Mutter bricht vor Tochter zusammen, als sie von ihrem Arzt die Diagnose über Zoom erfährt

Leyland (England) - Kimberly Eccles bekam von ihrem Arzt nach vielen Untersuchungen eine schockierende Diagnose über Zoom mitgeteilt.

Kimberly Eccles mit ihrer Tochter und ihrem Freund.
Kimberly Eccles mit ihrer Tochter und ihrem Freund.  © Screenshot/GoFundMe/Kimberly Eccles

Im Juni 2019 verspürte die junge Mutter Schmerzen im Mund und dachte, es handele sich um ein Geschwür. Wegen ihrer Symptome suchte sie in der Folge einen Arzt auf. Nach umfangreichen Untersuchungen wurde bei der Frau eine verstopfte Speicheldrüse festgestellt, berichtet The Sun.

Im Februar 2020 schwoll plötzlich die rechte Seite ihres Kiefers an. Die Schwellung hatte bereits die Größe eines Tennisballs. Wieder standen eine Menge Untersuchungen an. Drei der Termine wurden allerdings wegen des Lockdowns im Frühjahr abgesagt oder verschoben.

Nachdem eine Biopsie die schockierende Diagnose bestätigt hatte, bekam die Mutter einer kleinen Tochter einen Anruf ihres behandelnden Arztes über Zoom. In diesem wurde ihr mitgeteilt, dass sie an einem Rhabdomyosarkom, also einem hoch bösartiger Weichteiltumor, leidet.

Das Tragische: Ihr Arzt teilte ihr auch mit, dass sie wahrscheinlich nur noch sechs Monate zu leben habe. Ihr Tumor sei eine tickende Zeitbombe.

Kimberley Eccles hat vermutlich nur noch sechs Monate zu leben

Als sie das hörte, brach sie vor den Augen ihrer siebenjährigen Tochter zusammen und weinte bitterlich.

Darüber, ob ihre Diagnose vielleicht früher gestellt worden wäre, hätte es keinen Lockdown gegeben, möchte die Britin lieber nicht nachdenken. "Es hilft mir nicht, zu überlegen, wie anders es gewesen wäre, wenn es keine Pandemie gegeben hätte und mein Krebs früher diagnostiziert worden wäre", sagte sie der Boulevardzeitung. "Es müssen nun sicherlich viele Krebspatienten in einer ähnlichen Situation sein wie ich."

Auf GoFundMe sammelt die hübsche Frau nun Geld für ihre lebensnotwendigen Behandlungen. Kimberly hat bereits eine Chemotherapie hinter sich, die allerdings das Tumorwachstum noch nicht gestoppt hat. "Der nächste Schritt ist eine vollständige Rekonstruktions- und Entstellungsoperation mit mindestens 12 Stunden auf dem Tisch."

Dabei werden Knochen ihres Beins entnommen und in ihr Gesicht eingesetzt. Die OP soll am Montag stattfinden. Doch Mediziner sagten, dass der Eingriff womöglich nicht ausreichen wird, um ihr Leben zu retten.

Doch die Blondine kämpft weiter und will nicht aufgeben.

Titelfoto: Screenshot/GoFundMe/Kimberly Eccles

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