Corona in Leipzig: Zweite Welle rollt auf Messestadt zu

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise. In den vergangenen Monaten war die Zahl der Neuinfektionen nur langsam gestiegen. Nachdem die Maßnahmen immer mehr gelockert wurden, kehrte das öffentliche Leben zunehmend in die Stadt zurück. Doch nun steigen die Fallzahlen wieder deutlich an. Stand 23. Oktober hatten sich 1208 Bürger infiziert, der Inzidenzwert (Neuinfektionen der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner) liegt bei 23,2. Sachsenweit gibt es mindestens 11.734 Infektionen. Der überwiegende Teil ist geheilt.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Nach dem Lockdown in der Messestadt im Frühjahr wurden im Laufe der Sommermonate immer weitere Maßnahmen und Regelungen zur Bekämpfung des Coronavirus gelockert. Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Seit September allerdings scheint die Infektionsrate in Leipzig wieder Fahrt aufzunehmen, immer mehr Bürger haben sich in den letzten Wochen und Tagen mit der gefährlichen Atemwegserkrankungen infiziert.

Weiterhin gilt deshalb die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Sollte eine Inzidenz (Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner) von 35 überschritten werden (Corona-Ampel auf Orange), muss der Mundschutz auch im öffentlichen Raum getragen werden.

Im Hinblick auf das nahende Weihnachtsfest ermahnte OB Burkhard Jung die Leipziger Bürger möglichst alle überflüssigen Kontakte zu minimieren und verstärkt auf die Hygieneregelungen zu achten. Auch der Leipziger Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr nur eingeschränkt ohne Gastronomie statt. "Bitte achten Sie auf ihre Mitmenschen, damit wir Weihnachten mit unseren Familien gemeinsam verbringen können!", mahnte das Stadtoberhaupt jüngst.

Stand Freitag (23. Oktober) gibt es in der Messestadt 1208 bestätigte Fälle. Viele Hundert Menschen befanden sich in häuslicher Quarantäne, der überwiegende Teil der Infizierten gilt aber als geheilt.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

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UPDATE, 20. Oktober, 17 Uhr: OB Jung hält Ansprache an Leipziger

Oberbürgermeister Burkhard Jung hat sich am Dienstag mit einer Videobotschaft an die Leipziger Bürger gewendet. "Auch in Leipzig steigen die Fallzahlen stetig und natürlich machen wir uns Sorgen", beginnt das Stadtoberhaupt das Video. Deshalb seien alle Leipziger dazu aufgerufen, möglichst alle überflüssigen Kontakte nach außen zu minimieren und sich an die Hygienevorschriften zu halten. 

"Wir wollen auf jeden Fall einen weiteren Lockdown verhindern und verhindern, dass alle Schulen und Kitas wieder geschlossen werden müssen", so Jung weiter, "bitte achten Sie auf ihre Mitmenschen, damit wir Weihnachten mit unseren Familien gemeinsam verbringen können!" Ein ganz konkret sichtbares Zeichen sei, dass man zukünftig wieder häufiger auf Veranstaltungen und in Kneipen und Gaststätten kontrollieren werden. 

"Wir können es und nicht leisten, zu viele Infizierte in der Stadt zu haben, denn dann verlieren wir die Kontrolle über die Infektionssituation", erklärt der Oberbürgermeister die strengeren Maßnahmen. Auch zur Weihnachtsmarkt-Situation äußerte er sich noch einmal. 

"Natürlich möchten wir eine vorweihnachtliche Stimmung in unserer Stadt, der Tannenbaum wird aufgestellt und wir wollen das Markttreiben in der Stadt durchaus zulassen. Aber wir haben uns beschlossen, auf Gastronomie zu verzichten. Kein Glühwein, keine Wurst, weil es dadurch zu dichten Situationen kommt, die wir vermeiden wollen."

In Zukunft möchte sich Jung wieder häufiger bei den Leipzigern melden. Das oberste Ziel sei es, den Wert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner zu vermeiden. 

UPDATE, 20. Oktober, 16.30 Uhr: Halle erwägt per Verordnung Maskenpflicht - aber keine Sperrstunde

Halle setzt zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auf eine verstärkte Maskenpflicht. Diese soll dann gelten, sobald ein Wert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten sein wird, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Dienstag. 

Eine Allgemeinverfügung der Stadt sei in Abstimmung mit dem Land in Arbeit. Aktuell beträgt der Wert der 7-Tage-Inzidenz in Halle bei 32,02. Im Vergleich zu anderen Kreisen und Städten liege die Stadt noch im unteren Bereich. Die Tendenz sei jedoch steigend. "Das Virus streut", sagte Wiegand.

Der Oberbürgermeister betonte: "Wir wollen keine Ausgangssperren, wir wollen keine Schul- oder Kita-Schließungen oder Gewerbeschließungen. Aber: Wir müssen das Infektionsgeschehen kontrollierbar halten." Vorstellbar wäre beim Überschreiten des 7-Tage-Inzidenz-Wertes von 35 eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht zum Beispiel in Teilen der Altstadt, wo erfahrungsgemäß viele Menschen zusammenkommen, und in Veranstaltungsräumen. Private Feiern in geschlossenen Räumen sollen dann auf maximal 15 Personen begrenzt, Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen untersagt werden.

Wiegand zufolge soll es keine Sperrstunde in der Gastronomie und in Beherbergungsbetrieben geben. Diese Bereiche seien bislang nicht Auslöser einer Infektion gewesen, stattdessen Feiern und Reisen. In Halle seien derzeit 136 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 

Seit Beginn der Pandemie gab es 659 Corona-Fälle in der Stadt, als genesen gelten 509 Menschen. An und mit dem Virus sind 14 Menschen gestorben. Halle hat rund 238.000 Einwohner.

Halles OB Bernd Wiegand möchte eine ausgeweitete Mundschutz-Pflicht vermeiden.
Halles OB Bernd Wiegand möchte eine ausgeweitete Mundschutz-Pflicht vermeiden.  © Hendrik Schmidt/ZB/dpa

UPDATE, 20. Oktober, 12.30 Uhr: Insgesamt mehr als 10.500 Corona-Fälle in Sachsen

In Sachsen sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10.500 Corona-Infektionen registriert worden. Laut der aktuellen Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) erhöhte sich die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle von Montag auf Dienstag auf nun 10 650. 

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner - liegt derzeit bei 40,1. Am Sonntag lag sie laut RKI noch bei 31,7 für den gesamten Freistaat.

Das sächsische Gesundheitsministerium hatte am Montag von 10.440 positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Menschen berichtet. Die unterschiedlichen Zahlen kommen laut Behörden durch verschiedene Meldezeiten zustande.

Derzeit haben in Sachsen der Erzgebirgskreis, der Landkreis Görlitz und die Stadt Chemnitz den Inzidenz-Grenzwert von 50 überschritten. Laut Statistik des Gesundheitsamtes waren am Montag der Landkreis Bautzen (48,4) und der Landkreis Zwickau knapp darunter geblieben.

UPDATE, 20. Oktober, 8.40 Uhr: Sachsen-Anhalt stockt Schutzartikel-Lager für neue Corona-Welle auf

Sachsen-Anhalt sieht sich mit Schutzartikeln gut für steigende Corona-Infektionszahlen ausgestattet. Das Land habe etwa zehn Millionen Mundschutzmasken auf Lager, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums dem Mitteldeutschen Rundfunk.

Darüber hinaus gebe es dreieinhalb Millionen FFP-2-Masken mit Filter und spezielle Schutzanzüge. In den vergangenen Monaten habe man zudem große Bestände an Visieren und Desinfektionsmittel zugelegt.

UPDATE, 19. Oktober, 15.20 Uhr: Chemie Leipzig stoppt Vorverkauf für nächstes Spiel

Am Montag kündigte Chemie Leipzig einen vorläufigen Stop des Vorverkaufs für die Partie gegen Bischofswerda an.

"Aufgrund der steigenden Zahlen rund um das Infektionsgeschehen und einer Vorabinfo zu möglichen Zuschauerbeschränkungen müssen wir somit kurzfristig den Ticketvorverkauf für das Heimspiel am Samstag stoppen", hieß es auf der Facebook-Seite der Leutzscher.

Der Verein bittet um Rücksichtnahme. In den kommenden Tagen soll es weitere Neuigkeiten geben. "Wir halten euch auf dem Laufenden!"

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UPDATE, 19. Oktober, 13.30 Uhr: Mehrere Kontrollen zur Corona-Schutzverordnung

Gemeinsam mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt führte die Polizei am Wochenende in Leipzig und Nordsachsen vier Kontrollen zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung durch.

In keiner der Lokalitäten konnten Verstöße gegen das bestehende Hygienekonzept festgestellt werden. Mehr dazu >>> hier.

UPDATE, 19. Oktober, 13.25 Uhr: RB Leipzig reduziert Zuschauerzahl für Champions League

Aufgrund eines erwarteten Anstiegs der Coronainfektionen im direkten Einzugsgebiet wird RB Leipzig zu seinem ersten Gruppenspiel in der Champions League nur 999 Zuschauer ins Stadion lassen.

RB hatte bereits alle 8500 verfügbaren Karten für das Spiel gegen Istanbul verkauft. Diese Karten verlieren ihre Gültigkeit. 

Mehr Infos dazu >>> hier.

UPDATE, 18. Oktober, 16.30 Uhr: Laut RKI fast 10.000 Corona-Fälle in Sachsen

In Sachsen gibt es fast 10.000 registrierte Corona-Infektionen. Laut der aktuellen Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) erhöhte sich die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle von Samstag auf Sonntag um 197 auf nun 9935. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert - also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner - liegt derzeit bei 31,7 für den gesamten Freistaat. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, weil nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Das sächsische Gesundheitsministerium hatte am Freitag von 9595 positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Menschen berichtet. Im derzeit am stärksten betroffenen Erzgebirgskreis, der als Risikogebiet gilt, lag der 7-Tage-Inzidenzwert bei 69,3.

Am Wochenende wurde wegen mehrerer Corona-Infektionen eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Dresden geschlossen. Die Bewohner dürften auf Anordnung des Gesundheitsamtes die Einrichtung vorläufig nicht verlassen und keinen Besuch empfangen, teilte die Landesdirektion Sachsen am Samstag mit. Außerdem wurde das strikte Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen durch das Gesundheitsamt ausdrücklich angeordnet. Derzeit sind in der Unterkunft 196 Menschen untergebracht, darunter 14 Kinder. Das Gesundheitsamt hat für die kommende Woche Tests von Bewohnern und Mitarbeitern der Einrichtung angekündigt.

In einem Chemnitzer Pflegeheim sind 13 Bewohner und 6 Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das Gesundheitsamt sperrte am Samstag die betroffenen Teile des Heims. Zudem wurden ein Besuchs- und Ausgangsverbot sowie weitreichende Quarantäne-Maßnahmen angeordnet. Ein weiterer Bereich des Heims wird in der kommenden Woche getestet.

UPDATE, 18. Oktober, 15.10 Uhr: Landespolizei hilft bei Kontrolle von Hygieneregeln

Die Einhaltung der Corona-Hygieneregeln soll in Sachsen künftig stärker kontrolliert werden. Die Anzahl der Kontaktpersonen einer infizierten Person müssten sich reduzieren, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. 

"Deshalb werden die Hygieneregeln stärker kontrolliert, die Länderpolizeien unterstützen die kommunalen Gesundheitsämter dabei", betonte der CDU-Politiker.

Zudem sollen die kommunalen Gesundheitsämter bei der Kontaktermittlung durch zusätzliches Personal der Länder und des Bundes unterstützt werden. "Die Bundeswehr ist ein geschätzter Partner. Um Infektionsketten zu unterbrechen ist diese Arbeit nicht nur unerlässlich, sie ist entscheidend", erläuterte Kretschmer.

Es gebe in der jetzigen Situation mit steigenden Infektionszahlen keinen Grund zu Hysterie, aber durchaus zum Handeln, betonte der Ministerpräsident. "Veranstaltungen sollen weiter möglich sein, die Gastronomie arbeiten, Schulen und Kitas geöffnet sein und die Unternehmen arbeiten." Dafür müsste die Gesellschaft aber das "Wissen um die Übertragungswege des Coronavirus konsequent anwenden."

UPDATE, 16. Oktober, 18.45 Uhr: Weiterer Anstieg und neues Testverfahren

In Sachsen gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Laut der aktuellen Statistik des Gesundheitsministeriums vom Freitag erhöhte sich die Zahl der laborbestätigten Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden um 321. Im derzeit am stärksten betroffenen Erzgebirgskreis, der als Risikogebiet gilt, kamen 65 Fälle dazu.

Den Angaben zufolge sind seit Beginn der Pandemie Anfang März mittlerweile landesweit 9595 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden und 255 gestorben. Die Zahl der genesenen Infizierten wird auf rund 7200 geschätzt. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert - also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner - liegt derzeit bei 32 für den gesamten Freistaat. Mit 69,3 ist der Erzgebirgskreis weiterhin deutlich jenseits des Wertes von 50, ab dem eine Region als Risikogebiet gilt.

Die Stadt Chemnitz hat nach eigenen Angaben die 35er Marke überschritten, die für Samstag geplante Museumsnacht abgesagt und weitere Beschränkungen auch für Privatfeiern und größere Veranstaltungen verfügt. "Die schnell und deutlich ansteigenden Zahlen hier in Chemnitz lassen uns keine anderen Möglichkeiten»" sagte Gesundheitsamtschef Harald Uerlings. Im Vergleich zum Vortag erhöhte sich die Zahl der Corona-Fälle um 27 auf 479, die Landesstatistik weist ein Plus von 22 und insgesamt 452 Fälle für die Stadt aus. Die unterschiedlichen Zahlen kommen laut Behörden durch verschiedene Meldezeiten der Einrichtungen zustande.

In Dresden kamen 40 Neuinfektionen und ein Todesfall dazu. Die Landeshauptstadt gehört neben dem Erzgebirge und dem Vogtlandkreis zu den Corona-Hotspots in Sachsen. Nach neuen Corona-Fällen sind Klassen an vier Schulen in Quarantäne und auch in zwei Seniorenheimen gibt es drei Positivbefunde.

Nach Angaben des Landratsamtes Leipzig resultieren viele Infektionen aus Kontakten um den 3. Oktober etwa bei Festen, Feiern oder Veranstaltungen. Aktuell sei auch eine Grundschule in Borna betroffen, wo etwa 20 Kinder und einige Lehrer in Quarantäne sind. "Bitte seien Sie weiterhin umsichtig, um die erworbenen Freiheiten zu erhalten", appellierte die Behörde.

In Oschatz (Landkreis Nordsachsen) wurde nach positivem Befund bei einer Lehrerin eine ganze Förderschule in Quarantäne versetzt. Zwölf Mädchen und Jungen aus verschiedenen Klassen sowie eine Hortnerin dort seien positiv getestet worden. Seit Dienstag war bereits die fünfte Klasse betroffen. Das Landratsamt hofft, dass die bevorstehenden Herbstferien bei der Unterbrechung von Infektionsketten helfen.

Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft haben unterdessen ein neues Verfahren entwickelt, um Infektionen künftig schneller nachzuweisen. Statt bisher minimal vier Stunden braucht die Auswertung damit nach ihren Angaben nur noch 40 Minuten, der Nachweis einer Infektion sei zudem ohne komplexe und kostspielige Analysegeräte möglich. Das Testmobil soll noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Es könne beim Einlass vor Veranstaltungen oder Untersuchungen an Schulen und Betrieben genutzt werden. Pro Stunde seien bis zu 100 Tests möglich, wobei anstelle eines Abstrichs auch eine Mundspülung reiche.

Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer, sprach von einem "historischen Tag im Kampf gegen Corona". Das neu entwickelte Verfahren sei ein wichtiger Schritt, um der Verbreitung Sars-Cov-2 wirksam zu begegnen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zusammen mit einer Assistentin des Fraunhofer-Instituts Aachen in einem Prototyp des neuen Corona-Testmobils.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zusammen mit einer Assistentin des Fraunhofer-Instituts Aachen in einem Prototyp des neuen Corona-Testmobils.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 16. Oktober, 12.20 Uhr: Anzeige gegen coronapositive Klinikbesucherin in Sachsen-Anhalt

Das Harzklinikum Quedlinburg hat Anzeige gegen eine coronapositive Frau erstattet, die trotz Symptomen und Quarantäne ihre operierte Tochter besucht hat.

Auf der Erklärung, die alle Patienten und Besucher des Klinikums ausfüllen müssen, habe die Frau angegeben, keine Symptome zu haben, teilte das Harzklinikum am Freitag mit.

Dabei habe sie kurz zuvor wegen solcher Symptome eine Fieberambulanz aufgesucht und sich testen lassen. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses habe sie zu Hause bleiben sollen.

Einen Tag nach dem Krankenbesuch habe das Gesundheitsamt dem Klinikum mitgeteilt, dass bei der Frau das Virus nachgewiesen wurde.

