Corona in Leipzig: Volksfest Eisleber Frühlingsfest fällt zweites Mal in Folge aus

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise. Wie der Rest der Bundesrepublik befindet sich die Stadt noch immer im zweiten Lockdown.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © jovannig/123RF

Sachsen befindet sich weiterhin im zweiten Lockdown, der mindestens bis zum 28. März andauern soll. Es gilt die Pflicht zum Tragen von OP- oder FFP2-Masken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr.

Seit dem 1. März dürfen Friseure wieder Kunden empfangen, am 8. März hat außerdem die vorsichtige Öffnung des Einzelhandels sowie von weiteren körpernahen Dienstleistern begonnen. Die genauen Voraussetzungen dafür findet Ihr >>>hier.

Ein Hausstand kann sich zudem mit einem weiteren treffen, insgesamt dürfen fünf Personen anwesend sein. Kinder unter 15 Jahren zählen dabei nicht.

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in Sachsen oder der Stadt Leipzig an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, werden die Lockerungen wieder aufgehoben.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem aktuellen Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

UPDATE, 23. März, 21.41 Uhr: Volksfest Eisleber Frühlingswiese fällt zweites Mal in Folge aus

Nach der Absage im vergangenen Jahr fällt auch das für Ende April 2021 geplante Volksfest Eisleber Frühlingswiese aus.

Grund ist wie im Vorjahr die Verbreitung des Coronavirus, wie der Eigenbetrieb Märkte der Lutherstadt am Dienstag mitteilte.

Die Veranstaltung dürfe pandemiebedingt nicht stattfinden, hieß es. Das Volksfest sollte vom 29. April bis zum 2. Mai stattfinden.

Die Eisleber Frühlingswiese muss wegen der Corona-Pandemie erneut ausfallen. (Symbolbild)
Die Eisleber Frühlingswiese muss wegen der Corona-Pandemie erneut ausfallen. (Symbolbild)  © 123rf/curaphotography

UPDATE, 23. März, 18.55 Uhr: Sterblichkeit in Sachsen und Sachsen-Anhalt Mitte Februar auf normalem Niveau

Mitte Februar sind in Sachsen zum ersten Mal seit Monaten wieder ähnlich viele Menschen gestorben wie im Durchschnitt der Vorjahre.

In der Woche vom 15. bis 21. Februar - dem letzten Zeitraum, für den auf Länderebene Zahlen vorliegen - starben in Sachsen insgesamt 1257 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte - darunter 153 mit oder durch Corona.

Damit lag die Sterblichkeit in diesem Zeitraum ein Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Das steht in starkem Gegensatz zu der Situation in den letzten drei Kalenderwochen des Jahres 2020, als die Sterbefallzahlen doppelt so hoch wie in den Vorjahren waren.

Das Statistische Bundesamt führt diese Entwicklung auf eine ungewöhnlich milde Grippesaison zurück: Die Aktivität der zu dieser Jahreszeit üblichen Atemwegserkrankungen sei auf einem vorher nie erreichten, niedrigen Niveau. Das gelte gerade im Vergleich mit den Jahren 2017 und 2018, die durch starke Grippewellen gezeichnet waren.

So hätten die Sterbefallzahlen trotz der Corona-Pandemie unter den Durchschnitt der Vorjahre fallen können.

Auch in Sachsen-Anhalt sind Mitte Februar zum ersten Mal seit Monaten ähnlich viele Menschen wie im Durchschnitt der Vorjahre gestorben. So starben in der Woche vom 15. bis 21. Februar insgesamt 756 Menschen - darunter 118 mit oder durch Corona.

Das sind vier Todesfälle weniger als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre, und es ist ein starker Gegensatz zu Situation zum Jahresanfang: Auf ihrem Höchststand in der dritten Januarwoche hatte die Sterblichkeit in Sachsen-Anhalt rund 56 Prozent über dem Schnitt der Vorjahre gelegen.

UPDATE, 23. März, 18.39 Uhr: Neue Corona-Regeln für Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt will den verschärften Lockdown über Ostern "offensiv im Land praktizieren", wie Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) am Dienstag sagte.

Von Gründonnerstag bis Ostermontag sollen Mobilität, Wirtschaft und Arbeitsleben weiter runtergefahren werden. Erlaubt sind, je nach Gegend, aber kleinere Feiern und Ausflüge.

Eine Übersicht der neuen Regeln findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 23. März, 15.17 Uhr: Sachsen-Anhalt will auch über Ostern Impf- und Testzentren offen halten

In Sachsen-Anhalt sollen im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Impf- und Testzentren auch über Ostern geöffnet haben.

"Wir wollen das Dunkelfeld aufhellen", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung.

Es gelte über die Tests auch die Menschen zu erreichen, die infiziert sind und es nicht merken.

Die weitere Öffnung der Zentren von Gründonnerstag bis Ostermontag sei mit den Landkreisen und Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte besprochen worden. In Sachsen-Anhalt gibt es nach Angaben des Landes mehr als 100 Testzentren.

