Statt teurer Klunker: Finger Piercing ist DER neue schräge Trend (und nicht ungefährlich!)

Netz - Bling Bling am Finger? Klar, immer her damit. Doch anstelle von hübschen Ringen sieht man neuerdings immer öfter sogenannte Finger Piercings.

Auch beim Finger Piercing muss die Haut durchbohrt werden.
Auch beim Finger Piercing muss die Haut durchbohrt werden.  © Screenshot Instagram/icopiercing, Screenshot Instagram/nyny_meow1 (Montage)

Ohrringe und Bodypiercings an allen möglichen Körperstellen kennen wir ja schon. Jetzt kommt ein weiterer Trend hinzu. Und auch hier muss die Haut wieder durchbohrt werden...

Die Rede ist von Finger Piercings. In den sozialen Netzwerken zeigen etliche Leute ihre Hände zur Schau, an denen beispielsweise ein kleiner Glitzerstein befestigt ist oder ein anderes Schmuckstück den Finger ziert.

Einige User erzählten bereits, dass sie sich die Piercings statt eines Verlobungs- oder Eheringes setzen lassen. Crazy!

Immerhin: Um einen verlorenen Ring müssen sie sich nicht sorgen, das Schmuckstück sitzt dank des Piercings an einer Stelle fest.

Das Stechen kann auf klassische Weise erfolgen, also so wie bei Ohrringen. Oder mit der mikrodermalen Methode. Das heißt, ein kleines Gewinde wird unter der Hautoberfläche implantiert, aus der es herausragt. Dort lässt sich der Schmuck anbringen.

Doch das Ganze hat auch Nachteile!

Erstens kann der Heilungsprozess mehrere Monate dauern. Und die Spuren eines solchen Piercings bleiben ein Leben lang sichtbar - auch dann, wenn der Schmuck entfernt wird. Außerdem sind Hände und Finger "Arbeitswerkzeuge". Wenn jemand mit dem Schmuck irgendwo hängen bleibt, könnte er schlimmstenfalls herausgerissen werden. Und nicht zuletzt könnten Bakterien zu einer bösen Infektion führen. 

Titelfoto: Screenshot Instagram/icopiercing, Screenshot Instagram/nyny_meow1 (Montage)

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