich jetzt in seinen Mund schaue, kann ich deutlich die freiliegenden Metallplatten, Drähte und den toten Knochen sehen."

Doch es gibt noch Hoffnung: Darren Wilkinson plant jetzt, eine Transplantation von seinen Unterschenkelknochen vornehmen zu lassen, um damit zu versuchen, seinen Kiefer wieder aufzubauen.

Titelfoto: 123RF/iakovenko

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