4,5 Prozent mehr Lohn! IG Metall kämpft für Sachsens Holzwerker

Leipzig - In dieser Branche trägt Sachsen nach Gewerkschaftsangaben die rote Laterne: Im Schnitt nur 14,60 Euro Stundenlohn verdienen die rund 7000 Beschäftigten der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie im Freistaat. Im Westen liegen die Ecklöhne der Branche zwischen 18 und 20 Euro.

Die IG Metall fordert mehr Geld für die Beschäftigten der für holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Sachsen.
Die IG Metall fordert mehr Geld für die Beschäftigten der für holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Sachsen.  © picture alliance / dpa

Die IG Metall will das ändern und geht mit einer Forderung von 4,5 Prozent mehr Lohn in die neue Tarifrunde.

Aufgrund des hohen Altersdurchschnitts fordert die Gewerkschaft zudem die Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes und bessere Altersteilzeit-Regelungen.

"Die gesundheitlichen Risiken und Erschwernisse in den Sägewerken, Spanplatten- und Möbelfabriken, die größtenteils in drei Schichten rund um die Uhr laufen, sind knallhart. Bis zur Regelaltersrente von 67 Jahren kann unter diesen Bedingungen niemand durchhalten", sagt Gewerkschaftsfunktionär Bodo Grzonka.

Hier müssten die Arbeitgeber mehr Verantwortung zeigen.

Titelfoto: picture alliance / dpa

Mehr zum Thema Leipzig: