Dreharbeiten in Leipzig: ARD stellt Friedliche Demonstration nach

Leipzig - Ein Demonstrationszug, in dem man sich garantiert nicht mit dem Coronavirus infiziert? Das versucht die UFA in diesen Tagen in Leipzig auf die Beine zu stellen.

Die TV-Produktion ist die Verfilmung des Buchs "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution".
Die TV-Produktion ist die Verfilmung des Buchs "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution".  © MDR/UFA Fiction/Steffen Junghans

Gestern wurden die Dreharbeiten zu einem Wende-Fernsehfilm fortgesetzt.

Auf dem Leipziger Marktplatz soll die erste kleinere Demo von 1989 nachgestellt werden, die weit vor den berühmten Massendemonstrationen stattfand.

Doch bevor die Komparsen und Statisten den DDR-Look der Wendezeit erhielten, mussten sie zwei negative Coronatests nachweisen. Die wurden von der Produktionsfirma organisiert und bezahlt.

Unter dem Arbeitstitel "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" wird die Geschichte junger Menschen aus einer kleinen Umweltgruppe nacherzählt, die mit ihren politischen Aktionen einen Anteil an der Friedlichen Revolution hatten. 

In den Hauptrollen spielen Janina Fautz, Inka Friedrich und Alexander Hörbe.

Die Dreharbeiten hatten bereits am 6. März begonnen, mussten aber wegen der Pandemie unterbrochen werden.

So sah es im Herbst 1989 auf den Leipziger Straßen aus. Die Friedliche Revolution nahm hier ihren Anfang.
So sah es im Herbst 1989 auf den Leipziger Straßen aus. Die Friedliche Revolution nahm hier ihren Anfang.  © picture-alliance/dpa/dpaweb

Der Fernsehfilm soll zuerst in der ARD laufen.

Titelfoto: picture-alliance/dpa/dpaweb

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