Das kommunale Klinikum hat die Frau nun wegen vorsätzlicher Gefährdung von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern angezeigt, wie es hieß. Auch die falschen Angaben auf der Patienten- und Besuchererklärung würden ihr zur Last gelegt.

Zu den Folgen des Besuchs vom 6. Oktober teilte das Harzklinikum weiter mit: "Infektionen von Patienten, Besuchern und Klinik-Mitarbeitern mit dem Corona-Virus sind nach diesem Vorfall bislang nicht bekannt geworden. Jedoch musste eine lange geplante Operation einer Patientin, die sich das Zimmer mit der Tochter der Besucherin geteilt hat, daraufhin abgesagt werden."

UPDATE, 15. Oktober, 16.20 Uhr: Sachsen hebt das Beherbergungsverbot auf

Pünktlich zu Beginn der Herbst-Ferien kippt Sachsen das restriktive Beherbergungsverbot.

Damit dürfen Gäste aus Risikogebieten wieder in Pensionen und Hotels absteigen. Auch Gäste aus innersächsischen Risikogebieten dürfen anderswo im Land unterkommen.

Sächsische Risikogebiete sind zur Zeit der Landkreis Zwickau und der Erzgebirgskreis.

Ob man zum Beispiel in das beliebte Reiseziel Erzgebirge über die Ferien fährt, "muss jeder für sich selbst entscheiden", so Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Donnerstag. Aber grundsätzlich möglich ist es.

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UPDATE, 14. Oktober, 21.40 Uhr: Kretschmer für Lockerung des Beherbergungsverbotes

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für eine Lockerung des Beherbergungsverbotes in der Corona-Krise ausgesprochen. "Es gibt eine ganze Reihe von Kollegen, die das in der jetzigen Form für nicht angemessen halten. Ich gehöre dazu", sagte er am Mittwoch in Dresden kurz vor seiner Abfahrt zum Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und seinen Amtskollegen in Berlin. Das Beherbergungsverbot, dass für Menschen aus Regionen mit erhöhten Infektionszahlen in Sachsen schon seit Juni gelte, sei nicht verhältnismäßig.

Kretschmer sagte, er wünsche sich noch vor den in der kommenden Woche beginnenden Ferien in Sachsen eine Entspannung. Die Mehrheit der Leute, die gesund sind und die sich vernünftig verhalten, dürften nicht in eine kollektive Mithaftung genommen werden. Schon am Mittwochmorgen hatte Kretschmer das Beherbergungsverbot als großen Einschnitt in die persönliche Freiheit der Menschen bezeichnet. Gastronomie und Hotellerie seien nicht die Haupttreiber des Geschehens, sondern private Partys und Rückkehrer aus dem Ausland.

Unterstützung bekam der Regierungschef von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD): "Das ‎Beherbergungsverbot hat sich in der Praxis nicht bewährt und darum sollten wir es streichen.‎" Es gebe kein Indiz dafür, dass sich die Coronavirus-Infektion überdurchschnittlich über ‎Aufenthalte in Hotels und Pensionen verbreite.

In Sachsen war die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt deutlich gestiegen, das Erzgebirge wurde als erste Region im Freistaat zum Risikogebiet erklärt. Kretschmer hält es nicht für sinnvoll, immer wieder neue Regeln einzuführen, sondern die bestehenden konsequent durchzusetzen. Statt Aktionismus sollte man mit Augenmaß handeln. Man müsse den Instrumentenkasten noch einmal benennen, aber neue Maßnahmen brauche man nicht. Andernfalls seien die Menschen verunsichert, was ein Akzeptanzproblem zur Folge habe: "Wir müssen die Menschen mitnehmen."

Kretschmer sprach sich auch dafür aus, die Grenzen zu Tschechien offenzulassen. Im Nachbarland des Freistaates Sachsen hatte es zuletzt einen sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen gegeben. Man müsse mit der Situation aber verantwortungsvoll umgehen und sei auch auf tschechische Arbeitnehmer angewiesen. Sachsen hatte der tschechischen Regierung Hilfe bei der Behandlung von Covid-19-Patienten angeboten, so wie der Freistaat zu Beginn der Krise im Frühjahr auch betroffene Italiener und Franzosen in seinen Krankenhäusern aufgenommen hatte.

Sachsens Regierung will sich am Donnerstag mit den Landräten und Bürgermeistern treffen, um über die neue Corona-Schutzverordnung zu sprechen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 14. Oktober, 14.30 Uhr: Mehr als 3000 Corona-Infektionen bislang in Sachsen-Anhalt

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Sachsen-Anhalt nachweislich mehr als 3000 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Von den insgesamt 3024 Erkrankten mussten bislang 404 Menschen in ein Krankenhaus eingewiesen werden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Magdeburg mit.

Die meisten neuen Infektionen im Vergleich zum Vortag wurden im Burgenlandkreis gemeldet. Dort wurden seit Dienstag elf Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet. Aber auch in Magdeburg, dem Landkreis Harz und weiteren Regionen im Land steckten sich Menschen mit dem Coronavirus an.

69 Infizierte starben den Angaben des Ministeriums zufolge. 2579 Menschen, bei denen das Virus festgestellt wurde, gelten Schätzungen zufolge inzwischen als genesen.

UPDATE, 12. Oktober, 18.05 Uhr: Schule in Taucha wegen Corona geschlossen

Wegen neuer Corona-Infektionen müssen zahlreiche Schüler und Lehrer an sächsischen Schulen in Quarantäne. Betroffen ist davon auch die Regenbogenschule in Taucha, wo eine zehnjährige Schülerin positiv auf das Virus getestet wurde.

Am Dienstag sollen alle 450 Schüler und Beschäftigten in Taucha vorsorglich auf Corona getestet werden, teilte das Landratsamt mit. Die Ergebnisse werden am Mittwoch erwartet.

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Am Mittwoch werden die Ergebnisse der Tests erwartet.
Am Mittwoch werden die Ergebnisse der Tests erwartet.  © News5/ Grube

UPDATE, 12. Oktober, 12.30 Uhr: Neuer Corona-Todesfall in Leipzig

Nach Angaben des Leipziger Gesundheitsamts ist die Anzahl der Corona-Toten in Leipzig von 12 auf 13 gestiegen. Über das Wochenende wurden zudem 27 Neu-Infektionen getestet, was die insgesamt Anzahl der bestätigten Corona-Infektionen auf 1011 Fälle bringt. 

UPDATE, 12. Oktober, 7.30 Uhr: Literarischer Herbst trotz Corona in Leipzig

Nach der Absage der Buchmesse bekommt Leipzig mit dem Literarischen Herbst doch noch ein Literaturfestival in diesem Corona-Jahr. "Es ist so irrsinnig viel abgesagt worden. Wir haben uns gesagt: Wir müssen das einfach machen", sagte Mitorganisator Nils Kahlefendt. Das Festival wird vom 20. bis 25. Oktober veranstaltet.

Die Pandemie wirke sich allerdings auf das Programm aus. Es gebe etwas weniger Veranstaltungen als im Vorjahr, sagte Kahlefendt. Insgesamt 19 Lesungen und Gesprächsrunden mit 72 Mitwirkenden stehen auf dem Programm. Die Locations reichen vom semi-privaten Atelier-Wohnzimmer bis zur Deutschen Nationalbibliothek.

Unter anderem werden mit Dorothee Elmiger ("Aus der Zuckerfabik") und Deniz Ohde ("Streulicht") zwei Autorinnen erwartet, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2020 stehen. 

Bei den Autoren habe es eine "durchweg positive Resonanz" gegeben, dass der Literarische Herbst veranstaltet wird, sagte Kahlefendt. Kaum jemand habe abgesagt. "Wir gehen davon aus, dass sowohl die Autorinnen und Autoren als auch die Leser ausgehungert sind."

2019 war der Literarische Herbst mit einem überarbeiteten Konzept an den Start gegangen. Er wird finanziert von der Stadt Leipzig und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Für alle Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Abstandsregeln. Die Platzkapazitäten sind wegen der Auflagen reduziert.

Leseratten dürfen sich Ende Oktober zumindest auf ein kleines Lese-Festival freuen.
Leseratten dürfen sich Ende Oktober zumindest auf ein kleines Lese-Festival freuen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 10. Oktober 2020, 10 Uhr: Sachsens Hochschulen wegen Corona teilweise virtuell

Das Wintersemester beginnt für viele Studierende in Sachsen wie das vergangene Sommersemester zu Ende ging: Wegen der Corona-Pandemie werden sie viele Vorlesungen und Übungen am Computer von zu Hause oder dem Wohnheim aus verfolgen. 

"Etwa 85 Prozent der Lehrveranstaltungen werden virtuell stattfinden", sagte der Sprecher der Technischen Universität Dresden, Konrad Kästner.

Jedoch sollen vor allem Studienanfängern möglichst viele Präsenzveranstaltungen angeboten werden, um ihnen den Studienbeginn zu erleichtern und "Teambildung" zu ermöglichen, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei den Universitäten und Hochschulen.

Auch an der Universität in Leipzig gibt es nur wenige Präsenz-Veranstaltungen.
Auch an der Universität in Leipzig gibt es nur wenige Präsenz-Veranstaltungen.  © Jan Woitas/ZB

UPDATE, 8. Oktober, 16.45 Uhr: 190 neue Corona-Infektionen in Sachsen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen ist binnen eines Tages um 190 gestiegen. 

Nach der laufenden Statistik des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag gingen allein im Erzgebirgskreis die Fallzahlen um 52 nach oben, in Dresden kamen 27 Neuinfektionen in 24 Stunden hinzu. 

Die Städte und Landkreise blieben aber weiter deutlich unter dem kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

UPDATE, 8. Oktober, 12.45 Uhr: DOK Leipzig online und mit Corona-Filmen

Die Corona-Pandemie beeinflusst das diesjährige Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig in doppelter Hinsicht. Zum einen findet das renommierte Festival als Hybrid-Format mit einem Kino- und einem Online-Programm statt. Zum anderen haben bereits erste Filme, die sich mit Corona und den Auswirkungen beschäftigen, das Festival erreicht, wie die Macher bei der Programmvorstellung am Donnerstag sagten. Das DOK Leipzig wird vom 26. Oktober bis zum 1. November veranstaltet.

In diesem Jahr werden 141 Filme aus 45 Ländern gezeigt. Im vorigen Jahr waren es noch mehr als 300 Werke gewesen.

Alle Filme sollen in Leipziger Kinos gezeigt und zugleich online gestreamt werden und auch danach noch abrufbar sein. Für beide Vorführarten können Tickets gekauft werden. Schon im Frühjahr hatten die Festivalmacher entschieden, in diesem Jahr keine Gäste einzuladen. Die Filmemacher aus dem In- und Ausland sollen allerdings nach den Screenings für die traditionellen Filmgespräche zugeschaltet werden.

Alle Informationen zur Veranstaltung findet Ihr auf der Webseite des DOK Leipzig.

Update, 8. Oktober, 10 Uhr: Galopprennbahn veranstaltet ersten Renntag mit Publikum

Die Galopprennbahn Scheibenholz hat grünes Licht für einen Renntag mit Publikum bekommen. Das teilte die Sporteinrichtung am Donnerstag mit. Am Samstag, den 17. Oktober, steigt der erste für Besucher geöffnete Renntag, der gleichzeitig auch das Saisonfinale in diesem Jahr ist. Insgesamt 2400 Gäste sind zugelassen. 

Ab 14 Uhr stehen sieben Galopprennen sowie das Maskottchenrennen auf dem Programm. Tickets können nur im Vorverkauf erworben werden.

2400 Gäste werden zum Saisonfinale im Scheibenholz erwartet.
2400 Gäste werden zum Saisonfinale im Scheibenholz erwartet.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 7. Oktober, 15.50 Uhr: 149 neue Infektionen in Sachsen, 41 in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen ist wieder deutlich gestiegen. Nach der laufenden Statistik des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch erhöhte sie sich seit dem Vortag um 149. Danach sind seit Beginn der Pandemie Anfang März landesweit 7726 Menschen positiv auf Sars CoV-2 getestet worden. Die Zahl der Toten nahm um vier auf 242 zu. Rund 6670 Infizierte sind nach Schätzungen wieder genesen.

Allein 25 Neuinfektionen kamen in der Stadt Dresden (927) hinzu, einem der Hotspots nach dem Landkreis Zwickau (1024 Fälle) und der Stadt Leipzig (957). An mehreren Schulen sind Schüler und Lehrer in Quarantäne.

Die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt haben seit Dienstag 41 neue Coronafälle im Land registriert. Ein neuer Sterbefall sei nicht hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Nach wie vor starben in Sachsen-Anhalt bislang 68 Menschen während einer Infektion.

Mit zehn Neuinfektionen gab es am Mittwoch allein im Burgenlandkreis so viele neue Nachweise wie am Vortag noch im ganzen Land. Mit aktuell 63 Infizierten ist der Landkreis derzeit besonders stark von dem neuartigen Virus betroffen. Mehr akute Fälle gibt es momentan nur in Halle, wo von Dienstag auf Mittwoch neun neue Infektionen nachgewiesen wurden. 80 Menschen sind in der Saalestadt derzeit infiziert.

Insgesamt ging die Landesregierung am Mittwoch von 376 aktiven Corona-Fällen aus. Seit Beginn der Pandemie haben sich 2837 Menschen in Sachsen-Anhalt nachweislich mit dem neuartigen Virus angesteckt, 382 von ihnen mussten deshalb ins Krankenhaus.

UPDATE, 7. Oktober, 7.55 Uhr: Hoteliers kritisieren Beherbergungsverbote von Inlandstouristen

Hoteliers kritisieren die Beherbergungsverbote einzelner Bundesländer für Inlandstouristen aus deutschen Corona-Risikogebieten. 

Der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Thüringen Dirk Ellinger sagte "MDR aktuell", derzeit gebe es große Unsicherheiten bei Hotels und Reisenden. Es brauche klare Regeln von der Politik. Beherbergungsverbote seien keine Lösung; es gebe Hygienekonzepte, die umgesetzt würden.

Der Hauptgeschäftsführer von Dehoga Sachsen Axel Klein kritisierte eine mangelhafte Kommunikation. Touristen erhielten zum Beispiel keine Informationen, welche Postleitzahlen-Gebiete vom Verbot betroffen seien. Außerdem sei es am Wochenende fast unmöglich einen Schnelltest auf das Virus zu machen.

Bislang gibt es deutschlandweit noch keine einheitlichen Regelungen wie mit Touristen aus so genannten Corona-Risikogebieten umgegangen wird.

UPDATE, 6. Oktober: Fallzahlen in Sachsen steigen weiter an

Auch wenn sich der Anstieg noch in Grenzen hält: Die Zahl der in Sachsen gemeldeten Corona-Fälle nimmt weiter zu. Aus Leipzig wurden am Dienstag, 6. Oktober, 949 mit dem Covid-Virus infizierte Menschen gemeldet. Das sind sechs neue Fälle im Vergleich zum Montag.

Sachsenweit stieg die Zahl auf 7577 Fälle. Weitere Infos dazu >>> hier.

UPDATE, 6. Oktober, 9.14 Uhr: Jeder zehnte Gastronomie-Betrieb muss schließen

Rund jeder zehnte Gastronomie-Betrieb in Sachsen-Anhalt muss nach Schätzung des Gastro-Verbandes Dehoga wegen der Corona-Pandemie bis Jahresende schließen. 

Darüber berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung". "Aktuell gibt es etwa 50 Betriebe, die ihren Betrieb eingestellt oder eine Insolvenz angemeldet haben", sagte Sachsen-Anhalts Dehoga-Chef Michael Schmitt demnach. Bis Ende 2020 rechne er mit 80 Unternehmen. Dehoga vertritt etwa 800 größere Gaststätten und Hotels in Sachsen-Anhalt. 

Durch die Corona-Maßnahmen mussten viele Gastronomie-Betriebe über viele Wochen schließen. Danach durfte der Betrieb nur unter strengen Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen werden.

UPDATE, 5. Oktober, 17.25 Uhr: 72 neue Infektionen in Sachsen-Anhalt – Klinikum betroffen

Über das zurückliegende Wochenende sind in Sachsen-Anhalt 72 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Zwischen Freitag- und Montagvormittag seien in Halle 21, im Landkreis Wittenberg zwölf und in Magdeburg neun Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium in Magdeburg mit. Im Burgenlandkreis waren es demnach sieben, im Landkreis Harz sechs und im Salzlandkreis vier. In den anderen Kreisen waren es zwischen drei und einem. Nur zwei Landkreise meldeten keine Fälle: Anhalt-Bitterfeld und Mansfeld-Südharz.

Am Altmark-Klinikum Salzwedel ist eine Pflegekraft der Klinik für Innere Medizin positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, wie der Altmarkkreis Salzwedel und das Klinikum mitteilten. Bereits seit Samstag gelte deshalb ein sofortiger Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot für die Station.

