Coronavirus in Leipzig: Inzidenz in der Messestadt wieder über 10

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Mittwoch, 28. Juli, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 22.617 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 13,3 (Stand: 29. Juli, 3.21 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland hat nach Monaten des Lockdowns endlich wieder viele Freiheiten zurück. Die Wirtschaft läuft wieder an, Reisen innerhalb Deutschlands sind nahezu problemlos möglich und beim Einkaufen in Sachsen ist die Maskenpflicht seit 16. Juli entfallen.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Und auch die Impfquote erhöht sich immer weiter - auch wenn Sachsen im Bundesvergleich eine der niedrigsten Quoten aufweist (Stand Mitte Juli).

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Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

UPDATE, 28. Juli, 9.02 Uhr: Sachsen-Anhalt bleibt Bundesland mit niedrigster Corona-Inzidenz

Sachsen-Anhalt bleibt weiter das Bundesland mit der niedrigsten Corona-Inzidenz. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) stiegt der Wert am Mittwoch im Vergleich zum Vortag von 3,3 auf 3,6 leicht an. Es wurden 17 neue Infektionen und ein weiterer Todesfall gemeldet.

Den höchsten Inzidenzwert hat der Saalekreis (11,4). Im Kreis Anhalt-Bitterfeld liegt er aktuell bei 0.

UPDATE, 28. Juli, 8.28 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz steigt in Sachsen weiter auf niedrigem Niveau an. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Mittwoch auf 5,5. Am Vortag hatte er bei 4,8 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt.

Derzeit ist Sachsen das Bundesland mit der drittniedrigsten Inzidenz. Nur die Nachbarländer Sachsen-Anhalt (3,6) und Thüringen (5,3) liegen noch darunter. Bundesweit lag der Wert am Mittwoch bei 15,0 (Dienstag: 14,5.)

Die Landeshauptstadt Dresden befindet sich mit 11,0 weiter über der 10er-Grenze. Daran hängt in Sachsen die Maskenpflicht beim Einkaufen. Die Marke muss mehrere Tage in Folge überschritten werden, bevor die Pflicht wieder greift.

Auch die Großstadt Leipzig befand sich am Mittwoch mit 11,1 oberhalb dieser Marke. Am geringsten ist das Infektionsgeschehen im einstigen Corona-Hotspot Vogtland (0,4).

UPDATE, 28. Juli, 7.23 Uhr: Kultusminister gegen Impfpflicht für Lehrer und Erzieher

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (46, CDU) ist gegen eine generelle Impfpflicht für Lehrer und Erzieher, doch auch die Zurückhaltung der Menschen kann er nicht verstehen.
Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (46, CDU) ist gegen eine generelle Impfpflicht für Lehrer und Erzieher, doch auch die Zurückhaltung der Menschen kann er nicht verstehen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (46, CDU) hat sich gegen eine mögliche Impflicht von Lehrern und Erziehern ausgesprochen. "Ich bin kein Freund von Impfpflichten, weil damit das Grundproblem nicht gelöst wird. Das Grundproblem ist die Akzeptanz", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Er verwies auf Erfahrungen mit Masken- und Testpflicht, wo viele Menschen auf Atteste ausgewichen seien. Das gleiche würde auch bei einer Impflicht gegen das Coronavirus passieren, erläuterte Piwarz.

Stattdessen appellierte er an die Vernunft und Solidarität des Personals in Kitas, Schulen und auch Pflegeeinrichtungen: "Gerade bei denjenigen, die nicht nur für sich selbst als Erwachsene Verantwortung tragen, sondern für Kinder oder andere Menschen, da habe ich wenig Verständnis, wenn man sich nicht impfen lässt." Dennoch sollte das Impfen nicht zur Pflicht werden. "Da sträubt sich bei mir einiges."

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Die Impfzurückhaltung kann Piwarz nicht verstehen. Millionen von Menschen seien mittlerweile geimpft – und die Rechnung einfach: Das Risiko an Corona zu erkranken sei höher als mögliche Impfnebenwirkungen. In Sachsen liegt die Quote der vollständig Geimpften derzeit bei 45,6 Prozent. Das ist der schlechteste Wert aller Bundesländer.

UPDATE, 27. Juli, 17.30 Uhr: Höfe am Brühl unterstützen Impf-Kampagne

Die Höfe am Brühl stellen dem Deutschen Roten Kreuz kurzfristig Räumlichkeiten für Corona-Impfungen zur Verfügung. Am Freitag, den 30. Juli von 11 bis 19 Uhr, und am Samstag, den 31. Juli von 12 bis 18 Uhr können sich dort Kurzentschlossene unkompliziert und ohne Termin impfen lassen.

Die gleichen Uhrzeiten gelten auch für die Folgetermine am 20. und 21. August, an denen die Zweitimpfung und auch weitere Erstimpfungen angeboten werden. Geimpft wird auf einer Leerstandsfläche im Untergeschoss der Höfe am Brühl neben TUI, gegenüber von Close Up mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech.

Alle, die in den Höfen am Brühl eine Erstimpfung erhalten haben, können sich ihre Zweitimpfung auch im Impfzentrum Leipzig auf der Neuen Messe mit und ohne Termin abholen.

