Coronavirus in Leipzig: Lockerungen mit 2G und 2G-plus ab Freitag gültig

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Montag, 17. Januar, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 57.936 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 376,2 (Stand: 17. Januar, 3.19 Uhr).

Unter anderem ist dank der neuen Verordnung in Sachsen ab Montag der Besuch in Saunen oder Thermen wieder erlaubt. (Symbolbild)
Unter anderem ist dank der neuen Verordnung in Sachsen ab Montag der Besuch in Saunen oder Thermen wieder erlaubt. (Symbolbild)  © Montage: 123RF/nd3000

Nach einem weiteren Winter inklusive der Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel voller Entbehrungen werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nun gelockert.

Dank der neuen Corona-Notverordnung, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am 7. Januar für ganz Deutschland ausdiskutiert und am 12. Januar auch nochmal für den Freistaat angepasst worden war, gibt es Lockerungen in fast allen Bereiche des öffentlichen Lebens.

Vom 14. Januar an bis einschließlich 6. Februar gilt unter anderem die 2G-Regelung (geimpft oder genesen) im Handel (ausgenommen Grundbedarf), sowie in der Außengastronomie, Kultureinrichtungen, Dienstleister, Skilifte und mehr.

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2G-plus (Geimpft, genesen und negativer Tagestest) gilt dagegen in der Innengastronomie (von 6 bis 22 Uhr, Discos bleiben zu), Sportveranstaltungen mit Publikum, Bäder und Saunen, Fitnesseinrichtungen und Ähnlichem. Ausnahmen gelten für Geboosterte.

Alle Regelungen gelten bis zum Erreichen der Überlastungsstufe (1300 Corona-Patienten auf Normal-, 420 auf Intensivstationen). Bei Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen werden alle Lockerungen am übernächsten Tag zurückgefahren. Nach wie vor soll im Freistaat der Impfstatus vorangetrieben werden, um die Fallzahlen weiterhin gering zu halten und auch noch weiterhin zu senken.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

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Update, 17. Januar, 10.45 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt weiter gestiegen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist in Sachsen-Anhalt weiter gestiegen. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 280,4.

Die höchste Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt verzeichnet momentan mit 387,2 die Stadt Halle, gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg (376,2). Die Landkreise Wittenberg (186,0) und Mansfeld-Südharz (193,0) haben die derzeit niedrigsten Werte im Land.

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI landesweit 466 neue Infektionen und drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 17. Januar, 8.46 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt - bundesweit zweitniedrigster Wert

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist erneut gestiegen. Am Montag lag die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 248,5 - nach 231,9 am Vortag.

Damit ist der einstige Corona-Hotspot Sachsen weiterhin das Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz nach Thüringen (197,9). Bundesweit lag der Wert am Montag bei 528,2.

Innerhalb des Freistaats wurden die höchsten Infektionsraten in den Städten Leipzig (376,2) und Dresden (346,3) registriert. Den geringsten Wert wies das RKI für den Vogtlandkreis (112,1) aus.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis Mitternacht weitere 1048 Corona-Infektionen und 3 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 680.084 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 13.773 sind seit März 2020 im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 16. Januar, 10.16 Uhr: Corona-Inzidenz für Sachsen steigt weiter leicht an

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Sachsen nimmt zu.

Laut der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Sonntag bei 231,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche - nach 228,7 am Vortag.

Der Freistaat hat damit weiterhin die bundesweit zweitniedrigste Inzidenz nach Thüringen (201,7). Bundesweit erhöhte sich die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb eines Tages von 497,1 auf 515,7.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis Mitternacht weitere 1320 Corona-Infektionen und 24 neue Todesfälle registriert. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 679.036 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 13.770 sind seit März 2020 im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die höchste Wocheninzidenz hat die Stadt Leipzig mit 341,6, die niedrigste der Vogtlandkreis mit 124,2.

Update, 16. Januar, 10.05 Uhr: Corona-Infektionsgeschehen in Sachsen-Anhalt nimmt weiter zu

Die Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist weiter gestiegen. Am Sonntag betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner 274,8, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Damit ist Sachsen-Anhalt weiterhin das Bundesland mit der bundesweit drittniedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz - nur Thüringen und Sachsen haben geringere Werte.