Alle Mitarbeiter und Patienten, die direkten Kontakt zur infizierten Pflegekraft hatten, seien ebenfalls getestet worden. 19 der 25 getesteten Mitarbeiter seien negativ, die anderen sechs Ergebnisse lagen noch nicht vor. Auch Ergebnisse von Patienten standen noch aus.

UPDATE, 2. Oktober, 17 Uhr: Corona-Infektionen und -Tote in Sachsen nehmen weiter zu

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt nach wie vor an. Nach der fortlaufenden Statistik des Gesundheitsministeriums vom Freitag haben sich inzwischen 7387 Menschen im Freistaat mit Sars-CoV-2 infiziert. 

Gegenüber dem Vortag kamen 48 Fälle dazu, die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Menschen erhöhte sich um zwei auf 238. Schätzungen zufolge sind etwa 6450 Infizierte wieder genesen.

Hotspots sind nach wie vor die Städte Leipzig und Dresden sowie Erzgebirgs- und Vogtlandkreis. Der Landkreis Bautzen hat mit 14,3 Nachweisen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen einen Spitzenwert. Das Landratsamt sprach von einem "sehr starken" Anstieg um allein 14 Fälle gegenüber dem Vortag, wobei weitere bereits festgestellte noch nicht erfasst seien.

UPDATE, 1. Oktober, 16.05 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen in Sachsen

Wie der Freistaat am Donnerstag bekannt gab, haben sich in Leipzig Stand 1. Oktober 906 Menschen infiziert. Sachsenweit sollen 7338 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden sein.

UPDATE, 1. Oktober, 13.06 Uhr: Soldaten unterstützen Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen unterstützt die Bundeswehr das Land Sachsen-Anhalt verstärkt. 

Seit Donnerstag seien rund 40 Soldatinnen und Soldaten in Gesundheitsämtern im Einsatz, teilte das Landeskommando Sachsen-Anhalt in Magdeburg mit. Die Unterstützung sei bis Ende Oktober beziehungsweise Mitte November geplant.

Die Soldatinnen und Soldaten kommen den Angaben zufolge vorwiegend aus dem Panzerpionierbataillon 803 aus Havelberg und dem Sanitätsregiment 1 in Weißenfels.

Zudem sei ein Soldat des Landeskommandos bei den Besprechungen im Pandemiestab der Landesregierung dabei.

UPDATE, 30. September, 16.20 Uhr: Sachsen-Anhalt hat 36 weitere Corona-Fälle

Die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt haben 36 neue Corona-Fälle gemeldet. Den größten Anstieg zwischen Dienstag und Mittwoch gab es im Salzlandkreis, wo zwölf neue Infektionen nachgewiesen wurden, wie das Sozialministerium mitteilte. 

In Magdeburg kamen neun Fälle dazu, in Halle, dem Burgenlandkreis sowie Anhalt-Bitterfeld jeweils drei neue Fälle. Den Angaben zufolge machen derzeit 294 Sachsen-Anhalter eine Coronavirus-Infektion durch, das sind 27 mehr als am Vortag.

UPDATE, 30. September, 15.50 Uhr: Schule in Dessau-Roßlau wegen Corona-Fall dicht

In Dessau-Roßlau muss eine Ganztagsschule bis auf Weiteres geschlossen werden, weil sich eine Lehrerin mit dem Coronavirus angesteckt hat. 

Aufgrund der zahlreichen Kontakte der infizierten Frau sei am Mittwoch für alle Lehrkräfte und Beschäftigte sowie die Schüler aus sechs Klassen der Ganztags- und Gemeinschaftsschule Zoberberg heimische Quarantäne angeordnet worden, teilte die Stadt mit. Die Quarantäne gelte bis 9. Oktober.

Die Schule wurde wegen der Maßnahmen geschlossen, Unterricht sei nicht möglich, so ein Stadtsprecher weiter. Eltern der betroffenen Schule müssen sich laut Mitteilung eine andere Betreuungsmöglichkeit suchen. Eine Notbetreuung sei nicht möglich, hieß es. Die Schule kündigte an, zeitnah Aufgaben online zu stellen, damit die Schülerinnen und Schüler von zuhause lernen können.

Die Coronavirus-Infektion der Lehrerin war laut Stadt bei einem Reihentest aufgefallen, den Sachsen-Anhalt für alle Lehrerinnen und Lehrer veranlasst hatte. Dieses Instrument wählt das Land, wenn die Corona-Warnampel in einem Landkreis wegen steigender Fälle auf gelb springt und ergänzt es mit Stichprobentests im Land.

Ab Donnerstag sollen die betroffenen Schüler und Beschäftigten getestet werden. Seit Schulstart Ende August mussten Schulen bereits mehrfach wegen Corona-Fällen kurzzeitig oder für einige Klassenstufen den Betrieb herunterfahren.

UPDATE, 29. September, 19.55 Uhr: Weiter keine Kontaktlisten in Restaurants in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt wird keine Bußgelder für falsche Angaben beim Restaurantbesuch einführen, weil es die Kontaktlisten gerade erst abgeschafft hat.

Laut dem Regierungschef des Landes, Rainer Haseloff (CDU), beschlossen Bund und Länder, dass ein Bußgeld für falsche Angaben nur dort fällig wird, wo es Kontaktlisten gibt - jedoch nicht, dass es überall Listen geben muss.

Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Videoschalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag auf 50 Euro Mindestbußgeld geeinigt, wenn ein Gast in einer Gaststätte oder einem Restaurant falsche Angaben zu seiner Person macht. Etwa in Schleswig-Holstein werden sogar bis zu 1000 Euro fällig.

Bereits bei der letzten Bund-Länder-Verabredung war Haseloff beim Thema Bußgeld ausgeschert: Als einziges Bundesland hat Sachsen-Anhalt kein Bußgeld für Maskenverweigerer eingeführt.

UPDATE, 28. September, 17.30 Uhr: Übers Wochenende 91 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen übers Wochenende um 91 Fälle gestiegen. Wie aus der am Montag veröffentlichten Übersicht des Gesundheitsamtes hervorgeht, waren damit insgesamt 7132 Menschen im Freistaat nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Am höchsten war die Zahl der Neuinfektionen mit 17 Betroffenen im Landkreis Zwickau. In den drei Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz gab es jeweils 10 Neuinfektionen. Neue Todesfälle waren nicht zu verzeichnen - die Zahl blieb mit 232 unverändert.

In Chemnitz zieht die Corona-Test-Ambulanz der Kassenärztlichen ‎Vereinigung unterdessen um in die kleine Messehalle. Am Klinikum Chemnitz sollen die bisher zur Verfügung gestellten Räume wieder für die normale Versorgung von Patienten genutzt werden, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. ‎

UPDATE, 27. September, 17 Uhr: Grundschüler in Torgau positiv auf Corona getestet

Ein Grundschüler in Torgau ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Viertklässler habe Symptome gezeigt und sei deshalb vom Kinderarzt getestet worden, teilte das Landratsamt des Landkreises Nordsachsen am Sonntag mit. Entwarnung gab es dagegen für alle Mitschüler und Kontaktpersonen des Schülers. Sie seien am Freitag ebenfalls getestet worden, und alle 120 Laborbefunde seien negativ.

Auch im Nachbarlandkreis Leipzig gibt es zwei Coronafälle an einer Schule. Am Gymnasium Markranstädt wurde das Virus bei zwei Schülern der zwölften Klasse nachgewiesen. 73 enge Kontaktpersonen der Betroffenen seien in Quarantäne, teilte der Landkreis Leipzig am Sonntag mit.

UPDATE, 25. September, 11.19 Uhr: Leipziger Freibäder verzeichnen positive Bilanz trotz Corona

Wie die Leipziger Sportbäder am Freitag mitteilten, wurden in den fünf Sommerbädern insgesamt 141.694 Besucher gezählt. Der Wert läge zwar deutlich hinter den Spitzenwerden der vergangenen Sommer, trotzdem sei man mit dem Ergebnis zufrieden. Die Besucher hätten Abstandshinweise, das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen und Hygienevorschriften gut angenommen. Vereinzelte Wartezeiten vor den Freibädern verliefen problemlos

"Viele Gäste waren einfach dankbar über die Badöffnungen, die in einer zeitweise sehr eingeschränkten Freizeitlandschaft wie ein Hoffnungsschimmer wahrgenommen wurden", so Martin Gräfe, der Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder.

Vor allem das Leipziger Schreberbad war sehr gut besucht. (Archiv)
Vor allem das Leipziger Schreberbad war sehr gut besucht. (Archiv)  © Lukas Schulze/dpa-Zentralbild-Zentralbild/dpa

UPDATE, 24. September, 19.09 Uhr: Antikörpertest in Apotheken

Sachsens Apotheken dürfen ab sofort den von Leipziger Forschern entwickelten Coronavirus-Antikörpertest "AProof" frei verkaufen.

Weitere Infos dazu findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 24. September, 12.50 Uhr: 25 neue Infektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der im Labor bestätigten Corona-Fälle gestiegen. Wie das Sozialministerium am Donnerstag in Magdeburg mitteilte, gab es im Vergleich zum Vortag 25 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Mehr bestätigte Corona-Fälle gab es den Angaben nach vor allem im Burgenlandkreis (+9) und der Salzlandkreis (+7).

Insgesamt gibt es den Angaben nach landesweit bisher 2525. Die Zahl der Gestorbenen, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde, liegt laut Ministerium weiter bei 67. Schätzungen zufolge sind von allen Infizierten bisher 2244 wieder genesen; 364 Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt.

UPDATE, 21. September, 18.52 Uhr: Corona-Fälle steigen in Sachsen-Anhalt weiter

In Sachsen-Anhalt haben sich bislang nachweislich 2460 Menschen mit dem gefährlichen Coronavirus infiziert. Wie das Sozialministerium am Montag in Magdeburg mitteilte, waren das 37 Fälle mehr als noch am Freitag. Am höchsten war die Zahl der Neuinfektionen mit 15 Betroffenen im Burgenlandkreis

Schätzungen zufolge sind von allen Infizierten 2224 wieder genesen, 358 Betroffene wurden in Krankenhäusern behandelt. 66 Menschen starben an oder mit einer Infektion mit Sars-CoV-2.

UPDATE, 19. September, 10.40 Uhr: Quarantäne für Asylbewerberheim nach positivem Corona-Test

Ein Asylbewerberheim im Schkeuditzer Ortsteil Dölzig im Landkreis Nordsachsen ist komplett unter Quarantäne gestellt worden, weil bei einem Mitarbeiter das Coronavirus nachgewiesen wurde.

Alle 230 Bewohner sowie die Mitarbeiter der Einrichtung würden nun getestet, teilte die Landesdirektion Sachsen am Freitagabend mit. Mit den Ergebnissen werde ab Dienstag gerechnet.

Weitere Informationen findet ihr >>>hier.

UPDATE, 18. September, 16.55 Uhr: Sprung bei Zahl der Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

Nach einer technischen Panne bei der Übermittlung von Daten in dieser Woche ist die gemeldete Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt sprunghaft angestiegen.

Von Donnerstag auf Freitag seien 40 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Sozialministerium mit. Schuld sei eine Panne gewesen: In Halle seien in dieser Woche 27 Fälle angezeigt, aber zunächst nicht übermittelt worden, hieß es.

Insgesamt stieg die Zahl der laborbestätigen Corona-Infektionen damit auf jetzt 2423. Außer aus Halle wurden neue Fälle aus Dessau-Roßlau, dem Altmarkkreis Salzwedel sowie den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Harz, Mansfeld-Südharz, dem Saale- und dem Salzlandkreis sowie dem Landkreis Wittenberg gemeldet.

Schätzungen zufolge sind von allen Infizierten bisher 2205 wieder genesen, 353 Betroffene wurden in Krankenhäusern behandelt. 66 Menschen starben an oder mit einer Infektion mit Sars-CoV-2.

UPDATE, 18. September, 14.25 Uhr: Umsatz und Besucherzahl in den Kinos wegen Corona halbiert

Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Kinos in Sachsen-Anhalt hart getroffen. Im ersten Halbjahr 2020 hat sich die Zahl der Besucher und der Umsatz der Lichtspielhäuser im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert, wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin hervorgeht.

Demnach besuchten von Januar bis Juni des laufenden Jahres 570 000 Menschen die Kinos. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,14 Millionen gewesen. Die Umsätze sanken von 9,43 Millionen Euro auf 4,64 Millionen.

Die 40 Kinos mit 131 Leinwänden im Land waren wegen der Corona-Pandemie im Frühjahr geschlossen gewesen. Erst im Mai hatten die Lichtspielhäuser wieder öffnen dürfen, einige sind aber bis heute zu.

Die Beschränkungen wegen der Pandemie erlauben nur, einen Teil der Sitzplätze zu belegen. Branchenvertreter hatten daher kürzlich eine Lockerung der Auflagen gefordert, um den Kinobetrieb rentabel zu machen.

Die Filmförderungsanstalt warnt jedoch davor, dass die Statistiken täuschten. Viele Kinobetreiber kämpften derzeit um ihre Existenz. Die wirklichen Auswirkungen der Pandemie auf die Kinolandschaft würden erst in den kommenden Monaten sichtbar werden.

UPDATE, 17. September, 19.30 Uhr: Lichtfest in diesem Jahr zu Hause statt auf der Straße

Wegen der Corona-Pandemie wird es in diesem Jahr am 9. Oktober in Leipzig kein Lichtfest mit Tausenden Besuchern geben. Stattdessen sollen die Bürger der Stadt die Erinnerung an die friedliche Revolution weitestgehend nach Hause verlegen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Die Menschen seien eingeladen, am Abend des 9. Oktober Windlichter in ihre Fenster zu stellen und so am Gedenken teilzunehmen.

Das traditionelle Friedensgebet in der Nikolaikirche und die Rede zur Demokratie können Interessierte in diesem Jahr nur auf Einladung vor Ort verfolgen.

Weitere Informationen findet ihr >>>hier.

UPDATE, 16. September, 15.30 Uhr: Magdeburger Weihnachtsmarkt soll doppelte Fläche bekommen

Um Abstands- und Hygieneregeln nach der Corona-Eindämmungsverordnung einhalten zu können, soll der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr eine doppelt so große Fläche wie im Vorjahr bekommen. Es sei geplant, den Markt statt auf 17.000 Quadratmetern auf mehr als 35.000 Quadratmetern abzuhalten, wie die Stadt Magdeburg am Mittwoch mitteilte. 

An der Zahl der Stände soll sich nach Angaben von Weihnachtsmarkt-Geschäftsführer Paul-Gerhard Stieger im Vergleich zum Vorjahr nichts ändern. 2019 waren gut 160 Händler, Gastronomen und Schausteller dort vertreten.

Verzichtet werden soll in diesem Jahr auf Programmpunkte wie Vorführungen für Kinder, Bands oder Puppentheater. Auch werde es keine klassische Eröffnungsveranstaltung geben, hieß es. An den Glühweinständen wird es in den Abendstunden keine individuelle Beschallung geben, stattdessen wird weiterhin einheitlich Weihnachtsmusik gespielt. Zudem werden die täglichen Öffnungszeiten eingeschränkt.

UPDATE, 16. September, 15.25 Uhr: Leipziger Verkaufsoffener Sonntag am 4. Oktober nicht möglich

Das Barfußgäßchen im Leipziger Zentrum.
Das Barfußgäßchen im Leipziger Zentrum.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Da bedingt durch die Corona-Pandemie die Leipziger Markttage abgesagt werden mussten, sei am 4. Oktober 2020 leider auch kein verkaufsoffener Sonntag möglich. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Der gemäß des Sächsischen Ladenöffnungsgesetzes notwendige "besondere Anlass“ sei in diesem Jahr nicht gegeben, sodass die in der Ratsversammlung am 29. April getroffene Regelung eines verkaufsoffenen Sonntags nichtig geworden sei.

Dieser Umstand wird dadurch begründet, dass Sonntagsöffnungen die erkennbare Ausnahme bleiben sollen und jeweils durch einen Sachgrund gerechtfertigt sein müssen.

UPDATE, 16. September, 15.15 Uhr: Zwölf neue bestätigte Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt haben sich seit Dienstag zwölf weitere Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 

Landesweit gibt es den Angaben nach 2381 laborbestätigte Infektionsfälle. Schätzungen zufolge sind von allen Infizierten bisher 2191 wieder genesen, 350 Betroffene wurden in Krankenhäusern behandelt. 66 Menschen starben.

UPDATE, 15. September, 13.50 Uhr: Weitere Lockerungen in Sachsen-Anhalt – Clubs dürfen öffnen

Sachsen-Anhalt will zum November alle Bereiche mit Publikumsverkehr wieder öffnen. Vom 1. November sollen Clubs und Diskotheken wieder Gäste empfangen können, teilte die Landesregierung nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Magdeburg mit.

Das Besucherlimit solle bei 60 Prozent der in der Betriebserlaubnis festgelegten Personenzahl liegen, sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann. Prostitutionsstätten können ab sofort wieder öffnen.

