Schaden im sechsstelligen Bereich: Autotransporter geht auf der A9 in Flammen auf

Schkeuditz - Auf der A9 im Bereich des Schkeuditzer Kreuzes ist am Donnerstagnachmittag ein Sattelzug in Brand geraten, der mehrere Autos transportiert hatte. Die Autobahn musste vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Der Brand war laut der Feuerwehr Wiedemar im Bereich des Anhängers ausgebrochen. Die Kameraden konnten ein Übergreifen der Flammen auf die Zugmaschine verhindern.
Der Brand war laut der Feuerwehr Wiedemar im Bereich des Anhängers ausgebrochen. Die Kameraden konnten ein Übergreifen der Flammen auf die Zugmaschine verhindern.  © Screenshot: Gemeindefeuerwehr Wiedemar

Wie Polizeisprecherin Dorothea Benndorf gegenüber TAG24 erklärte, war es gegen 14.40 Uhr zu dem Brand gekommen. 

"Aktuell ist noch unklar, warum der Laster in Brand geriet. Wir vermuten einen technischen Defekt, dies konnte jedoch noch nicht bestätigt werden", so die Sprecherin.

Die Gemeindefeuerwehr Wiedemar berichtete auf Facebook ebenfalls über den Vorfall. Die Kameraden waren zusammen mit den Wehren aus Kölsa, Glesien, Radefeld und der Gesamtfeuerwehr Schkeuditz zu dem Einsatz alarmiert worden. 

Der Feuerwehr zufolge war der Brand offenbar im Bereich des Anhängers ausgebrochen. 

"Ein Übergreifen der Flammen auf die Zugmaschine konnte verhindert werden. Ebenfalls konnten vier der hochwertigen Fahrzeuge auf dem Sattelzug gerettet werden", heißt es darin.

Fahrer konnte sich rechtzeitig befreien

Vier Autos, die der Laster geladen hatte, wurden indes beschädigt oder sogar vollständig durch die Flammen zerstört.
Vier Autos, die der Laster geladen hatte, wurden indes beschädigt oder sogar vollständig durch die Flammen zerstört.  © Screenshot: Gemeindefeuerwehr Wiedemar

Vier weitere Autos fielen indes den Flammen zum Opfer, erklärte Polizeisprecherin Benndorf. "Der Schaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich."

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Der Fahrer des Lasters konnte sich laut Feuerwehr rechtzeitig befreien.

Durch die starke Rauchentwicklung und den sich gegebenenfalls ergebenden Explosionen musste die Autobahn in Richtung München vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Titelfoto: Screenshot: Gemeindefeuerwehr Wiedemar

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