Die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt meldeten dem RKI von Samstag auf Sonntag 701 neue Corona-Infektionen. Neue Todesfälle wurden nicht registriert.

Update, 15. Januar, 10.37 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen

Der Wochenwert der Corona-Neuinfektionen nimmt in Sachsen wieder zu.

Laut der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 228,7, nach 225,2 am Vortag. Damit hat der Freistaat den zweitniedrigsten Wert bundesweit, nach Thüringen (218,5).

Nach Angaben des RKI wurden landesweit 1744 Corona-Infektionen nachgewiesen und 55 Todesfälle registriert.

Die höchste Wocheninzidenz hatte am Samstag die Stadt Leipzig mit 341,9, die niedrigste die Stadt Chemnitz mit 130,1.

Leipzigs ist mittlerweile der Ort in Sachsen mit dem höchsten Inzidenzwert. Chemnitz hatte am Samstag den niedrigsten.
Leipzigs ist mittlerweile der Ort in Sachsen mit dem höchsten Inzidenzwert. Chemnitz hatte am Samstag den niedrigsten.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 15. Januar, 10.05 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt weiter

Die Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist weiter gestiegen. Am Samstag betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner 267,5, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Damit ist Sachsen-Anhalt weiterhin das Bundesland mit der bundesweit drittniedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz - nur Thüringen und Sachsen haben geringere Werte. Bundesweit kletterte die Inzidenz mit 497,1 auf den Höchstwert seit Pandemiebeginn.

Die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt meldeten dem RKI von Samstag auf Freitag 974 neue Corona-Infektionen. Acht weitere Todesfälle wurden registriert.

Update, 14. Januar, 14.21 Uhr: Leipzigs Schwimmhallen öffnen ab Montag wieder für Besucher

Die Schwimmhallen der Leipziger Sportbäder öffnen ab Montag wieder für den regulären Badebetrieb.

Alle Schwimmhallen und Saunen sind dann wieder zu den üblichen Zeiten und Preisen geöffnet, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Kurse, das Schulschwimmen und auch der Trainingsbetrieb für Vereine findet ebenfalls wieder statt. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Dampfsaunen bleiben vorerst geschlossen.

Die Einrichtungen können nur mit einem 2G+-Nachweis betreten werden. Außer in den direkten Becken- und Saunabereichen müssen in allen Gebäuden FFP2-Masken getragen werden. Darüber hinaus gelten weiterhin Besucherbegrenzungen und die bekannten Hygieneregeln

Ab Montag kann in Leipzigs Schwimmhallen wieder ganz regulär geschwommen werden.
Ab Montag kann in Leipzigs Schwimmhallen wieder ganz regulär geschwommen werden.  © Anke Brod

Update, 14. Januar, 9.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist wieder etwas gestiegen. Am Freitag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 253,6, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte.

Die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt meldeten dem RKI von Donnerstag auf Freitag 984 neue Corona-Infektionen. 14 weitere Todesfälle wurden registriert.

Update, 14. Januar, 9.39 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt leicht

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist leicht gesunken. Am Freitag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 225,2, wie das RKI mitteilte. Am Vortag hatte sie bei 228,3 gelegen. Sachsen bleibt damit das Bundesland mit der bundesweit niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz.

Bundesweit stieg die Inzidenz mit 470,6 auf den Höchstwert seit Pandemiebeginn.

Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI von Donnerstag auf Freitag 1680 neue Corona-Infektionen. 39 weitere Todesfälle wurden registriert.

Update, 14. Januar, 7.55 Uhr: Neue Corona-Regeln seit Freitag – was gilt wo?

Viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens kann man nun nur noch unter 2G-plus-Bedingungen nutzen. (Symbolbild)
Viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens kann man nun nur noch unter 2G-plus-Bedingungen nutzen. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die sächsischen Corona-Infektionszahlen sind im bundesweiten Vergleich zurzeit niedrig – für die Landesregierung Anlass, in einigen Bereichen zu lockern. Doch es gibt eine Bedingung.

In welchen Bereichen 3G, 2G oder 2G plus gilt, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel "3G, 2G, 2G plus? Diese Corona-Regeln gelten ab heute!".

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/nd3000, 123RF/donfiore

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