In Gaststätten kann künftig der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten werden, wenn es geeignete Abtrennmöglichkeiten wie Plexiglaswände gebe.

Mit Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen solle dafür gesorgt werden, dass sich im Innen- und Außenbereich nicht mehr als Zehner-Gruppen bildeten. Wichtig sei, dass Kontakte nachvollziehbar seien.

Die Obergrenze für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die bislang bei 500 Personen liegt, soll ab dem 1. November auf 1000 steigen. Profisport- und Kulturveranstaltungen könnten nach besonderer Genehmigung mit deutlich mehr Teilnehmern möglich sein. Private Feiern seien weiter mit bis zu 50 Personen möglich.

UPDATE, 14. September, 13.45 Uhr: 29 Neuinfektionen seit Freitag in Sachsen-Anhalt

Über das Wochenende sind in Sachsen-Anhalt 29 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Zwischen Freitag- und Montagvormittag seien aus Halle zehn, aus Magdeburg sieben und aus dem Burgenlandkreis vier neue Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium in Magdeburg mit. Je eine Infektion mit Sars-CoV-2 meldeten demnach der Landkreis Anhalt-Bitterfeld, der Landkreis Börde und das Jerichower Land. Zwei waren es im Saalekreis, drei in Dessau-Roßlau.

Damit liegt die Fallzahl laut Ministerium bei 2362. Die Zahl der gestorbenen Infizierten blieb konstant bei 66. Schätzungen zufolge sind von allen Corona-Infizierten bisher 2177 wieder genesen, 347 Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt.

UPDATE, 11. September, 17.40 Uhr: Uni Magdeburg sucht genesene Corona-Patienten

Das Universitätsklinikum Magdeburg sucht genesene Corona-Patienten für eine Plasmaspende. "Es gibt nicht sehr viele Medikamente, die gegen das SARS-CoV-2-Virus wirksam sind", sagte der Ärztliche Direktor der Uniklinik, Hans-Jochen Heinze, am Freitag in Magdeburg. 

Die Hoffnung ist deshalb, Patienten mit dem Blutplasma Genesener behandeln zu können. Das Plasma enthält die Abwehrstoffe, die im Verlauf der Coronavirus-Infektion gebildet werden. Sie sollen akut Erkrankten verabreicht werden und dazu beitragen, dass diese schneller wieder gesund werden, beziehungsweise nicht so schwer erkranken.

Insgesamt wurden nach Klinikangaben 17 mögliche Spender bereits identifiziert, denen bereits Plasma entnommen wurde. Es würden jedoch mehr Spender benötigt, hieß es.

UPDATE, 11. September, 12.55 Uhr: Mehrere Corona-Fälle an Schule in Halle

Wegen mehrerer Corona-Fälle ist in Sachsen-Anhalt erstmals seit Schuljahresbeginn eine Schule geschlossen worden. Bei der betroffenen Einrichtung handle es sich um die Sekundarschule Johann Christian Reil in Halle, teilte die Stadt am Freitag mit.

Details waren zunächst nicht bekannt. Laut Bildungsministerium wurde eine Lehrkraft positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Weitere Informationen lagen in Magdeburg zunächst nicht vor.

Laut Ministerium ist das Hauptgebäude der Schule geschlossen. Alle Lehrkräfte sowie ein Teil der Schüler müssten nun getestet werden. Die Abschlussklassen könnten in einem Ausweichquartier weiterlernen.

Das Stadt Halle will nach eigenen Angaben auf einer Pressekonferenz ab 13 Uhr über die aktuelle Infektionslage informieren. Noch ist den Angaben zufolge offen, ob die Einrichtung länger zu bleiben muss.

UPDATE, 10. September, 13.55 Uhr: Neun neue Infektionen in Sachsen-Anhalt

Neun neue Corona-Infektionen sind in Sachsen-Anhalt zwischen Mittwoch- bis Donnerstagvormittag gemeldet worden.

Je drei Fälle kamen im Burgenlandkreis und im Landkreis Stendal hinzu, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Aus dem Landkreis Wittenberg und der Stadt Halle wurden je zwei Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen im Landkreis Harz wurde um eins nach unten korrigiert.

Landesweit liegt die Fallzahl damit bei 2317. 66 Menschen, bei denen Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde, sind gestorben. Schätzungen zufolge sind von allen Infizierten bisher 2153 wieder genesen, 343 Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt.

UPDATE, 8. September, 16.30 Uhr: Neuankömmling in Landesaufnahmeeinrichtung coronapositiv

Ein neu in der Landesaufnahmeeinrichtung in Magdeburg eingetroffener Geflüchteter ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

Der Jugendliche sei am Dienstag gleich mit seiner siebenköpfigen Familie nach Quedlinburg in die Quarantäne-Einrichtung gebracht worden, teilte das Landesverwaltungsamt in Halle mit. 21 Menschen, die sich ebenfalls in dem Aufnahmebereich aufgehalten hätten, seien vorsorglich in Quarantäne versetzt und getestet worden.

UPDATE, 8. September, 15.10 Uhr: Weiter niedriges Niveau bei Corona-Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt werden weiter nur wenige Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Von Montag- bis Dienstagvormittag wurden landesweit drei Fälle gemeldet, wie das Gesundheitsministerium in Magdeburg mitteilte. 

Zwei Neuinfektionen wurden demnach in Magdeburg registriert, eine im Burgenlandkreis. Alles in allem liegt die Fallzahl im Land bei 2293. 66 Menschen, bei denen Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde, sind gestorben. Schätzungen zufolge sind von allen Infizierten bisher 2125 wieder genesen, 343 Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt.

UPDATE, 7. September, 15.45 Uhr: 13 neue Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt gemeldet

Über das vergangene Wochenende sind in Sachsen-Anhalt 13 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. 

Seit Freitagvormittag seien aus sieben Landkreisen und kreisfreien Städten Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Magdeburg mit. Landesweit sind damit bislang 2290 Corona-Infektionen bekanntgeworden.

UPDATE, 4. September, 16.25 Uhr: Landkreis Leipzig sagt Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit ab

Der Landkreis Leipzig hat sein traditionelles Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

In diesem Jahr hätte die Zahl der Gäste so stark beschränkt werden müssen, dass die Veranstaltung ihren Charakter verloren hätte, teilte Landrat Henry Graichen (CDU) am Freitag mit. Das Konzert des Leipziger Symphonieorchesters sei für die Menschen im Landkreis gedacht. Es hätte diesmal im Kulturgut Thallwitz erklingen sollen.

Als kleinen Ersatz werde das Orchester einige Stücke aus dem Programm einspielen. Ein Mitschnitt solle dann am 3. Oktober auf der Internet-Seite des Landkreises veröffentlicht werden.

UPDATE, 4. September, 13.20 Uhr: Elf neue Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

Die Kreise in Sachsen-Anhalt haben der Landesregierung seit Donnerstag elf neue Corona-Infektionen gemeldet. Vier davon seien in Magdeburg nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. 

Je zwei Fälle kamen in den Landkreisen Jerichower Land und Wittenberg dazu, je eine im Burgenlandkreis, Saalekreis und in Dessau-Roßlau.

UPDATE, 3. September, 17.55 Uhr: Prostitutionsstätten in Sachsen-Anhalt dürfen wieder öffnen

Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat entschieden, dass Prostitutionsstätten wieder öffnen dürfen. Es habe am Donnerstag die Regelung der aktuellen Corona-Eindämmungsverordnung außer Vollzug gesetzt, nach der die Etablissements nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden dürfen, teilte eine Gerichtssprecherin in Magdeburg mit. 

Die ausnahmslose Schließung der Prostitutionsstätten stelle in der derzeitigen Situation keine notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des Infektionsschutzgesetzes mehr dar. Der Eingriff in die Berufsfreiheit der Betreiber sowie der Prostituierten sei nicht verhältnismäßig.

In der Landesverordnung seien nahezu sämtliche Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens bis auf Diskotheken, Volksfeste, Großveranstaltungen und den Bereich der Prostitution weitgehend geöffnet. Es werde auf Abstands- und Hygieneregeln gesetzt. Dies müsse auch für Prostitutionsstätten gelten. Für das Gericht sei nicht ersichtlich, dass entsprechende Konzepte nicht umsetzbar seien, zumal die Ausübung der Prostitution außerhalb von Prostitutionsstätten nicht verboten sei.

UPDATE, 3. September, 14.15 Uhr: Corona-Antikörpertest aus Leipzig wird nicht in Apotheken verkauft

Der in Leipzig entwickelte Corona-Antikörpertest darf derzeit nicht von Apotheken direkt an Privatpersonen verkauft werden. Die Abgabe solcher In-vitro-Tests sei in der Medizinprodukteabgabeverordnung (MPAV) und dem Infektionsschutzgesetz geregelt und nur an medizinische Fachkreise erlaubt, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Donnerstag mit.

Sollte ein Apotheker entgegen dem Verbot einen Schnelltest an Patienten abgeben, wäre dies eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden könne, hieß es in einer Mitteilung der ABDA.

Am Montag war der Corona-Antikörpertest in Leipzig vorgestellt worden. Das Besondere daran sei, dass man dafür nicht zu einem Arzt gehen müsse, sondern die Probeentnahme auch zu Hause möglich sei, hatte Prof. Jörg Gabert von der Firma Adversis Pharma erläutert, die den Test gemeinsam mit dem Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig entwickelt hatte und vertreibt.

Ursprünglich sollte der Test für den Preis von 49 Euro von vergangenen Dienstag an bundesweit von Apotheken vertrieben werden.

UPDATE, 3. September, 9.36 Uhr: Strenge Kontaktverbote im Herbst unwahrscheinlich

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich zuversichtlich geäußert, dass strenge Kontakteinschränkungen wegen der Corona-Pandemie im Herbst nicht nötig sein werden

"Ich denke, wir brauchen sie nicht wie im März und Februar - einfach deswegen, weil wir heute wissen, wie diese Krankheit übertragen wird", sagte Kretschmer am Donnerstagmorgen im Interview mit "MDR Aktuell". Er verwies auf die im Bundesvergleich niedrigen Corona-Infektionszahlen in Sachsen und appellierte daran, in der Pandemie "maßvoll und jeder für sich auch ein bisschen verantwortungsbewusst" zu handeln.

Kretschmer stellte sich außerdem hinter die jüngsten Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU): Es müsse immer möglich sein, nachzujustieren und im Rückblick auch Fehler zu diskutieren. Spahn hatte am Mittwochmorgen in einem Interview mit der "Bild" davon gesprochen, dass man mit dem heutigen Wissen in Zukunft Friseure oder den Einzelhandel nicht mehr schließen müsse.

Glaubt nicht, dass noch einmal strengere Kontaktbeschränkungen kommen: Michael Kretschmer (45).
Glaubt nicht, dass noch einmal strengere Kontaktbeschränkungen kommen: Michael Kretschmer (45).  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 3. September, 6.18 Uhr: Corona-Tests an Sachsens Flughäfen noch bis Ende September

An den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden können sich die Menschen noch bis Ende September auf das Coronavirus testen lassen. Die Testcenter sollen nach derzeitiger Planung zunächst bis 30. September geöffnet bleiben, teilte eine Sprecherin des Sozialministeriums auf Anfrage mit. Die Öffnungszeiten werden gegebenenfalls nach dem 15. September an den Bedarf angepasst.

Dagegen werden die Testcenter an den Autobahnen voraussichtlich zum 15. September geschlossen. Ursprünglich sollten die Testcenter bis zum Ende der Sommerferien in Sachsen geöffnet haben.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen wurden an den beiden Flughäfen vom 1. bis 30. August jeweils gut 10 000 Menschen getestet. Am Flughafen Leipzig/Halle gab es positive Befunde bei 50 Reisenden, in Dresden waren es 23. 

Seit dem 1. August können sich Reisende an den sächsischen Flughäfen freiwillig und kostenlos auf eine Corona-Infektion testen lassen.

UPDATE, 2. September, 11.47 Uhr: Termin für Leipziger Buchmesse 2021 verschoben

Die Leipziger Buchmesse verschiebt ihren Termin im kommenden Jahr vom März auf Ende Mai. Das neue Datum in der wärmeren Jahreszeit soll den Messemachern in der Corona-Pandemie mehr Flexibilität geben.

In diesem Jahr war die Leipziger Bücherschau eine der ersten großen Messen in Deutschland, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurde. 

Mehr Infos dazu gibt es >>> hier.

Die Leipziger Buchmesse soll kommendes Jahr im Mai stattfinden.
Die Leipziger Buchmesse soll kommendes Jahr im Mai stattfinden.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 2. September, 8.50 Uhr: Messebranche rechnet mit drastischem Umsatzverlust

Die Corona-Zwangspause dürfte die deutsche Messebranche nach eigenen Schätzungen mindestens ein Viertel ihres Jahresumsatzes kosten. Mehr als eine Milliarde Euro des Umsatzes, der sonst inklusive des Auslandsgeschäfts bei vier Milliarden Euro liege, werde 2020 fehlen, sagte Harald Kötter, Sprecher des Verbandes der deutschen Messewirtschaft (AUMA).

Unter Umständen könne das Minus auch noch größer werden. Denn auch wenn die Veranstalter im September und Oktober langsam wieder mit Präsenzmessen anfingen, sei die Entwicklung zum Jahresende hin nicht abzuschätzen. Es gebe mit Blick auf die Corona-Pandemie erhebliche Risikofaktoren.

Die Messeveranstalter wagen nach rund einem halben Jahr Unterbrechung Anfang September einen vorsichtigen Neuanfang. In Düsseldorf beginnt am Freitag mit dem Caravan Salon eine große Publikumsmesse unter Corona-Bedingungen. 

Die Leipziger Messe geht mit den Geschenke- und Uhrenfachmessen Cadeaux und Midora einen Schritt in Richtung Normalität. Die Funkausstellung Ifa präsentiert sich in Berlin als "Special Edition" mit einem Mix aus Live-Events und virtuellen Veranstaltungen.

UPDATE, 1. September, 16.15 Uhr: Sachsen-Anhalt ermöglicht Großveranstaltungen

Petra Grimm-Benne (SPD) behält die Situation weiterhin im Blick.
Petra Grimm-Benne (SPD) behält die Situation weiterhin im Blick.  © Ronny Hartmann/dpa

In Sachsen-Anhalt sind künftig Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen möglich, wenn sie gesondert genehmigt werden. Darauf hat sich die schwarz-rot-grüne Landesregierung am Dienstag geeinigt. 

Voraussetzung ist, dass die Sport- und Kulturveranstalter ein Corona-Schutzkonzept vorlegen. Dieses muss von den Kommunen als auch vom Gesundheits- und vom Innenministerium genehmigt werden. Das Kabinett will die neue Corona-Verordnung am 15. September beschließen, zwei Tage später soll sie in Kraft treten.

Zunächst bleibt es dabei, dass ohne Sondergenehmigungen für geschlossene Räume eine Obergrenze von 500 Teilnehmern gilt. Im Freien sind doppelt so viele Beteiligte erlaubt.

Bleibe das Infektionsgeschehen niedrig, könnten diese Grenzen in den kommenden Wochen weiter erhöht werden, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). 

Zudem will das Land ermöglichen, dass Weihnachtsmärkte öffnen dürfen - mit Zugangskontrollen oder verteilt auf eine größere Fläche.

Vorige Woche hatten die Regierungschefs von Bund und Ländern verabredet, dass Großveranstaltungen bis Jahresende nur möglich sind, wenn Hygieneregeln umgesetzt und Kontakte nachverfolgt werden können.

UPDATE, 1. September, 16.05 Uhr: Anstieg bei Corona-Neuinfektionen in Sachsen

Die Corona-Fallzahlen in Sachsen sind im zweistelligen Bereich erstmals seit Wochen wieder deutlich angestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Dienstag im Vergleich zum Vortag 52 Neuinfektionen bestätigt.

Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der nachgewiesenen Sars-CoV-2-Fälle im Freistaat seit Beginn der Pandemie auf 6013. Allein im Landkreis Nordsachsen kamen 24 dazu. 

Mit 224 weiter unverändert ist die Zahl der nach einer Infektion mit dem Coronavirus Gestorbenen. Inzwischen sind etwa 5530 positiv getestete Personen wieder genesen - die Zahl ist ein Schätzwert. Der Anteil der Verstorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle liegt bei 3,7 Prozent.

UPDATE, 31. August, 14.15 Uhr: Neue Corona-Nachweise in neun von 14 Kreisen in Sachsen-Anhalt

Seit dem Wochenende haben die Behörden in Sachsen-Anhalt von 14 weiteren Corona-Fällen im Land erfahren. 

In sieben Landkreisen sowie Magdeburg und Halle seien Neuinfektionen nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Damit stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Sachsen-Anhalt auf 2243.