Im Leipziger Einkaufszentrum Höfe am Brühl können sich Impfwillige an vier Terminen unkompliziert impfen lassen. (Archivbild)
Im Leipziger Einkaufszentrum Höfe am Brühl können sich Impfwillige an vier Terminen unkompliziert impfen lassen. (Archivbild)  © Ralf Seegers

UPDATE, 27. Juli, 8.18 Uhr: Sachsen-Anhalt weiterhin mit niedrigster Inzidenz bundesweit

Sachsen-Anhalt bleibt das Bundesland mit der niedrigsten Corona-Inzidenz. Im Vergleich zum Montag stieg der Wert am Dienstag laut Robert Koch-Institut (RKI) allerdings leicht von 2,8 auf 3,3 an. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 14,5 (Montag: 14,3). In Sachsen-Anhalt wurden 20 neue Infektionen, aber kein weiterer Todesfall gemeldet.

Drei Landkreise haben weiterhin eine Inzidenz von Null. Im Altmarkkreis Salzwedel, im Jerichower Land und im Kreis Anhalt-Bitterfeld wurde in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Corona-Neuinfektion festgestellt.

UPDATE, 27. Juli, 8.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen auf niedrigem Niveau leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen auf niedrigem Niveau leicht angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Dienstag auf 4,8. Am Montag hatte er bei 4,7 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Damit bleibt Sachsen das Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz. Nur das benachbarte Sachsen-Anhalt lag mit 3,3 noch darunter. Bundesweit lag der Wert bei 14,5.

Die Landeshauptstadt Dresden lag mit 10,8 weiterhin über der 10er-Grenze. Daran hängt in Sachsen die Maskenpflicht beim Einkaufen. Die Marke muss mehrere Tage in Folge überschritten werden, bevor die Pflicht wieder greift. Auch die Großstadt Leipzig näherte sich mit 8,3 dieser Grenze wieder an. Am geringsten ist das Infektionsgeschehen im Vogtland (0,9).

UPDATE, 26. Juli, 8.55 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt unverändert bei 2,8

Die Rate der Corona-Neuansteckungen in Sachsen-Anhalt ist am Montag im Vergleich zum Wochenende unverändert geblieben. Wie schon am Samstag und Sonntag lag der Sieben-Tage-Wert laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 2,8. Das ist der niedrigste Wert aller Bundesländer.

In Sachsen-Anhalt wurde eine neue Infektion gemeldet; es gab keine weiteren Todesfälle. Bundesweit stieg die Inzidenz am Montag auf 14,3 (Sonntag: 13,6).

Drei Landkreise melden weiterhin eine Inzidenz von Null. Im Altmarkkreis Salzwedel, im Jerichower Land und im Kreis Anhalt-Bitterfeld wurde in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Corona-Neuinfektion festgestellt.

UPDATE, 26. Juli, 8.53 Uhr: Sachsen mit zweitniedrigster Corona-Inzidenz – Dresden über 10

Sachsen ist weiterhin das Bundesland mit der zweitniedrigsten Corona-Inzidenz. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag der Wert am Montag bei 4,7. Er gibt an, wie viele Neuansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Nur das benachbarte Sachsen-Anhalt meldete mit 2,8 einen noch niedrigeren Wert. Bundesweit lag die Inzidenz bei 14,3.

Die Landeshauptstadt Dresden hat am Montag allerdings die 10er-Grenze bei der Inzidenz überschritten. An dem Wert hängt die Maskenpflicht beim Einkaufen in Sachsen. Die Marke muss mehrere Tage in Folge überschritten werden, bevor die Pflicht wieder greift. Am geringsten ist das Infektionsgeschehen derzeit im Vogtland (0,4) und im Kreis Görlitz (0,8).

UPDATE, 25. Juli, 11.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt stabil bei 2,8

Sachsen-Anhalt verzeichnet weiterhin die wenigsten Corona-Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner. Der Sieben-Tage-Wert lag am Sonntag laut Robert Koch-Institut (RKI) wie schon am Samstag bei 2,8. Sechs festgestellte Infektionen kamen seit Samstag in Sachsen-Anhalt hinzu, 62 Sachsen-Anhalter infizierten sich binnen einer Woche. Den zweitniedrigsten Wert meldete das RKI für Sachsen (4,8).

In den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel, Jerichower Land und Anhalt-Bitterfeld wurde in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Corona-Neuinfektion festgestellt - die Inzidenz lag also bei Null.

Bundesweit stieg der Wert hingegen leicht von 13,6 am Samstag auf 13,8 am Sonntag. Das RKI meldete deutschlandweit 1387 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle.

UPDATE, 24. Juli, 11.25 Uhr: Sachsen-Anhalt weiter mit niedrigster Corona-Inzidenz

Sachsen-Anhalt hat weiterhin die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag 2,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Am Freitag hatte der Wert bei 2,9 gelegen.

Die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Jerichower Land und Anhalt-Bitterfeld meldeten am Samstag eine Inzidenz von Null. Bundesweit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 13,6, am höchsten lag der Wert am Samstag in Berlin mit 23,5.

Titelfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

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