Coronavirus in Leipzig: Sachsens Handwerk fordert Lösung für Weihnachtsmärkte

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Montag, 27. September, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 24.106 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 26,3 (Stand: 28. September, 3.16 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland hat nach Monaten des Lockdowns endlich wieder viele Freiheiten zurück. Die Wirtschaft läuft wieder an, Reisen innerhalb Deutschlands sind nahezu problemlos möglich und beim Einkaufen in Sachsen war die Maskenpflicht zweieinhalb Wochen entfallen. Seit 3. August gilt sie wieder. Alle Infos im Extra-Artikel.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Und auch die Impfquote erhöht sich immer weiter - auch wenn Sachsen im Bundesvergleich eine der niedrigsten Quoten aufweist (Stand Mitte Juli).

Leipzig: Wahl-Zwischenstand aus Leipzig: SPD liegt vorn
Leipzig Wahl-Zwischenstand aus Leipzig: SPD liegt vorn

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

UPDATE, 28. September, 8.05 Uhr: RKI registriert 88 Neuinfektionen - Inzidenz in Sachsen bei 40,2

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Dienstag mit 40,2 aus. Am Tag zuvor waren es 42,5. Damit gehört Sachsen nach wie vor zu den Bundesländern mit der niedrigsten Infektionsrate. Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI bei 60,3 und ist damit ebenfalls wieder leicht gefallen.

Im Vergleich zum Vortag wurden in Sachsen 88 Neuinfektionen sowie zwei neue Todesfälle gemeldet. Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 21,3 im Landkreis Nordsachsen und 80,7 im Erzgebirgskreis.

Auch die Lage in den Krankenhäusern ist entspannt: Derzeit befinden nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 100 Covid-19-Patienten auf den Normalstationen der Krankenhäuser. Als kritischer Wert gilt die Grenze von 1300 Patienten - dann greifen schärfere Maßnahmen.

UPDATE, 27. September, 9.20 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt sinkt auf 33,4

Sachsen-Anhalt hat mit einem Wert von 33,4 weiterhin die bundesweit zweitniedrigste Corona-Inzidenz. Laut der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag ging die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegenüber dem Vortag weiter leicht zurück – von 33,5 am Sonntag und 36,8 am vergangenen Freitag.

Gegenüber dem Vortag kamen laut RKI 18 Neuinfektionen dazu, aber kein weiterer Todesfall. Landesweit bewegt sich die Spanne zwischen 14,5 im Landkreis Jerichower Land und 67,4 im Landkreis Börde.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden den Angaben nach 103.470 Coronainfektionen nachgewiesen, 3533 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

UPDATE, 27. September, 9.18 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt – auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz in Sachsen erhöht sich stetig weiter – auf niedrigem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Montag mit 42,5 aus, nach 40,8 am Vortag.

Damit gehört Sachsen nach wie vor zu den Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Nur in Brandenburg (35,9), Mecklenburg-Vorpommern (34,0), Sachsen-Anhalt (33,4) und Schleswig-Holstein (30,3) waren die Werte niedriger. Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI bei 61,7 – ebenfalls bei zunehmender Tendenz. Spitzenreiter mit 109,4 ist Bremen.

Gegenüber dem Vortag kamen laut der RKI-Übersicht im Freistaat 136 Neuinfektionen dazu, aber kein weiterer Todesfall. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet. Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 19,8 im Landkreis Nordsachsen und 84,4 im Erzgebirgskreis.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden den Angaben nach 295.851 Coronainfektionen nachgewiesen, 10.205 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

UPDATE, 26. September, 10 Uhr: Ministerin blickt optimistisch in Richtung Tourismus

Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU) blickt angesichts des Welttourismustags am Montag optimistisch auf 2022. Große Vorteile seien die Tourismusmesse ITB, Fördergelder sowie Werbeaktionen.

"Das kommende Jahr beginnen wir gleich mit einem besonderen Höhepunkt, der Präsentation Sachsens als das Partnerland der weltweit größten internationalen Tourismusmesse in Berlin, der ITB", teilte Klepsch am Samstag mit.

Mehr dazu im Extra-Artikel.

Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU).
Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU).  © Christoph Soeder/dpa

UPDATE, 26. September, 9.01 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen erhöht sich langsam weiter

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt nach wie vor an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Sonntag mit 40,8 aus, nach 38,9 am Vortag. Damit bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate.

Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 21,8 im Landkreis Nordsachsen und 73,8 im Erzgebirgskreis.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden nach der aktuellen Statistik insgesamt 295.715 Coronainfektionen nachgewiesen, im Vergleich zum Vortag kamen 275 dazu, aber kein neuer Todesfall. Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher 10.205 Menschen.

UPDATE, 26. September, 8.36 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt bei 33,5

Sachsen-Anhalt bleibt eines der Bundesländer mit dem geringsten registrierten Corona-Infektionsgeschehen. Die Corona-Inzidenz ging am Sonntag zurück auf 33,5 nach 35,9 am Samstag und 36,8 am Freitag, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte. Binnen 24 Stunden kamen mit Stand Sonntag 3.15 Uhr 58 neue Corona-Fälle im Land hinzu. Es seien keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet worden.