UPDATE, 28. August, 15.05 Uhr: Schwimmhallen ab Montag wieder offen

Die Leipziger Sportbäder sind ab dem kommenden Montag, 31. August, wieder geöffnet. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, die Bäder zu den üblichen Zeiten. Zwei Änderungen gibt es jedoch:

  • Das Sportbad öffnet sonntags künftig vier Stunden länger bis 20 Uhr (bisher 16 Uhr) und im Frühschwimmen montags, dienstags, mittwochs und freitags bereits ab 6.30 Uhr (bisher 7 Uhr).
  • Die Schwimmhalle Nord erweitert das öffentliche Baden sonntags von 16 auf 17 Uhr.

Auch die Saunen im Sportbad an der Elster und in der Grünauer Welle öffnen ab kommenden Montag wieder. Möglich sei dies durch ein Hygienekonzept, das bereits vom Leipziger Gesundheitsamt freigegeben wurde.

Mehr Infos dazu gibt es >>> hier.

UPDATE, 28. August, 11.15 Uhr: Hunderte Corona-Tests in Geflügelbetrieb in Nordsachsen

Nach mehreren Infektionen in einem Geflügelbetrieb in Nordsachsen sind alle 596 Mitarbeiter der Firma auf das Coronavirus getestet worden.

Die Ergebnisse der Landesuntersuchungsanstalt würden im Laufe des Freitags erwartet, sagte ein Sprecher des Landratsamtes in Torgau. In dem Betrieb in Mockrehna waren sechs Infektionen bekannt geworden. Zuerst war das Coronavirus bei einem Mitarbeiter nachgewiesen worden, der aus dem Urlaub zurückgekehrt war.

Mehr Infos dazu gibt es >>> hier.

UPDATE, 26. August, 18.15 Uhr: 26 neue Corona-Infektionen in Sachsen

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Sachsen weiterhin leicht angestiegen. Am Mittwoch meldeten die Gesundheitsämter 26 neue Fälle, wie das Sozialministerium in Dresden mitteilte. 

Einzelne neue Ansteckungen wurden in allen Teilen des Landes registriert. Häufig handelte es sich nach Angaben der Landkreise dabei um Reiserückkehrer, die sich derzeit noch kostenlos testen lassen können. 

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Sachsen 5860 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert, 224 starben.

UPDATE, 26. August, 16 Uhr: Ministerium meldet zehn weitere Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt bewegen sich die Corona-Ansteckungen offiziellen Zahlen zufolge weiterhin auf niedrigem Niveau. Von Dienstag auf Mittwoch wurden zehn neue Fälle gemeldet, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. 

Vier positive Testergebnisse gab es demnach allein in Halle. Die Behörden in Dessau-Roßlau, Anhalt-Bitterfeld, dem Burgenlandkreis, dem Jerichower Land, dem Saalekreis und dem Salzlandkreis meldeten je eine neue Infektion. 

Bei den meisten Betroffenen der vergangenen Wochen handelt es sich laut Landesregierung um Menschen, die sich während einer Urlaubsreise im Ausland angesteckt haben.

UPDATE, 26. August, 10.46 Uhr: Kretschmer pocht auf länderspezifische Corona-Regeln

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer beharrt auf eigenen Corona-Regeln in den Bundesländern. "Wir haben ein sehr unterschiedliches Infektionsgeschehen", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch MDR Aktuell. "Das was der Staat macht, muss maßvoll sein, muss angemessen sein. Und deswegen ist es zwingend, dass wir in den Ländern, in denen wir ein niedriges Infektionsgeschehen haben, auch anders vorgehen, als in den Ländern, wo jetzt gerade die Zahlen massiv steigen."

In die bundesweite Debatte um angemessene Corona-Auflagen müsse "wieder mehr Sachlichkeit reinkommen", sagte der Regierungschef. Am Donnerstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Vorab gab es Forderungen nach bundeseinheitlichen Regelungen, etwa zur zulässigen Personenzahl bei privaten Feiern. Dagegen sagte Kretschmer, alle müssten anerkennen, "dass die konkrete Situation vor Ort die Grundlage ist für unsere Entscheidungen".

In Orten, in denen die Infektionszahlen stark anstiegen, sei ein ganz schnelles, konsequentes Handeln erforderlich. "Das gleiche Handeln in einem Ort in Sachsen-Anhalt mit über die letzten Wochen null Corona-Infektionen wäre weder angemessen noch richtig. Es wäre gefährlich, auch was die politische Akzeptanz angeht. Und deswegen ist das A und O die Angemessenheit und die konkrete Situation vor Ort", sagte Kretschmer. Ein einheitliches Vorgehen sei sinnvoll - aber nur in den Dingen, die wirklich einheitlich seien.

Sachsens neue Corona-Verordnung sieht vor, ab 1. September wieder Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern unter bestimmten Bedingungen zuzulassen. Auch Jahrmärkte und Weihnachtsmärkte dürfen veranstaltet werden, wenn sie ein passendes Hygienekonzept haben. Einen Verstoß gegen die Maskenpflicht will Sachsen künftig mit einem Bußgeld von 60 Euro ahnden.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hofft auf länderspezifische Corona-Regeln.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hofft auf länderspezifische Corona-Regeln.  © Radek Petrášek/CTK/dpa

UPDATE, 25. August, 17.40 Uhr: Durch neue sächsische Schutzverordnung bald gefüllte Stadien möglich

Wird RB Leipzig bald wieder vor Zuschauern spielen dürfen?
Wird RB Leipzig bald wieder vor Zuschauern spielen dürfen?  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Nach der neuen Corona-Schutzverordnung im Freistaat Sachsen sind gut gefüllte Sporthallen und Stadien prinzipiell möglich. Grundvoraussetzung sind jedoch gute Hygienekonzepte der Veranstalter. 

Vom 1. September bis 2. November gilt der am Dienstag von der sächsischen Landesregierung gefasste Beschluss, der Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern erlaubt. 

Dafür darf in der Region des Veranstaltungsortes die Zahl der Neuinfektionen 20 pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen nicht übersteigen.

Sachsens Sozialministerin Petra Köppig (SPD) sagte nach der Kabinettssitzung am Dienstag, RB Leipzig beispielsweise habe wirklich ein gutes Konzept. 

Sie verwies aber auch darauf, dass die Fußball-Bundesliga noch eine Ausnahme sei. Bei Bundesligaspielen sei eine bundesweite Abstimmung wichtig und richtig. 

Wenn das Hygienekonzept vorliegt und die Stadt Leipzig zustimmt, könnte ein Fußballspiel auch mit 22 000 Zuschauern stattfinden.

UPDATE, 25. August, 14.30 Uhr: 16 neue Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der im Labor nachgewiesenen Corona-Infektionen moderat gestiegen. Wie das Sozialministerium am Dienstag mitteilte, gab es im Vergleich zum Vortag 16 Fälle mehr.

Die Zahl derjenigen, die im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 starben, beträgt den Angaben nach unverändert 65. 

UPDATE, 24. August, 17.05 Uhr: 13 neue Corona-Fälle am Wochenende in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind im Laufe des Wochenendes 13 neue Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Die Hälfte der 14 kreisfreien Städte und Landkreise meldete seit Freitag weitere Fälle, wie das Sozialministerium am Montag mitteilte.

Aus den Zahlen der Ministeriumsstatistik ergeben sich schätzungsweise 114 aktive Fälle im Land. Am Montag vor einer Woche waren es 92. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen nach wie vor langsam.

UPDATE, 20. August, 14.45 Uhr: Reiserückkehrer aus Mazedonien in Dessau-Roßlau positiv getestet

In Dessau-Roßlau ist ein 48-jähriger Reiserückkehrer aus Mazedonien positiv auf Covid-19
getestet worden. 

Für den Mann sei häusliche Quarantäne angeordnet worden, die Ermittlungen zur Kontaktnachverfolgung hätten bereits begonnen, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Damit seien in Dessau-Roßlau jetzt 75 Fälle von Infektionen mit Sars-CoV-2 erfasst.

UPDATE, 19. August, 17.40 Uhr: Leichter Anstieg der Infektionen in Sachsen, sechs neue Fälle in Leipzig

In Sachsen sind am Mittwoch 15 neue Coronafälle gemeldet worden. Das Sozialministerium stuft die Infektionslage im Freistaat weiterhin als stabil ein. 

Sechs der neuen Fälle wurden in Leipzig registriert, die übrigen verteilten sich einzeln über verschiedene Landkreise sowie Dresden und Chemnitz. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich in Sachsen 5761 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus, 224 starben.

UPDATE, 19. August, 15 Uhr: Langsame Erholung in Sachsens Tourismusbranche nach Corona-Einbruch

Sachsens Tourismusbranche klettert langsam aus dem Corona-Tief. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, gab es im Juni 1,2 Millionen Übernachtungsbuchungen. Das seien zwar 42 Prozent weniger als im Vorjahresmonat gewesen. Doch im Mai lag das Buchungsniveau mit 608.579 noch bei der Hälfte. Auch die Anzahl der Gästeankünfte habe sich im Juni im Vergleich zum Mai auf etwa 435.000 mehr als verdoppelt. Im Vergleich zum Juni 2019 betrug der Rückgang 48 Prozent.

Die gesamte Tourismusbranche erlitt dieses Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen massive Verluste. Insgesamt buchten 1,91 Millionen Gäste im ersten Halbjahr 5,26 Millionen Übernachtungen. Das seien nur halb so viele Gäste und 44 Prozent weniger Übernachtungen gegenüber Januar bis Juni 2019 gewesen.

Während manche Einrichtungen besonders starke Verluste verzeichneten, erholen sich andere schneller vom Corona-Einbruch. Einen besonders starken Anstieg an Übernachtungszahlen habe es auf Campingplätzen gegeben. Hier lagen die Übernachtungen im Juni 2020 mit 48.000 Ankünften und 144.000 Übernachtungen laut Statistikamt nicht mehr deutlich unter den Vorjahreswerten. 

Jugendherbergen und Hütten sowie Erholungs- und Ferienheime verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat hingegen Verluste zwischen 75 und 80 Prozent.

Jugendherbergen und Ferienheime sind besonders von Verlusten betroffen. (Symbolbild)
Jugendherbergen und Ferienheime sind besonders von Verlusten betroffen. (Symbolbild)  © Jörg Carstensen/dpa

UPDATE, 18. August, 17.20 Uhr: Fallzahlen in Leipzig steigen

Laut der Landesuntersuchungsanstalt in Sachsen sind die Fallzahlen der Corona-Infektionen wieder leicht angestiegen. Seit dem Wochenende sind 7 neuregistrierte Fälle dazugekommen. Sachsenweit sind mittlerweile 5746 Bürger am Coronavirus erkrankt gewesen. 

In Leipzig sind die Fallzahlen wieder leicht angestiegen. (Symbolbild)
In Leipzig sind die Fallzahlen wieder leicht angestiegen. (Symbolbild)  © 123RF/jikgoe

UPDATE, 18. August, 15.35 Uhr: Keine Bußgelder für Maskenverweigerer in Sachsen-Anhalt

Wer in Sachsen-Anhalt gegen die Maskenpflicht verstößt, soll auch künftig keine Strafe zahlen müssen. 

Ein Bußgeld für Maskenverweigerer erwäge die Landesregierung derzeit nicht, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Magdeburg. Es sei zu beobachten, dass die geltenden Regeln passend seien. "Wir werden bei unserem jetzigen Weg bleiben".

Sachsen kündigte am Dienstag an, ab 1. September 60 Euro Bußgeld von Maskenverweigern zu verlangen. Weitere Infos dazu gibt es >>>hier.

UPDATE, 17. August, 16.05 Uhr: Am Wochenende zwölf neue Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt gemeldet

In Sachsen-Anhalt steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle weiterhin langsam. Am Wochenende meldeten die Gesundheitsämter zwölf neue Fälle, wie das Sozialministerium am Montag in Magdeburg mitteilte.  

Am Freitag hatten die Gesundheitsämter im Vergleich zum Vortag 15 neue Fälle gemeldet, am Donnerstag neun und am Mittwoch ebenfalls 15.

In den vergangenen sieben Tagen wurden in Sachsen-Anhalt laut Robert Koch-Institut insgesamt 56 Corona-Infektionen nachgewiesen. Im etwa ebenso bevölkerungsreichen Thüringen waren es im gleichen Zeitraum 70, im doppelt so großen Sachsen 75. Bundesweit gab es in der vergangenen Woche demnach knapp 7100 neue Corona-Fälle.

Nach Einschätzung des Sozialministeriums sorgen Urlauber, die von Reisen zurückkehren, für das Einschleppen neuer Fälle. Die Entwicklung führe dazu, dass es an vielen verschiedenen Orten im Land neue, voneinander unabhängige Fälle gebe, die zu Infektionsherden führen könnten, wenn sie nicht schnell erkannt würden.

UPDATE, 14. August, 6.25 Uhr: Starke Einbußen für Jugendherbergen im ersten Halbjahr in Sachsen-Anhalt

Die Corona-Krise hat den Jugendherbergsbetrieb im Land zum Stocken gebracht. Rund 172.000 gebuchte Übernachtungen seien allein für dieses Jahr in den vergangenen Monaten storniert worden, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Jugendherbergswerk Landesverbands Sachsen-Anhalt, Marc Nawrodt, in Magdeburg.

Dadurch fiel mehr als die Hälfte der geplanten Jahreseinnahmen weg. Die gebuchten Übernachtungen hätten rund 6,2 Millionen Euro an Einnahmen bedeutet, sagte Nawrodt. Schuld an der Misere seien die Corona-Krise und fehlende Unterstützung.

Die vergangenen Monate waren turbulent für den Landesverband. Am 20. März mussten auf Grundlage der Corona-Verordnung des Landes kurzfristig alle 15 Herbergen schließen. Ende Mai konnten zehn Häuser wieder geöffnet werden, sagte Nawrodt. Aus wirtschaftlichen Gründen blieben die übrigen fünf Herbergen weiterhin geschlossen.

UPDATE, 13. August, 14.10 Uhr: Dehoga: Viele Hotels und Gastronomiebetriebe fürchten um Existenz

Viele Hotels und Gastronomiebetriebe in Sachsen bangen angesichts der Corona-Krise um ihre Zukunft. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Demnach sehen sich in Sachsen fast 50 Prozent der Betriebe in ihrer Existenz gefährdet, teilte Dehoga Sachsen am Donnerstag in Dresden mit.

Dass Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Übernachtungen anbieten dürften, ändere bisher nicht viel an den Löchern in den Bilanzen, teilte der Verband weiter mit. Zum Schutz der Betriebe und deren Arbeitsplätze müsste etwa das Kurzarbeitergeld und die Mehrwertsteuersenkung mit Einbeziehung der Getränke verlängert werden.

Von Januar bis Juli beklagen die sächsischen Betriebe laut der Umfrage durchschnittliche Umsatzverluste in Höhe von 54 Prozent. Bezogen auf das Gesamtjahr rechnen die Betriebe mit einem Umsatzrückgang im Schnitt von mindestens 41 Prozent. Dieser Wert liegt den Angaben zufolge zwar zehn Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt, sei aber dennoch höchst besorgniserregend.

UPDATE, 12. August, 17 Uhr: Zehn Kreise in Sachsen-Anhalt melden neue Corona-Fälle

Zehn der vierzehn Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt haben neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Im Vergleich zum Dienstag kamen 15 neue Fälle dazu, wie das Gesundheitsministerium in Magdeburg am Mittwoch mitteilte.

Damit verteilen sich die neuen Fälle regional etwas breiter als zuletzt. Am Dienstag hatten nur sechs der 14 Kreise und kreisfreien Städte neue Infektionen gemeldet, am Montag waren es sieben.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Sachsen-Anhalt nachweislich 2093 Menschen mit dem Virus infiziert worden. 1937 von ihnen, beziehungsweise 92 Prozent, gelten Schätzungen zufolge als genesen.

UPDATE, 12. August, 11.45 Uhr: Leipziger Weltcup-Reitturnier auch 2021 mit Zuschauern

Das Leipziger Weltcup-Reitturnier "Partner Pferd" soll auch im nächsten Jahr mit Zuschauern über die Bühne gehen. "Um unseren Besuchern, Sportlern und Ausstellern dabei größtmöglichen Schutz zu bieten, haben wir ein umfangreiches und genehmigtes Hygienekonzept entwickelt. Pferdefans können das Highlight-Event also mit viel Freude genießen", sagte Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Turnierdirektor Volker Wulff freut sich auf die Veranstaltung vom 14. bis 17. Januar. "Wir sind sehr froh, dass die Leipziger Messe mit der Stadt Leipzig und dem Freistaat Sachsen sofort signalisiert haben, die entsprechenden Rahmenbedingungen für alle Besucher und Teilnehmer schaffen zu wollen. Für uns wird es ein finanzieller Kraftakt, aber es ist uns wichtig, die Kontinuität der Veranstaltung zu erhalten", sagte Wulff.

Das sportliche Programm wird auch unter den veränderten Rahmenbedingungen seine Qualität halten und 2021 die Weltklasse der Pferdesportler nach Leipzig locken.

Anfang 2021 soll die Messe wie geplant stattfinden. (Archiv)
Anfang 2021 soll die Messe wie geplant stattfinden. (Archiv)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 10. August, 15.45 Uhr: Elf neue Infektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind seit Freitag elf neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet worden. Damit stieg die Zahl aller Fälle seit Beginn der Pandemie auf 2070, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Magdeburg mitteilte.

