Laut Studie: Gelegentlicher Cannabis-Konsum kann das Gehirn schädigen

Colorado - Das Gehirn von Teenagern kann schon durch gelegentliches Rauchen von Cannabis geschädigt werden, haben US-amerikanische Forscher der School of Medicine der University of Colorado herausgefunden. Zu zwei verschiedenen Zeitpunkten haben die Wissenschaftler dazu mehr als 1100 Jugendliche aus 596 Familien untersucht.

Eine Person ist gerade dabei, sich einen Joint zu drehen, um diesen zu rauchen (Symbolbild).
Eine Person ist gerade dabei, sich einen Joint zu drehen, um diesen zu rauchen (Symbolbild).  © 123rf / dolgachov

Sie entdeckten, dass Cannabiskonsum zu Problemen beim verbalen Gedächtnis führen kann, berichtet Daily Mail. 

Beobachtet wurde, dass Cannabiskonsumenten häufiger unter Gedächtnisproblemen litten und somit Schwierigkeiten hatten, gelesene oder gehörte Dinge wieder abzurufen.

Dabei haben die Experten offenbar sichergestellt, dass das Ergebnis nicht durch genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse herbeigeführt wurde.

"Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Cannabiskonsum mit kognitiven Funktionen zusammenhängt, aber wir wissen, dass Cannabiskonsum nicht von anderen wichtigen Risikofaktoren isoliert ist", so Psychiater Jarrod Ellingson laut Daily Mail. 

Deshalb legten die Forscher bei ihrer Studie auch verstärkt den Fokus auf Geschwister. 

Ganz zufällig ist wohl auch der Studienort wohl nicht gewählt worden. Schließlich wurde Cannabis ausgerechnet in Colorado 2014 legalisiert, weshalb die Droge stark konsumiert wird. 

In der Fachzeitschrift Addiction könnt Ihr die ausführlichen Ergebnisse der Studie nachlesen.

Titelfoto: 123rf / dolgachov

Mehr zum Thema Gesundheit:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0