Bundesweit war die Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 61,4 gestiegen nach 60,6 am Vortag, wie das RKI angab. In Mecklenburg-Vorpommern lag der Wert bei 32,4 und in Schleswig-Holstein bei 30,4 und somit unter dem Sachsen-Anhalts. Den bundesweit höchsten Wert verzeichnete das RKI für Bremen mit 114,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7774 Corona-Neuinfektionen.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen-Anhalt nachweislich 103.452 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 3533 starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

UPDATE, 25. September, 16.24 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt bei 35,9

Sachsen-Anhalt gehört weiter zu den Bundesländern mit dem geringsten registrierten Corona-Infektionsgeschehen.

Die Corona-Inzidenz ging am Samstag leicht zurück auf 35,9 nach 36,8 am Freitag, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen je sieben Tage und 100.000 Einwohner bei 33,3 gelegen, am Mittwoch noch bei 36,2.

Binnen 24 Stunden kamen mit Stand Samstag 3.15 Uhr 120 neue Corona-Fälle im Land hinzu. Es seien 14 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet worden.

Die geringste Inzidenz wies das RKI am Samstag für den Landkreis Jerichower Land mit 14,5 aus, die höchste für den Landkreis Börde mit 67,4.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen-Anhalt nachweislich 103.394 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 3533 starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

UPDATE, 25. September, 16.20 Uhr: Magdeburg schließt Impfzentrum und dankt den Helfern

Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg hat ihr Impfzentrum geschlossen.

Am Freitag, dem letzten Tag, seien noch einmal 506 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden, teilte die Stadt am Samstag mit.

Sie richtete eine Dankesfeier für die rund 350 Mitarbeitenden des Impfzentrums aus, zu ihnen gehören Bundeswehrsoldaten, Ärztinnen, Sanitäter, Sicherheitspersonal und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Das Magdeburger Impfzentrum und die mobilen Teams hätten seit Jahresbeginn fast 160.000 Impfungen verabreicht. "Dieses Impfzentrum war und ist ein wichtiger Schritt gegen die Corona-Pandemie", erläuterte Oberbürgermeister Lutz Trümper (65, SPD).

Das Impfen geht nun in den Haus- und Facharztpraxen sowie in den Krankenhäusern weiter. Der Impfstab der Landeshauptstadt bietet zudem weiter mobiles Impfen an, regelmäßig etwa im Allee-Center in der Innenstadt.

UPDATE, 25. September, 10.25 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter leicht an

Wie in den vergangenen Tagen ist die Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Samstag mit 38,9 an. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 38,3.

Trotz des Anstiegs bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Niedriger war sie laut RKI nur in Mecklenburg-Vorpommern (30,6), Schleswig-Holstein (30,7) und Sachsen-Anhalt (35,9). Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI am Samstag bei 60,6.

Innerhalb Sachsens verzeichnete Chemnitz das geringste Infektionsgeschehen (19,6). Am höchsten war die Inzidenz im Erzgebirgskreis (79,5).

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete Sachsen nachweislich 295.440 Infektionen mit dem Coronavirus. 10.205 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

UPDATE, 24. September, 15 Uhr: Sachsens Handwerk fordert zeitnahe Lösung für Weihnachtsmärkte

Sachsens Handwerker haben von der Landesregierung eine zeitnahe Regelung für Weihnachtsmärkte gefordert.

Gerade im Kunsthandwerk werde ein Großteil des Jahresumsatzes in der Weihnachtszeit und auf den Märkten erzielt, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern, Frank Wagner, am Freitag.

Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr bräuchten die Betriebe die Weihnachtsmärkte mehr denn je. "Umso größer sind die Unsicherheiten, ob und vor allem wie Weihnachtsmärkte in Sachsen 2021 stattfinden", so Wagner.

Der Präsident der Handwerkskammer Chemnitz verwies darauf, dass Wirtschaft und Kommunen für ihre Planungen entsprechend zeitlichen Vorlauf benötigen und nicht bis Ende Oktober oder November warten könnten. Solange die Regierung ihren vierwöchigen Rhythmus für die Corona-Schutzverordnungen beibehalte, sei aber diese "viel zu knappe und für alle Beteiligten kaum umsetzbare Zeitschiene zu befürchten", kritisierte Wagner.

Im August hatte Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU) ihr Ziel betont, dass Weihnachtsmärkte 2021 stattfinden können. Dazu sollte es Beratungen mit Kommunen und privaten Veranstaltern geben.

Wird auch der Weihnachtsmarkt in Leipzig stattfinden können? (Archivbild)
Wird auch der Weihnachtsmarkt in Leipzig stattfinden können? (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 24. September, 8.56 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter leicht

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen weiter leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 38,3. Am Vortag waren es 37,5.

Innerhalb eines Tages wurden 289 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 295.155 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – 10.201 sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Titelfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

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