Die meisten Neuinfektionen meldete mit vier Fällen der Landkreis Harz.

 Schätzungen zufolge gelten 1923 beziehungsweise 93 Prozent aller bisher nachweislich Infizierten als genesen.

UPDATE, 9. August, 14,55 Uhr: Vier neue Corona-Fälle in Leipzig

Stand Freitag, den 7. August, wurden in Leipzig 659 Corona-Fälle gemeldet. Das waren vier mehr als am Tag zuvor.

Sachsenweit stieg die Zahl auf 5624 Fälle.

UPDATE, 6. August, 15.20 Uhr: Sechs neue Coronavirus-Fälle in Sachsen-Anhalt nachgewiesen

In Sachsen-Anhalt sind sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Von den neuen Fällen entfallen vier auf Magdeburg und je einer auf den Kreis Börde und das Jerichower Land, wie das Sozialministerium am Donnerstag mitteilte. 

Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 2050. 64 Sachsen-Anhalter starben, nachdem sie positiv auf das Virus getestet wurden. Schätzungen zufolge haben 1905 Menschen die Infektion überstanden. Das entspricht einem Anteil von 92 Prozent. Er ist damit leicht gesunken. Vor zwei Wochen hatte der Anteil der Genesenen bei 93,3 Prozent gelegen.

Laut dem Landesamt für Verbraucherschutz ist die Verbreitung des Coronavirus im Land jedoch weiterhin gering. Zehn von 14 Kreisen und kreisfreien Städten meldeten in der laufenden Woche noch keinen neuen Fall. Magdeburg ist die Region, die in der laufenden Woche mit vier Nachweisen je 100 000 Einwohnern die meisten Neuinfektionen meldete. 

Bundesweit gilt, dass ab 50 Fällen je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage Eindämmungsmaßnahmen getroffen werden müssen. Sachsen-Anhalt will jedoch deutlich eher eingreifen. Die erste Warnstufe startet bei 5 je 100 000 Einwohner.

UPDATE, 6. August, 15.10 Uhr: Sachsens Flughäfen sehen keine Engpässe wegen Corona-Tests

Eine Ärztin der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen steht in der Corona-Teststation für Urlaubsrückkehrer.
Eine Ärztin der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen steht in der Corona-Teststation für Urlaubsrückkehrer.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden befürchten bei den Corona-Tests keine Engpässe - auch wenn von diesem Samstag an Reisende aus internationalen Risikogebieten zum Test verpflichtet sind. 

"Wir haben momentan keine Flugverbindungen in solche Gebiete", sagte Evelyn Schuster, Sprecherin der Mitteldeutschen Flughafen AG. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am gleichen Tag den Beginn der Testpflicht ab Samstag verkündet.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen wurden am Flughafen Leipzig/Halle vom 1. bis 5. August 1142 Personen getestet. Bei neun Reisenden gab es positive Befunde. 

Am Flughafen Dresden wurden vom 1. bis 4. August bei 852 Reisenden keine Infektionen nachgewiesen.

Bei einem positiven Testergebnis informiert das Labor das zuständige Gesundheitsamt.

UPDATE, 5. August, 15.55 Uhr: Bußgelder für Masken-Verweigerer in Sachsen-Anhalt aktuell kein Thema

Sachsen-Anhalt will Menschen, die sich weigern in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, vorerst nicht mit Bußgeldern bestrafen. "Wir beobachten die bundesweite Debatte", sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Ute Albersmann, am Mittwoch. In Sachsen-Anhalt gebe es aber bislang keine konkreten Planungen dazu.

In der aktuellen Landesverordnung zur Corona-Eindämmung steht zwar ein Bußgeldkatalog. Darin werden aber Vergehen wie große Partys mit Bußgeld bewehrt, die Missachtung der Maskenpflicht im ÖPNV und im Supermarkt ist in Sachsen-Anhalt bisher hingegen zu keinem Zeitpunkt der Pandemie mit Bußgeldern belegt worden.

Das Kabinett in Sachsen-Anhalt ist derzeit in der Sommerpause und will am 25. August über den Inhalt der nächsten Corona-Verordnung diskutieren, die die am 16. September auslaufende siebte Corona-Landesverordnung ablösen soll.

UPDATE, 5. August, 13 Uhr: Sechs Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt, erster Fall in Halle seit einer Woche

In Halle ist zum ersten Mal seit einer Woche wieder eine neue Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Das geht aus der Infektionsstatistik der Landesregierung vom Mittwoch hervor.

Die Stadt an der Saale war in der ersten Phase der Pandemie der Hotspot des neuartigen Virus in Sachsen-Anhalt gewesen, zuletzt hatte sich das Infektionsgeschehen auch dort verlangsamt.

Mit 373 Infektionen hat Halle jedoch noch immer die höchste absolute Zahl an Infizierten aller 14 Stadt- und Landkreise in Sachsen-Anhalt.

Die zweitmeisten Infektionen gibt es bisher in der Landeshauptstadt Magdeburg. Hier stieg die Zahl der Infektionen am Mittwoch um 3 auf 294.

UPDATE, 5. August, 10.05 Uhr: Leopoldina empfiehlt Masken im Klassenraum

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle empfiehlt, dass an Deutschlands Schulen von der fünften Klasse an auch im Unterricht Maske getragen wird. Ältere Schülerinnen und Schüler sollten auch in den Klassenräumen einen Mund-Nase-Schutz aufsetzen, wenn nicht ausreichend Abstand möglich sei, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme.

Darüber hinaus sprachen sich die Wissenschaftler dafür aus, «überall, wo dies umsetzbar ist", kleine feste Kontaktgruppen einzurichten.

Mehrere Bundesländer haben angesichts des bevorstehenden Schulstarts bereits eine Maskenpflicht beschlossen. Diese gilt aber nicht immer im Unterricht. 

Dass Schulen oder Kitas ganz geschlossen werden, müsse möglichst verhindert werden. Abstands- und Hygieneregeln seien ebenso wie häufiges Lüften wesentlich.

UPDATE, 4. August, 16.40 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen wieder zweistellig

Erstmals seit Mitte Juli sind die nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Sachsen innerhalb von 24 Stunden wieder zweistellig gestiegen - auf weiter niedrigem Niveau. Nach der laufend aktualisierten Statistik des Gesundheitsministeriums vom Dienstag kamen seit dem Vortag 13 Fälle dazu. Die Zahl der Corona-Infektionen im Freistaat insgesamt liegt damit nun bei 5556.

Die neuen Fälle wurden aus Leipzig und Chemnitz sowie aus den Landkreisen Nordsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland gemeldet. 224 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind den Angaben zufolge bisher gestorben. Etwa 5275 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen gelten als genesen - ein Schätzwert. Der Anteil Gestorbener an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt 4 Prozent.

Die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen ist leicht angestiegen. (Symbolbild)
Die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen ist leicht angestiegen. (Symbolbild)  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 4. August, 14.25 Uhr: Verbliebene Kinder und Mitarbeiter im KiEZ Arendsee negativ getestet

Nach einem Corona-Fall im Kinder- und Jugenderholungszentrum (KiEZ) Arendsee gibt es keine weiteren Infektionen. Die am Montag bei knapp 30 Kindern und Mitarbeitern der Einrichtung durchgeführten Tests seien negativ ausgefallen, sagte die zuständige Dezernentin vom Altmarkkreis-Salzwedel, Kathrin Rösel, am Dienstag.

Zuvor hatte sich eine Corona-Infektion bei einem aus Berlin stammenden Jungen bestätigt, der bis Dienstag in der Ferienanlage war. Daraufhin wurden 88 Kinder nach Hause geschickt. Nur die Gruppe, der der Junge angehörte, kam unter Quarantäne.

Sechs Kinder der Gruppe verbrachten die Quarantäne in ihrer Heimat. Sechs weitere Kinder und ihre Betreuer blieben im KiEZ. Sie und weitere 20 Mitarbeiter wurden am Montag auf Sars-CoV-2 getestet.

Am Nachmittag soll über das weitere Vorgehen im KiEZ gesprochen werden, sagte Rösel.

UPDATE, 3. August, 11.45 Uhr: Gäste reisen wegen Corona-Fall aus Kindererholungszentrum Arendsee ab

Wegen eines Corona-Falls sind fast alle Gäste aus dem Kinder- und Jugenderholungszentrums (KiEZ) Arendsee abgereist.

"Sechs Kinder und zwei Betreuer sind noch da", sagte die zuständige Dezernentin vom Altmarkkreis-Salzwedel, Kathrin Rösel, am Montag in Salzwedel. Die übrigen 88 Kinder wurden bereits in der vergangenen Woche nach Hause geschickt.

Grund für die vorzeitige Abreise war eine am Freitag bei einem aus Berlin stammenden Jungen bestätigte Corona-Infektion. Das Kind war zuvor ebenfalls in der Ferienanlage.

Der Junge wurde bereits am vergangenen Dienstag von seinen Eltern aus dem KiEZ abgeholt, hieß es. Die Eltern hatten sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert und daraufhin die Einrichtung informiert und den Jungen abgeholt.

Daraufhin seien alle Eltern und Zuständigen informiert worden, sagte Rösel. Aufgrund des strengen Hygienekonzepts des Erholungszentrums hatte der infizierte Junge nur zu seiner Kleingruppe - und nicht zu allen anderen Gästen - Kontakt.

Zum Alter des infizierten Kindes wurden keine Angaben gemacht.

UPDATE, 3. August, 10.55 Uhr: Positiver Test bei einer Familie am Flughafen Halle/Leipzig

Am Montagvormittag wurden die Corona-Testcenter, hier am Flughafen Dresden, offiziell in Betrieb genommen.
Am Montagvormittag wurden die Corona-Testcenter, hier am Flughafen Dresden, offiziell in Betrieb genommen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden wurden am Montag die Corona-Testcenter offiziell in Betrieb genommen.

Schon am Wochenende konnten sich Reisende dort kostenfrei auf eine Infektion testen lassen. In Leipzig taten das rund 600 Reisende, in Dresden waren es etwa 500. In Leipzig war das Testergebnis für drei Mitglieder einer Familie positiv.

Sachsen erwägt außerdem weitere Testmöglichkeiten für Urlaubsrückkehrer. Man denke dabei an Grenzübergänge zu Tschechien und Polen sowie an Bahnhöfe, sagte Gesundheitsstaatssekretär Uwe Gaul am Montag auf dem Dresdner Flughafen.

UPDATE, 3. August, 8 Uhr: Alternative Schlossfestspiele in Wernigerode beginnen

Die Wernigeröder Schlossfestspiele sind coronabedingt abgesagt - das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode plant stattdessen 24 alternative Konzerte. 

Sie sollen unter dem Titel "Schlossfestspiele mal anders" im Fürstlichen Marstall sowie auf Schloss Wernigerode stattfinden, teilte das Orchester mit. Der Festspielsommer beginnt am 4. August. Kammermusikensembles des Wernigeröder Orchesters sowie Gäste bieten demnach jeweils dienstags und freitags gut einstündige Konzerte im Schlossinnenhof oder bei schlechtem Wetter in der Schlosskirche.

Ab dem 8. August gebe es zudem Serenadenkonzerte mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode im Fürstlichen Marstall. Unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Christian Fitzner seien international renommierte Solisten dabei.

UPDATE, 2. August, 14.30 Uhr: Corona-Tests an Flughäfen Sachsens gestartet

An den Flughäfen Sachsens sind am Wochenende die ersten Corona-Tests für Reiserückkehrer gestartet. Wie viele Urlauber sich untersuchen ließen, könne sie noch nicht sagen, aber die Angebote seien definitiv angenommen worden, teilte eine Sprecherin des Sozialministerium am Sonntag in Dresden mit. Einzelheiten sollten am Montag in Dresden bekanntgegeben werden. Dann starten die Testcenter offiziell.

Am Wochenende waren auf den Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden Maschinen unter anderem aus Bulgarien, Griechenland und Spanien gelandet. Jeder, der aus dem Ausland nach Sachsen über die Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden einreist oder zurückkehrt, könne sich kostenlos testen lassen. Ein Wohnsitz oder ständiger Aufenthalt in Sachsen sei nicht nötig, so das Ministerium.

Für die Testcenter hat der Freistaat eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen getroffen. Die Kosten für das Personal zahlt Sachsen, die Laborkosten tragen die Krankenkassen.

Seit dem Wochenende gibt es Corona-Tests an Sachsens Flughäfen.
Seit dem Wochenende gibt es Corona-Tests an Sachsens Flughäfen.  © Sven Hoppe/dpa

UPDATE, 2. August, 8.40 Uhr: Tausende in Sachsen-Anhalt vom Jobverlust betroffen

Angesichts der Hilfspakete des Bundes zur Überwindung der Corona-Krise setzen Arbeitsmarktexperten darauf, dass Investoren an ihren Vorhaben festhalten. Damit würden auch wieder mehr Menschen in Sachsen-Anhalt eine Beschäftigung finden. Vom Jobverlust seien in Krisenzeiten vor allem Menschen mit geringer Qualifikation, jüngere Mitarbeiter und Ausländer mit Helferjobs betroffen.

In Sachsen-Anhalt sind den Angaben nach seit März etwa 17 300 Menschen wegen der Corona-Krise arbeitslos gemeldet. Sie haben ihren Job verloren, konnten nicht vermittelt werden oder keine Qualifizierung antreten. In diesem Ausmaß habe es das seit 1990 nicht gegeben. Betroffen war etwa jeder Fünfte aller Arbeitslosen. 

Im Land waren im Juli rund 89 600 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 8,0 Prozent, bundesweit 6,3 Prozent.

UPDATE, 31. Juli, 14 Uhr: Sieben Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt werden weiter nur wenige Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Von Donnerstag- bis Freitagvormittag kamen landesweit sieben Fälle hinzu, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte.

Insgesamt seien damit landesweit bislang 2024 Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. Die Zahl der gestorbenen Infizierten lag weiter bei 64. 1875 Menschen, bei denen das Virus festgestellt wurde, gelten Schätzungen zufolge inzwischen als genesen.

UPDATE, 31. Juli, 6.15 Uhr: Sachsens Flughäfen bieten Heimkehrern kostenlose Corona-Tests an

Nach dem Ende des Urlaubs können sich Heimkehrer nach Sachsen vom 3. August an in Leipzig/Halle und Dresden am Flughafen kostenlos auf Corona testen lassen.

Dies teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Das Angebot richtet sich an Bürger mit Wohnsitz oder dauerndem Aufenthalt im Freistaat. Es gilt innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise.

Dem Ministerium zufolge soll der Schwerpunkt auf Heimkehrern aus ‎Risikogebieten liegen, die sich ohnehin in Quarantäne begeben müssten. Aber auch Heimkehrer aus anderen Regionen können sich am Flughafen testen lassen - oder auch im örtlichen Gesundheitsamt.

Für Urlauber, die nicht mit dem Flugzeug nach Hause kommen, sind ebenfalls Tests in der Planung.

UPDATE, 30. Juli, 16.50 Uhr: Sachsens Abiturienten trotz Corona mit besseren Prüfungsnoten

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben Sachsens Abiturienten im Jahr 2020 den besten Notendurchschnitt der letzten Jahre erzielt. Nach Abschluss der Prüfungen liegt er bei 2,16 und ist somit gegenüber dem Vorjahr mit 2,20 noch einmal leicht besser, wie das Kultusministerium am Donnerstag in Dresden mitteilte.

Von den 10.252 (Vorjahr: 10.507) zur Abiturprüfung 2020 zugelassenen Schülern an den Gymnasien erreichten 10.014 die allgemeine Hochschulreife. Damit liegt die Bestehensquote bei 97,73 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahr (97,36 Prozent) leicht gestiegen.

"Trotz der Krisensituation haben die Abiturienten in häuslicher Lernzeit ihre Hausaufgaben erfüllt und sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Dass sie dabei sogar den besten Durchschnitt in einem sächsischen Abitur erreicht haben, spricht für die Schüler und die Lehrer, die ihre Schützlinge bestens vorbereitet haben", teilte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) mit.

Der Durchschnitt sei für ihn jedoch nicht entscheidend, so Piwarz. Wichtiger sei, dass die Abiturienten einen richtigen Abschluss mit Prüfungen in der Tasche haben, ohne "Corona-Stempel".

UPDATE, 30. Juli, 13.40 Uhr: Sechs Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt breitet sich das neuartige Coronavirus weiter langsam aus. Zwischen Mittwoch- und Donnerstagvormittag wurden landesweit sechs Fälle erfasst, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte.

Insgesamt seien damit landesweit bislang 2017 Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. Die Zahl der gestorbenen Infizierten lag weiter bei 64. 1872 Menschen, bei denen das Virus festgestellt wurde, gelten Schätzungen zufolge als genesen.

