Coronavirus in Leipzig: Testzentrum im Neuen Rathaus ab sofort geschlossen

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Freitag, 14. Mai, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 21.635 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 59,9 (Stand: 15. Mai, 3.10 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland befindet sich weiterhin im Lockdown. Wegen erneut steigender Inzidenzwerte wurde dieser bei der letzten Bund-Länder-Konferenz am 22. März erst bis 18. April und nun später auch bis 30. Mai verlängert.

Darüber hinaus soll auch die vereinbarte "Notbremse" bei einem Inzidenzwert von mehr als 100 konsequent umgesetzt werden. So gelten nun wieder strengere Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr.

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UPDATE, 15. Mai, 11.53 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter – vier Regionen unter 100

Bei der Corona-Pandemie deutet sich auch in Sachsen eine leichte Entspannung an. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen ging am Samstag weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 122,6. Am Freitag waren es noch 134. Sachsen ist hinter Thüringen (132,1) aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bundesweit sank sie am Samstag auf 87,3. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (39,1).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Landkreis Mittelsachsen (238,1) und dem Erzgebirgskreis (236,8) liegen zwei der drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen im Freistaat. Nur in Coburg 255,6 ist der Wert noch höher. Vier Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (59,9) und Dresden (74,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (78,3) und Nordsachsen (91,5).

Das RKI registrierte für Sachsen binnen 24 Stunden 610 nachgewiesene Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 277.434 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9372 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

UPDATE, 15. Mai, 10.11 Uhr: Testzentrum im Neuen Rathaus ab sofort geschlossen

Das Testzentrum im Neuen Rathaus in Leipzig hat ab sofort geschlossen. (Archivbild)
Das Testzentrum im Neuen Rathaus in Leipzig hat ab sofort geschlossen. (Archivbild)  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Das Corona-Testzentrum im Neuen Rathaus ist ab dem heutigen Samstag geschlossen. Seit 13. März konnten sich Leipzigs Bürger hier kostenlos und ohne vorherige Terminabsprache testen lassen.

Wo Ihr Euch aber trotzdem noch testen lassen könnt, erfahrt Ihr hier.

UPDATE, 15. Mai, 9.42 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt fällt unter 100

Erstmals seit zwei Monaten hat Sachsen-Anhalt landesweit den Wert von 100 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern unterschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für Sachsen-Anhalt am Samstag mit 92,1 an. Am Freitag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 103,9 gelegen. Nur noch fünf der 14 Landkreise und kreisfreien Städte lagen laut RKI über einer Inzidenz von 100.

Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld war das am Samstag mit einem Wert von 59,3 bereits den vierten Werktag in Folge der Fall. Bleibt der Wert auch am Montag zweistellig, fallen die strengen Corona-Regeln der sogenannten Bundes-Notbremse in dem Landkreis zum Mittwoch weg. Das ist bisher in Sachsen-Anhalt nur in Magdeburg der Fall. Die Landeshauptstadt war am Samstag mit 56,4 der Kreis mit der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz.

Doch auch im besonders hart vom Virus betroffenen Süden des Landes gehen die Infektionszahlen weiter zurück. In Halle lag die Inzidenz am Samstag mit 95,1 erstmals seit Langem unter 100, der Burgenlandkreis, lange der Hotspot des Landes, lag mit 105,1 nur noch knapp darüber, ebenso wie der Saalekreis (101,2). Den höchsten Sieben-Tage-Wert im Land meldete das RKI für den Harz (135).

UPDATE, 14. Mai, 15 Uhr: Sachsens Hausärzte sollen selbst über Impfreihenfolge entscheiden

Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) will Sachsens Hausärzte entlasten.
Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) will Sachsens Hausärzte entlasten.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Nach Aufhebung der Impfreihenfolge in sächsischen Arztpraxen ab dem 24. Mai sollen niedergelassene Ärzte selbst entscheiden, wen sie mit Impfstoff zuerst versorgen. Das kündigte das Sozialministerium am Freitag nach Beratungen mit der Sächsischen Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen an.

Für die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson war die Priorisierung in Praxen bereits aufgehoben worden. In den sächsischen Impfzentren und bei den mobilen Teams wird sie dagegen beibehalten.

"Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten und können sehr gut einschätzen, wer am meisten gefährdet ist und daher bevorzugt geimpft werden sollte", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD). Viele Ärzte würden Patienten gezielt ansprechen, um ihnen eine Impfung anzubieten.

"Mit unserer Entscheidung wollen wir die Arztpraxen so weit wie möglich bei Organisation und Terminvergabe entlasten, damit sie mit größtmöglicher Flexibilität Impfungen vornehmen können."

Um Hausärzte zu entlasten, sollten bis zu den Sommerferien nicht unbedingt notwendige Arztbesuche vermieden oder verschoben werden, hieß es. Das gelte etwa für Routinekontrollen und die Besprechung von Laborbefunden.

UPDATE, 14. Mai, 13.36 Uhr: Außengastronomie auch im Zoo wieder geöffnet

Wer einen Besuch im Leipziger Zoo plant, kann sich freuen – auch hier dürfen die Außenbereiche der Cafés und Restaurants seit 14. Mai wieder öffnen.