UPDATE, 23. März, 15.13 Uhr: Sachsens aktuelle Corona-Zahlen im Überblick

Die aktuellen Fallzahlen und Inzidenzwerte aus Sachsen.
Die aktuellen Fallzahlen und Inzidenzwerte aus Sachsen.  © TAG24

UPDATE, 23. März, 14.55 Uhr: Sachsen-Anhalt will alle Schulen geöffnet lassen

Sachsen-Anhalt will die Schulen auch in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen geöffnet lassen.

In allen Landkreisen und kreisfreien Städten würden die Schulen weiterhin in Betrieb gehalten, "und zwar auch dort, wo wir - wie im Burgenlandkreis - die Inzidenz von 200 überschritten haben", erklärte Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts in Magdeburg.

Am Morgen hatte das Robert Koch-Institut für den Burgenlandkreis 203,5 Ansteckungen je 100.000 Einwohner und 7 Tage gemeldet.

"Wir können das deswegen rechtfertigen, weil wir dort ein Modellprojekt fahren, das dazu führt, dass dort in einem ganz engen Zeittakt alle Schülerinnen und Schüler regelmäßig getestet und damit überprüft werden", erklärte Haseloff.

Kita-Beschäftigte sowie Lehrkräfte an den Schulen seien geimpft. Diese Vorkehrungen würden wissenschaftlich begleitet.

Es gehe darum, mit der Pandemie zu leben und in bestimmten Bereichen ein Stück Normalität sicherzustellen.

UPDATE, 23. März, 14.25 Uhr: Neue Corona-Regeln für Sachsen

Mit einem eindringlichen Appell hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) um Verständnis für die bevorstehenden schärferen und längeren Corona-Regeln geworben.

Gelten soll die neue Verordnung vom 1. bis zum 18. April. Beschlossen wird sie laut Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am 29. März.

Weitere Infos zu den Hintergründen und alle geplanten Regeln im Überblick findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 23. März, 12.55 Uhr: Sachsens Kirchen wollen Präsenzgottesdienste zu Ostern

Sachsens Kirchen hoffen nach den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz weiter auf den Kirchgang zum höchsten Fest der Christen.

Die meisten Gemeinden der evangelischen Landeskirche planen Präsenzgottesdienste zu Ostern, mit entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen wie bereits seit langem praktiziert, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Dresden.

Bund und Länder hatten sich in der Nacht darauf geeinigt, die Religionsgemeinschaften bitten zu wollen, an Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Bisher waren die Kirchen davon ausgegangen, an Ostern Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln abhalten zu können.

Sachsens Landeskirche wartet nun erstmal die "sicherlich zeitnah stattfindenden Gespräche mit dem Freistaat" ab. Das Bistum Dresden-Meissen setzt weiter darauf, dass eine Lösung gefunden wird, die Gottesdienstbesuche möglich macht.

UPDATE, 23. März, 11.15 Uhr: Reiseverkehr am Airport Leipzig/Halle läuft zum Ende der Woche an

Der Reiseverkehr am Airport Leipzig/Halle nimmt zum Ende der Woche wieder Fahrt auf.

Die Fluggesellschaft Condor kündigte an, ab Samstag (27. März) dreimal täglich Palma de Mallorca anzufliegen. Zudem soll es vereinzelte Flüge nach Ägypten und auch in die Türkei geben, wie Uwe Schuhart von der Mitteldeutschen Flughafen AG am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Vom Flughafen Dresden sind derzeit keine Direktflüge in ausländische Ferienziele vorgesehen.

"Wir haben aber einen sehr fragilen Flugplan. Es werden immer wieder Flüge kurzfristig gestrichen", sagte Schuhart. Die Reiseveranstalter reagierten derzeit sehr kurzfristig. Zudem sollte sich jeder Reisende bei den Veranstalter exakt über die Bedingungen am Zielort informieren.

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind Testcenter eingerichtet. Dort können Passagiere auch einen PCR-Test machen, der allerdings selbst bezahlt werden muss.

Ab dem 27. März soll der Reiseverkehr am Flughafen Leipzig wieder aufgenommen werden. (Archivbild)
Ab dem 27. März soll der Reiseverkehr am Flughafen Leipzig wieder aufgenommen werden. (Archivbild)  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 23. März, 9.55 Uhr: Inzidenz in Sachsen weiter auf hohem Niveau

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Sachsen auf einem hohen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag für den Freistaat 156,1 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche, nach 158,8 vom Montag. Bundesweit lag die Inzidenz am Dienstag bei 108,1.

Von den 13 Regionen in Sachsen lagen am Dienstag nur noch die Städte Leipzig (84,3) und Dresden (93,2) unter einer Inzidenz von 100. Negativ-Spitzenreiter bleibt das Vogtland, wo die Rate trotz verschärfter Corona-Regeln beständig ansteigt auf inzwischen 405,3. Auch in den Landkreisen Nordsachsen (222,5), Zwickau (221,9) und dem Erzgebirgskreis (214,1) liegt die Inzidenz über 200.

Am Dienstag registrierte das RKI für Sachsen 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie sind im Freistaat demnach 8236 Corona-Patienten gestorben.

Titelfoto: 123rf/curaphotography

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