UPDATE, 30. Juli, 12.45 Uhr: Sachsens Weihnachtsmärkte öffnen wohl unter Corona-Bedingungen

Abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen sollen in Sachsen auch in diesem Jahr Weihnachtsmärkte stattfinden können. 

Gemeinsam mit Kommunen werden Rahmenbedingungen erarbeitet, sagte Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (55, CDU) am Donnerstag in Dresden. "Es wird ein Weihnachtsmarkt sein, der nicht mit den Vorjahren vergleichbar ist, aber unter anderen Bedingungen." Er solle dennoch die gewohnte Atmosphäre und vorweihnachtliche Stimmung bieten. Laut Klepsch brauche es dafür mehr Platz und andere Wegesysteme. 

Die Kommunen, die über die Durchführung entscheiden, arbeiteten bereits an entsprechenden Konzepten.

Sachsens Weihnachtsmärkte planen unter Corona-Bedingungen zu öffnen.
Sachsens Weihnachtsmärkte planen unter Corona-Bedingungen zu öffnen.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 30. Juli, 11.45 Uhr: Leipziger Reisemesse Touristik und Caravaning soll stattfinden

Die Leipziger Reisemesse Touristik und Caravaning will der wegen Corona gebeutelten Branche im Herbst eine Plattform bieten. Die Ausstellung sei vom 18. bis 22. November geplant, teilte die Messe Stuttgart als Veranstalter am Donnerstag in Leipzig mit. Viele Aussteller hätten sich für die Schau ausgesprochen.

Die Leipziger Messe verfüge über ein behördlicherseits genehmigtes Hygienekonzept, Aussteller erhalten somit Planungssicherheit, teilte die Leipziger Messe mit. Das Konzept beinhalte Maßnahmen wie breitere Gänge, eine Registrierung der Besucher und eine häufigere Reinigung des Ausstellungsgeländes.

Die Touristikmesse zählte im vergangenen Jahr etwa 67.000 Besucher. 2018 waren es 60.000. 531 Aussteller hatten 2019 Urlaubsziele und Neuheiten auf dem Caravan- und Camping-Markt präsentiert.

Die Touristik-Messe findet im Herbst in Leipzig statt. (Symbolbild)
Die Touristik-Messe findet im Herbst in Leipzig statt. (Symbolbild)  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild

UPDATE, 30. Juli, 10 Uhr: Trotz Corona und Sommerpause: Weniger Arbeitslose in Sachsen-Anhalt

Gegen den saisonalen Trend und trotz der Corona-Krise waren im Juli weniger Menschen in Sachsen-Anhalt arbeitslos als noch im Juni. 89.600 Menschen seien im Juli im Land arbeitslos gewesen, teilte die Landesarbeitsagentur am Donnerstag in Halle mit. Das waren 900 Menschen weniger als im Juni. 

Im Vergleich zum Juli des vorigen Jahres lag die Zahl allerdings um 10.700 höher. Die Arbeitslosenquote lag mit 8,0 Prozent in diesem Juli 0,1 Prozentpunkte unter dem Juni-Wert, aber 1,0 Prozentpunkte über der Quote von Juli 2019.

Grund für den Anstieg zum Vorjahr ist laut Landesarbeitsagentur die Corona-Krise. 17.300 Menschen haben demnach wegen der Pandemie ihre Arbeit verloren, konnten deshalb nicht vermittelt werden oder konnten eine Qualifizierungsmaßnahme wegen Corona nicht antreten. Dieser Corona-Effekt macht 1,5 Prozentpunkte der 8,0 Prozent Arbeitslosen aus.

UPDATE, 29. Juli, 16.10 Uhr: Keine Neuinfektion in Stadt und Landkreisen Leipzig und Nordsachsen

Weder in der Stadt noch in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen hat es von Dienstag zu Mittwoch Neuinfektionen gegeben. In ganz Sachsen kamen lediglich sieben bestätigte Fälle hinzu, darunter fünf aus der Stadt Chemnitz. 

UPDATE, 29. Juli, 13.30 Uhr: Zwölf Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus weiter erhöht. Wie das Sozialministerium mitteilte, kamen von Dienstag- bis Mittwochvormittag zwölf neue Fälle hinzu.

Insgesamt seien damit landesweit 2011 Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. 64 Infizierte starben den Angaben des Ministeriums zufolge bislang. Schätzungsweise 1867 Menschen, bei denen das Virus festgestellt wurde, gelten den Angaben nach inzwischen als genesen.

UPDATE, 29. Juli, 7.20 Uhr: Traditionelles Volksfest "Horstseefischen" in Wermsdorf fällt aus

Georg Stähler, Geschäftsführer der Teichwirtschaft Wermsdorf GmbH, hat das "Horstseefischen" schweren Herzens absagen müssen.
Georg Stähler, Geschäftsführer der Teichwirtschaft Wermsdorf GmbH, hat das "Horstseefischen" schweren Herzens absagen müssen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Das traditionelle Volksfest "Horstseefischen" in Wermsdorf im Landkreis Nordsachsen fällt wegen der Corona-Pandemie aus.

"Das Risiko für ein großes Fest ist zu groß", so Georg Stähler, Geschäftsführer der Teichwirtschaft Wermsdorf GmbH. Man könne als Veranstalter die Sicherheitsauflagen nur bedingt erfüllen. Es sei ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag zu befürchten.

Im vergangenen Jahr gab es die 50. Auflage des Festes. In diesem Jahr sollte das publikumswirksame Abfischen des Horstsees mit mehreren Zehntausend Besuchern wie jedes Jahr am zweiten Oktober-Wochenende vom 9. bis 11. Oktober über die Bühne gehen. "Fischerfeste sind für Teichwirte eine erhebliche Quelle, um Ausfälle zu kompensieren", sagte Stähler.

In diesem Jahr sei jedoch die Unsicherheit zu groß gewesen, ob das Fest wieder den gleichen Zuspruch gefunden hätte wie in den vergangenen Jahren. "Wenn es so wäre, würde die Absage schmerzen", sagte Stähler. Stattdessen soll im nahe gelegenen Göttwitz ein Fischverkauf veranstaltet werden.

UPDATE, 28. Juli, 18.51 Uhr: Quarantäne für Landesaufnahmeeinrichtung Magdeburg angeordnet

Nach einer festgestellten Corona-Infektion gilt für die Landesaufnahmeeinrichtung in Magdeburg seit dem heutigen Dienstag eine zweiwöchige Quarantäne. Betroffen seien 257 Bewohnerinnen und Bewohner, wie das Landesverwaltungsamt in Halle mitteilte. 

Bei dem Mann eines neu angekommenen Ehepaares sei das Virus festgestellt worden. Beide seien gemäß der Vorsorgeregelungen bei ihrer Ankunft in Magdeburg getestet und separat untergebracht worden. 

Als das Testergebnis vorgelegen habe, sei der Asylsuchende mit seiner Ehefrau nach Quedlinburg gebracht worden. Beide seien dort in der für Quarantänefälle vorgesehenen Außenstelle der Zentralen Aufnahmestelle untergebracht, für die ebenfalls eine Quarantäneanordnung gelte.

UPDATE, 28. Juli, 15 Uhr: Sieben Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt werden weiter nur wenige Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Zwischen Montag- und Dienstagvormittag kamen landesweit sieben Fälle hinzu, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte.

Aus Magdeburg und dem Jerichower Land wurden demnach je zwei Neuinfektionen gemeldet, je eine aus dem Landkreis Börde, dem Saalekreis und dem Landkreis Mansfeld-Südharz.

Insgesamt seien damit landesweit bislang 1999 Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. 64 Infizierte starben den Angaben des Ministeriums zufolge bislang. 1861 Menschen, bei denen das Virus festgestellt wurde, gelten Schätzungen zufolge inzwischen als genesen.

UPDATE, 28. Juli, 13.50 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Sachsen weiter sehr gering

Die nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen in Sachsen weiter nur auf einem sehr geringen Niveau. 

Nachdem sie drei Tage in Folge konstant geblieben waren, kamen von Sonntag auf Montag vier neue Fälle hinzu, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Statistik des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Freistaat beträgt damit 5514.

224 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind den Angaben zufolge bisher in Sachsen gestorben. Der Landkreis Zwickau ist auch der mit den meisten Infektionen (888), gefolgt von Leipzig (647) und Dresden (633). Etwa 5245 auf Sars CoV-2 positiv getestete Personen gelten als genesen.

UPDATE, 24. Juli, 15.30 Uhr: Freiwillige Corona-Tests für Hallenser am Flughafen Leipzig-Halle

Hallenser, die am Flughafen Leipzig-Halle aus dem Urlaub zurückkehren, können sich dort ab Montag freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Stadt Halle richte eine entsprechende Teststation am Flughafen ein, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Kosten für die Laboruntersuchung des Tests müssen die Menschen demnach selbst bezahlen. Über die Kosten machte die Stadt zunächst keine Angaben. Am Folgetag sollen die Getesteten dann über das Ergebnis informiert werden.

"Mit der Rückreise der Sommerurlauber erhöht sich die Gefahr einer zweiten Corona-Infektionswelle", sagte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). "Wir bieten mit der Test-Station am Flughafen einen Service für Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die schnell und unkompliziert Sicherheit über ihren Infektionsstand gewinnen können." Die Stadt könne damit schnell auf neue Infektionsketten reagieren.

Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich am Mittwoch grundsätzlich darauf geeinigt, Reiserückkehrer verstärkt auf das neuartige Coronavirus zu testen. Auch Sachsen-Anhalt ist dafür. Am Freitag wollten die Fachminister Details dazu beraten. Im Raum stehen verpflichtende Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten.

Ab Montag können sich Rückkehrer am Flughafen Halle/ Leipzig freiwillig testen lassen. (Symbolbild)
Ab Montag können sich Rückkehrer am Flughafen Halle/ Leipzig freiwillig testen lassen. (Symbolbild)  © Jan Woitas dpa/lsn +++(c) dpa - Bildfunk+

UPDATE, 23. Juli, 16.30 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt bestätigt

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt ist um zwei auf 1977 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Demnach registrierten der Landkreis Anhalt Bitterfeld und die Stadt Magdeburg jeweils eine neue Infektion.

299 Menschen im Land mussten bisher nach einer Infektion im Krankenhaus behandelt werden, 63 starben im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2. Nach Berechnungen der Landesregierung sind 1844 Infizierte im Land inzwischen wieder genesen, gesicherte Zahlen dazu gibt es jedoch nicht.

UPDATE, 23. Juli, 10.05 Uhr: Die LEIPZIGER MARKT MUSIK findet statt!

Als erstes großes Event nach der Corona-Pause lädt vom 7. bis 16. August 2020 die LEIPZIGER MARKT MUSIK in die Innenstadt ein, veranstaltet von der Leipziger Messe Unternehmensgruppe in enger Kooperation mit der Stadt Leipzig, dem KRYSTALLPALAST VARIETÉ und vier Leipziger Gastronomen.

Zehn Tage lang können die Leipziger und ihre Gäste vor der historischen Kulisse des Alten Rathauses Live-Acts und Konzertmitschnitte, verknüpft mit einem ausgewählten gastronomischen Programm, erleben.

"Wir freuen uns sehr, dass wir den Leipzigern und ihren Gästen gerade in diesem schwierigen Jahr einen unterhaltsamen Kultursommer bieten können", sagt Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke. "Damit bleibt der Stadt ein Highlight erhalten, dass zur lieb gewonnenen und bewährten Tradition geworden ist."

Angesichts der aktuellen Situation wurde die Veranstaltung den Anforderungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung angepasst. So ist die Besucherzahl in diesem Jahr auf jeweils 950 pro Tag begrenzt. Dafür sind die Gastronomie-Stände zu beiden Seiten hin geöffnet: Während auf dem Marktplatz an den Tischen serviert wird, steht außerhalb des geschlossenen Areals ein Straßenverkauf zur Verfügung.

UPDATE, 22. Juli, 16.15 Uhr: Einbruch bei Passagierzahlen - Corona-Krise trifft Flughäfen

Die Corona-Krise hat die beiden sächsischen Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden empfindlich getroffen. Von Januar bis Juni wurden insgesamt rund 573.000 Passagiere und damit gut 69 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum registriert. Das teilte die Mitteldeutsche Flughafen AG am Mittwoch in Leipzig mit. Von April bis Juni sei der Passagierverkehr teilweise völlig zum Erliegen gekommen, hieß es. Im Monat Juni verbuchten beide Airports einen Rückgang um knapp 99 Prozent.

Die Luftfracht hingegen war von der Krise deutlich weniger betroffen - in Leipzig/Halle stieg das Frachtaufkommen sogar um vier Prozent auf rund ‎634.000 Tonnen. Das zeige, dass der Flughafen im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine zentrale Stellung bei ‎der Versorgung der Bevölkerung einnehme, so das Unternehmen. ‎

Allein im Juni stieg der Frachtumschlag in Leipzig/Halle Airport im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 ‎Prozent. Der Airport an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt ist Deutschlands zweitgrößter Frachtflughafen nach Frankfurt am Main.

Weniger Passagiere, aber mehr Fracht: Trotzdem, hat die Corona-Kreise die sächsischen Flughäfen empfindlich getroffen.
Weniger Passagiere, aber mehr Fracht: Trotzdem, hat die Corona-Kreise die sächsischen Flughäfen empfindlich getroffen.  © Ralf Seegers

UPDATE, 18. Juli, 15 Uhr: Verurteilte müssen Haftstrafe wieder antreten

Nachdem Verurteilte wegen der Corona-Pandemie ihre Haftstrafen vorübergehend nicht antreten mussten, werden sie jetzt wieder zum Haftantritt aufgefordert. In Sachsen-Anhalt waren die Ladungen zur Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen und von kurzen Freiheitsstrafen von bis zu zwölf Monaten aufgeschoben worden, wie das Justizministerium auf Anfrage mitteilte. Das hat sich nun vorerst erledigt.

Seit dem 1. Juli werden Verurteilte mit einer Freiheitsstrafe mit einer Verbüßungsdauer ab 9 Monaten wieder zum Haftantritt geladen, so das Justizministerium.

UPDATE, 18. Juli, 14.45 Uhr: Condor fliegt wieder ab Leipzig/Halle

Die Fluggesellschaft Condor startet seit dem heutigen Samstag wieder vom Flughafen Leipzig/Halle. Wie das Unternehmen mitteilte, werden in der aktuellen Sommersaison bis zu 24 Abflüge pro Woche angeboten. Angeflogen werden neun Ziele auf den Kanarischen Inseln, griechischen Inseln und den Balearen.

Die ersten Maschinen starteten am Samstagmorgen in Richtung Palma de Mallorca und Korfu.

UPDATE, 17. Juli, 20 Uhr: Eine bestätigte Neuinfektion in Leipzig

Im Vergleich zum Donnerstag hat es in der Messestadt nur eine bestätigte Neuinfektion mit Covid-19 gegeben. Sachsenweit waren es am Freitag sechs. 

UPDATE, 16. Juli, 16.05 Uhr: Halle und Leipzig beteiligen sich an Corona-Testprogramm am Flughafen

Die Städte Halle und Leipzig beteiligen sich an der Einrichtung einer Anlaufstelle am Flughafen Leipzig-Halle für freiwillige Abstrich-Entnahmen bei Reiserückkehrern. Darauf hätten sich Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) und sein Leipziger Amtskollege Burkhard Jung (SPD) verständigt, teilte die Stadt Halle am Donnerstag mit. Die Kommunen wollten die Anlaufstelle zusammen mit dem Landkreis Nordsachsen und dem Saalekreis betreiben, hieß es.

"Der Flughafen Leipzig-Halle ist auch für Sachsen-Anhalter ein zentraler Reiseknoten", erklärte Wiegand der Mitteilung zufolge. Deshalb sei es gut und wichtig, dass sich Sachsen-Anhalt bei einem Testprogramm einbringe. Mit der Rückkehr von Urlaubern steige die Gefahr einer zweiten Corona-Infektionswelle.

"Die geplante Kooperation der Länder, Landkreise und kreisfreien Städte am Flughafen Halle-Leipzig gibt unseren Bürgerinnen und Bürgern bei ihrer Rückreise Sicherheit im Umgang mit Covid-19", betonte Wiegand.

Sachsen hatte am Dienstag eine entsprechende Initiative für alle Flughäfen des Bundeslandes angekündigt.

UPDATE, 16. Juli, 14.45 Uhr: Eine bestätigte Neuinfektion in Leipzig, nur fünf in ganz Sachsen

Im Vergleich zum Mittwoch hat es in der Messestadt nur eine bestätigte Neuinfektion mit Covid-19 gegeben. Sachsenweit waren es gerade einmal fünf. 

UPDATE, 14. Juli, 15.25 Uhr: Erstmals Corona-Infektion in Gefängnis in Sachsen-Anhalt festgestellt

In Magdeburg ist erstmals in einem Gefängnis eine Corona-Infektion festgestellt worden. Der Untersuchungshäftling befinde sich in Quarantäne in der Krankenabteilung der Justizvollzugsanstalt Burg und zeige keine Symptome, teilte das Justizministerium am Dienstag in Magdeburg mit. Er sei am Freitag eingeliefert, separat untergebracht und später positiv auf das Virus getestet worden.