Gemütlich einen Kaffee trinken oder einen Snack genießen und währenddessen beispielsweise die Giraffen beobachten, ist also kein Problem mehr.

UPDATE, 14. Mai, 11.05 Uhr: Keine FFP2-Maskenpflicht mehr im Leipziger Nahverkehr

Durch die sinkenden Infektionszahlen ist in der Stadt Leipzig ab dem heutigen Freitag die Bundesnotbremse außer Kraft getreten. Mehr dazu >>>hier.

Das bedeutet unter anderem, dass ab sofort in den Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet Leipzig keine FFP2-Maske mehr getragen werden muss. Stattdessen können die Bürger und Bürgerinnen in Bus und Bahn auch eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (OP-Maske) aufsetzen.

UPDATE, 14. Mai, 9.47 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen gesunken – Lockerungen in Leipzig

Die Zahl der täglichen Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag bei 134. Am Donnerstag betrug die Inzidenz noch 140,1. Sachsen ist damit hinter Thüringen (148) aber noch immer das am stärksten betroffene Bundesland.

Innerhalb des Freistaates stellt sich die Lage nach wie vor unterschiedlich dar, auch wenn die Infektionszahlen überall sinken. Als erste Stadt kann Leipzig (68,3) seit Freitag lockern und etwa die Außengastronomie, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen.

Auch Dresden – laut RKI derzeit mit einer Inzidenz von 87,3 – kann ab Mitte nächster Woche auf Lockerungen hoffen. Auch der Landkreis Nordsachsen lag am Freitag unter der kritischen 100er-Grenze. Mit Inzidenz-Werten über 200 sind vor allem das Erzgebirge sowie der Landkreis Mittelsachsen betroffen.

Viele Gastronomen in Leipzig haben die Öffnung ihrer Außenbereiche in den vergangenen Tagen schon vorbereitet.
Viele Gastronomen in Leipzig haben die Öffnung ihrer Außenbereiche in den vergangenen Tagen schon vorbereitet.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 14. Mai, 9.41 Uhr: Corona-Lage in Sachsen-Anhalt entspannt sich weiter

Die Corona-Lage in Sachsen-Anhalt hat sich weiter entspannt. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag einen Wert von 103,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Donnerstag hatte das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz noch mit 110,6 angegeben. Landesweiter Spitzenreiter war der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit einer Inzidenz von 59,3 gefolgt von Magdeburg mit 62,3. Für den Landkreis Börde wurden 78,4 gemeldet, für Anhalt-Bitterfeld 92,4 und das Jerichower Land 92,6.

Bundesweit meldete das RKI 11.336 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Freitag diesen Angaben nach 96,5. Insgesamt haben sich damit in Deutschland gut 3,5 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, fast 86.000 starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

UPDATE, 13. Mai, 19.46 Uhr: Sachsen hebt Impfpriorisierung in Arztpraxen komplett auf

Sachsen hebt zum 24. Mai die Impfpriorisierung für alle Corona-Impfstoffe komplett auf. Einen entsprechenden Bericht der "Ärzte Zeitung" bestätigte das Gesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage.

Allerdings gilt das ausschließlich für die Praxen und nicht für die Impfzentren.

Ende April hatte der Freistaat bereits die Impfreihenfolge für Astrazeneca beendet. Am vergangenen Dienstag kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) dies mit Verweis auf einen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz auch für den Impfstoff von Johnson & Johnson an.

Bereits ab kommendem Montag soll es in Baden-Württemberg, Bayern und Berlin keine Priorisierung für Corona-Impfstoffe in Arztpraxen mehr geben.

Petra Köpping (62, SPD) kündigte die Aufhebung der Impfpriorisierung für alle Corona-Impfstoffe an. (Symbolbild)
Petra Köpping (62, SPD) kündigte die Aufhebung der Impfpriorisierung für alle Corona-Impfstoffe an. (Symbolbild)  © Sophia Kembowski/dpa

UPDATE, 13. Mai, 13.58 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz geht zurück – Entspannung auch im Süden

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt geht weiter zurück. Am Donnerstag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 110,6 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner in Sachsen-Anhalt – das waren 4,2 weniger als am Mittwoch. Dabei verzeichnete das vor allem im stark betroffenen Süden des Landes einen deutlichen Rückgang. Im Burgenlandkreis ging der Wert von 162,2 am Mittwoch auf 130,8 am Donnerstag zurück. In Halle fiel der Wert von 113,1 auf 109,3, in Mansfeld-Südharz von 151,9 auf 146,7.

Die Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Börde sowie die kreisfreien Städte Dessau-Roßlau und Magdeburg, die am Mittwoch unter der Marke von 100 gelegen hatten, blieben auch am Donnerstag unter dem Schwellenwert für die strengen Regeln der Bundes-Notbremse. Mit dem Jerichower Land schaffte es am Donnerstag ein fünfter Kreis auf einen Wert unter 100 (99,3). Unterschreitet ein Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen, fällt die Bundes-Notbremse dort am übernächsten Tag weg.

Titelfoto: 123rf/Jakob Fischer

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