Eine Gefährdung von Bediensteten oder anderen Gefangenen werde auf Grund der Schutzmaßnahmen nicht befürchtet, so dass die Quarantäne sich nur auf den positiv getesteten Gefangenen erstrecke.

Mit diesem und einem weiteren Fall ist die Zahl der Corona-Infizierten nun insgesamt auf 1923 gestiegen, wie das Sozialministerium mitteilte. 1810 Infizierte gelten Schätzungen zufolge als genesen, 62 infizierte Patienten starben.

UPDATE, 14. Juli, 15.15 Uhr: Weitere Corona-Bestimmungen in Sachsen fallen

Ab Samstag gilt eine neue Corona-Verordnung in Sachsen. Sie sieht vor, dass ab Samstag Familienfeiern mit bis zu 100 Personen, Betriebs- und Vereinsfeiern mit bis zu 50 Teilnehmern sowie Tanzveranstaltungen von Tanzschulen und -vereinen erlaubt sind.

Auch Jahrmärkte und Volksfeste darf es wieder geben. Diese Feste dürfen bis 1000 Besucher auf einen Schlag haben, ab 1. September darf dann auch diese Grenze überschritten werden – wenn keine neuen Ausbrüche in Größenordnungen passieren.

Ab Ende der ersten Ferienwoche sollen außerdem Tests für Reiserückkehrer angeboten werden, die nach ihrem Auslandsaufenthalt an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden ankommen.

Maskenpflicht und Abstandsgebote bleiben bestehen.

Weitere Infos findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 14. Juli, 8 Uhr: Corona-Pandemie: Ausnahmesituation in der Kinder- und Jugendhilfe

Die vergangenen Monate der Corona-Pandemie waren für viele Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen eine Ausnahmesituation. "Unsere Kinder und Jugendlichen unterlagen ja ebenfalls Kontaktverboten, Ausgangssperren oder Ausgang unter strengen Auflagen. Viele verschiedene Persönlichkeiten lebten mehrere Wochen 24 Stunden unter einem Dach - ohne Kontakte nach außen", sagte Christina S. Lumper, Vorstand der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. Unterricht zu Hause und Ganztagesbetreuung hätten die Mitarbeiter vor enorme Herausforderungen gestellt.

In Sachsen gibt es laut Sozialministerium 889 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Dahinter stehen insgesamt knapp 4900 Plätze, inklusive Angebote des betreuten Wohnens.

Viele Kinder und Jugendliche haben seit Wochen keinen Kontakt mehr außerhalb ihrer Einrichtungen gehabt. (Symbolbild)
Viele Kinder und Jugendliche haben seit Wochen keinen Kontakt mehr außerhalb ihrer Einrichtungen gehabt. (Symbolbild)  © 123RF serezniy

UPDATE, 13. Juli, 12 Uhr: Zwölf weitere Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt festgestellt

In Sachsen-Anhalt sind über das Wochenende weitere zwölf Corona-Infektionsfälle bestätigt worden. Wie das Sozialministerium am Montag mitteilte, waren im Land insgesamt 1921 Menschen betroffen. Nach Schätzungen sind 1807 Patientinnen und Patienten wieder genesen. 

Den Angaben zufolge sind 62 infizierte Menschen gestorben. Mit fünf Fällen wurden im Landkreis Mansfeld-Südharz die meisten neu bestätigt. Im Landkreis Harz und im Jerichower Land kamen je zwei Infektionsnachweise hinzu. In den Landkreisen Stendal und Wittenberg sowie in Magdeburg war es jeweils ein Fall.

UPDATE, 13. Juli, 11.30 Uhr: Landesuntersuchungsanstalt mit 5000 Corona-Proben am Tag

In der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) werden im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen aktuell mehr als 5000 Proben täglich analysiert. Die seit dem 1. Februar im Zuge der Pandemie etablierte Diagnostik stieg von zunächst 150 Proben täglich schrittweise an. 

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) dankte bei der Vorstellung des Jahresberichts 2019 der Einrichtung am Montag in Dresden für die schnelle Reaktion auf das neuartige Virus sowie die "große Wachsamkeit" bei der Afrikanischen Schweinepest. 

Die Diagnostik zu deren Früherkennung erhöhte sich mit knapp 10.000 Wildschweinproben um 130 Prozent gegenüber 2018. "Wir haben es mit zwei ernsthaften Krisen zu tun, die noch lange nicht ausgestanden sind", sagte Köpping.

UPDATE, 13. Juli, 7.30 Uhr: Abstandsregelung auf Spielplätzen?

Nach wie vor gelten in Sachsen einige Hygienevorschriften zur Eindämmung des gefährlichen Coronavirus. Darunter zählt unter anderem die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Menschen. Davon war zumindest am Sonntag auf dem Spielplatz an der Rennbahn Leipzig nicht viel zu sehen: Munter tobten die Kleinen auf den Spielgeräten. 

Vom Mindestabstand ist auf einem Spielplatz im Clara-Zetkin-Park reichlich wenig zu sehen.
Vom Mindestabstand ist auf einem Spielplatz im Clara-Zetkin-Park reichlich wenig zu sehen.
Auch die Erwachsenen scheinen die Hygienevorschriften nicht ganz ernst zu nehmen.
Auch die Erwachsenen scheinen die Hygienevorschriften nicht ganz ernst zu nehmen.

UPDATE, 12. Juli, 12.30 Uhr: Keine Infektionen mit Coronavirus in Halberstädter Kita

In einer Kita in Halberstadt hat sich im Zusammenhang mit der Corona-Infektion eines Kindes niemand mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Die Befunde aller mehr als 80 Tests vom Freitagvormittag seien negativ, sagte der Sprecher des Landkreises Harz, Manuel Slawig, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die Test waren nötig geworden, weil der Ehepartner und das Kind einer schon als infiziert bekannten Person sich ebenfalls angesteckt haben. Das Kind hatte bis Mittwoch die Halberstädter Kita besucht.

Am Freitag war vom Landkreis mitgeteilt worden, dass für 61 Kinder, 54 Erziehungsberechtigte und 11 Angehörige des Kita-Personals eine Quarantäne bis zum 18. Juli verhängt worden sei. Inwieweit diese jetzt weiter Bestand hat, blieb am Sonntag zunächst unklar. Slawig zufolge müsse das erst besprochen und dann kommuniziert werden.

UPDATE, 11. Juli, 10 Uhr: Pflegeberufe in Sachsen boomen - Corona-Krise steigert Wertschätzung

Das Interesse an den Pflegeberufen nimmt in Sachsen weiter zu. 

Laut der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz haben im vergangenen Jahr 3600 Schulabgänger eine Ausbildung begonnen. Das waren gut 400 mehr als 2018

Mehr als jeder zweite (58 Prozent) entschied sich dabei für die Altenpflege als Fachgebiet. 

Derzeit werden in Sachsen 9088 Jugendliche in einem Pflegeberuf ausgebildet. Die Arbeitsagentur erwartet, dass der Zulauf anhält. 

Während der Corona-Krise habe die Wertschätzung zugenommen, sagte Sprecherin Kristin Huwe. Zudem haben die Neuregelungen der Ausbildung den Beruf attraktiver gemacht.

UPDATE, 10. Juli, 17.45 Uhr: Gewandhaus beginnt Saison mit angepasstem Spielplan

Das Gewandhausorchester beginnt seine 240. Saison mit angepasstem Spielplan.
Das Gewandhausorchester beginnt seine 240. Saison mit angepasstem Spielplan.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Das Leipziger Gewandhausorchester wird die 240. Saison mit einem der Corona-Pandemie angepassten Spielplan beginnen. Das ausgewählte Repertoire sei für eine kleinere Besetzung und passe in die derzeitige Situation, sagte Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons am Freitag bei der Vorstellung des Spielplans für September und Oktober. 

Schließlich darf das Orchester derzeit, statt mit bis zu 80 Musikern, lediglich mit 47 Musikern auftreten. Zwischen den Streichern sind zwei Meter Abstand vorgeschrieben, zwischen den Bläsern gar drei Meter.

Zur Saisoneröffnung am 12. September gibt es beim Großen Concert unter Andris Nelsons gleich ein Debüt. "Ich bin sehr gespannt auf Krystian Zimerman am Klavier, ein unglaublicher Künstler, der erstmals mit dem Orchester auftritt", sagte Nelsons. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven wird das 3. Klavierkonzert sowie die 5. Sinfonie gespielt.

Die Besucherzahl ist wegen der geltenden Abstandsregeln im großen Saal zunächst auf 487, von eigentlich 1900, reduziert, im Mendelssohn-Saal auf 114 von 450. Der Vorverkauf beginnt am kommenden Montag. "Wir hoffen, dass unsere Besucher unserem Hygienekonzept vertrauen", sagte Gewandhausdirektor Andreas Schulz.

UPDATE, 9. Juli, 13.40 Uhr: Sieben Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt verbreitet sich das neuartige Coronavirus weiter langsam. Von Mittwoch- auf Donnerstagvormittag wurden sieben Neuinfektionen erfasst, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. 

Davon entfielen vier auf den Burgenlandkreis und je eine auf die Landkreise Börde, Harz und Mansfeld-Südharz. Landesweit sind damit bisher insgesamt 1907 Fälle registriert. 61 Infizierte sind bislang gestorben. 1797 Menschen, bei denen das Sars-CoV-2-Virus festgestellt wurde, gelten Schätzungen zufolge inzwischen als genesen.

UPDATE, 8. Juli, 7.20 Uhr: Gesundheitsexperte Lauterbach warnt vor Fans in Stadien

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57, SPD) hat wegen der Corona-Pandemie davor gewarnt, zu früh wieder Fans in den Stadien zuzulassen. 

Seine Argumente und alles zum Thema findet Ihr >>>hier

UPDATE, 7. Juli, 14.45 Uhr: Neue Lockerungen in Sachsen

Ab dem 18. Juli sollen in Sachsen neue Lockerungen in Kraft treten. 

Unter anderem werden Volksfeste sowie Betriebsfeiern erlaubt sein. Außerdem können sich Fußballfans ab September wieder darauf freuen, ihre Mannschaft von der Tribüne aus anzufeuern. Mehr zu den Lockerungen >>>hier.

UPDATE, 6. Juli, 14.35 Uhr: Leipzig erlaubt Schaustellern Sondernutzung

Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für Schausteller hat die Stadt Leipzig ihre Regelungen für die mobile Gastronomie gelockert. 

Mindestens bis Ende des Monats dürfen vier sogenannte Reisegastronomen Imbissstände in der Innenstadt aufstellen, wie das Marktamt der Kommune am Montag mitteilte. Sollte die Maßnahme Erfolg haben, könnte die Sondernutzung bis August gestattet werden. 

Begründet wurde die Lockerung damit, dass durch das Verbot von Großveranstaltungen, Jahrmärkten und Volksfesten auch das Schaustellergewerbe existenzielle Einbußen erlitten habe.

UPDATE, 6. Juli, 12 Uhr: 14 neue Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

Über das Wochenende sind in Sachsen-Anhalt 14 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Zehn davon entfielen auf die Landeshauptstadt Magdeburg und je zwei auf das Jerichower Land sowie auf den Saalekreis, wie das Sozialministerium am Montag mitteilte. 

Von Freitagvormittag bis Montagvormittag sei die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Land um 14 auf 1896 gestiegen. Die Zahl der Menschen, die nach einem positiven Test gestorben waren, lag weiter bei 59. 1791 Infizierte sind laut Schätzungen wieder genesen.

UPDATE, 6. Juli, 06.30 Uhr: Fast eine Million Euro für ausgefallene Klassenfahrten erstattet

Für ausgefallene Klassenfahrten sind Eltern in Sachsen bisher fast eine Million Euro zurückgezahlt worden. Das Kultusministerium hatte wegen der Corona-Pandemie Anfang März zunächst Fahrten in damalige Risikogebiete untersagt. Wenig später wurden die Klassenfahrten dann komplett gestrichen. Das Land sagte die Übernahme der Stornokosten zu. Für das nächste Schuljahr gelten neue Regelungen.

Bis Ende Juni seinen knapp 3800 Anträge zur die Übernahme von Stornokosten eingegangen, teilte das Kultusministerium in Dresden mit. Diese Zahl sei aber noch nicht endgültig. Es gingen täglich neue Anträge ein, und zum Teil fehlten noch Anträge ganzer Schulträger wie etwa der Landeshauptstadt Dresden. Daher könne noch nicht gesagt werden, wie hoch die Kosten am Ende sein werden.

Die Prüfung der Anträge sei zudem sehr aufwendig. Einige Rechnungen enthielten zum Beispiel nicht bestellte Leistungen. Solche Fehler müssten mit einer entsprechenden "Prüftiefe" gefunden werden. Das Ministerium geht davon aus, dass sich das Verfahren noch bis in die Sommerferien hinein ziehen wird. Ausgezahlt wurden bisher rund 970.000 Euro.

Im nächsten Schuljahr sind Klassenfahrten im Inland wieder möglich, teilte das Ministerium mit. Auch eintägige Schulfahrten in die Nachbarländer Tschechien und Polen dürfen wieder gebucht werden. Anders sind die Vorgaben für Fahrten ins Ausland: Für das erste Halbjahr 2020/21 einschließlich der Winterferien bleiben sie untersagt.


3800 Anträge zur die Übernahme von Stornokosten von Klassenfahrten gingen bisher ein.
3800 Anträge zur die Übernahme von Stornokosten von Klassenfahrten gingen bisher ein.  © stockbroker/123RF

UPDATE, 5. Juli, 14.15 Uhr: Thomanerchor auf Sommerreise unter Corona-Bedingungen

Der Leipziger Thomanerchor ist seit Sonntag auf Sommerreise in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - unter speziellen Corona-Bedingungen. 

Wie der Chor mitteilte, sind die Sänger in sechs Gruppen aufgeteilt worden. Diese Kantoreien mit je 15 Chormitgliedern werden jeweils einen Auftritt außerhalb von Leipzig absolvieren. Unter anderem stehen im Juli Konzerte in Eisenach, Merseburg und Naumburg an. 

Sie würden an die Hygienevorgaben der jeweiligen Veranstalter und Bundesländer angepasst. Zudem werden alle Chorknaben vor den Auftritten auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet.

UPDATE, 3. Juli, 15.45 Uhr: Kurzfilmfestival "Kurzsuechtig" wird im August nachgeholt

Das Kurzfilmfestival "Kurzsuechtig" wird im August in Leipzig nachgeholt. Es war eigentlich im April geplant gewesen, fiel aber wegen der Corona-Krise aus. 

Nun sollen vom 19. bis 23. August insgesamt 31 Filme gezeigt werden, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Es gibt fünf verschiedene Wettbewerbskategorien. 

Das Festival richtet sich an Filmschaffende aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Statt in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig findet es im Felsenkeller sowie im Luru-Sommerkino in der Spinnerei statt.

UPDATE, 3. Juli, 14.10 Uhr: Eine Neuinfektion in Leipzig, nur zwei in ganz Sachsen-Anhalt

Leipzig vermeldet im Vergleich zu Donnerstag lediglich eine bestätigte Neuinfektion mit Covid-19, im Landkreis Leipzig gibt es keine einzige Neuinfektion und somit weiterhin 195. Nordsachsen meldet erneut 142. 

In Sachsen-Anhalt scheint sich das neuartige Coronavirus ebenfalls weiter nur langsam zu verbreiten. 

Von Donnerstag- auf Freitagvormittag wurden zwei Neuinfektionen erfasst, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Beide wurden aus dem Burgenlandkreis gemeldet. 

Die landesweite Gesamtzahl lag damit bei 1882 Fällen. Die Zahl der Menschen, die nach einem positiven Test gestorben waren, lag weiter bei 59. 1758 Infizierte sind laut Schätzungen wieder genesen.

UPDATE, 2. Juli, 13.46 Uhr: Kaum Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt werden weiter nur wenige Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus bekannt. Vom gestrigen Mittwoch- auf den heutigen Donnerstagvormittag wurden zwei Neuinfektionen erfasst, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Beide wurden aus der Landeshauptstadt gemeldet. 

Die landesweite Gesamtzahl lag damit bei 1880 Fällen. Bislang sind den Angaben zufolge 59 positiv getestete Menschen im Land gestorben. 1749 Infizierte sind laut Schätzungen wieder genesen.

UPDATE, 1. Juli, 12.50 Uhr: Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle läuft wieder

Die erste Passagiermaschine hob nach Rhodos ab.
Die erste Passagiermaschine hob nach Rhodos ab.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Einen Monat nach dem Flughafen Dresden hat auch der Airport Leipzig/Halle die Corona-Zwangspause beendet und den Passagierverkehr wieder aufgenommen.

Am Mittwoch startete um 6 Uhr die erste Maschine für das Reiseunternehmen TUI mit Urlaubern nach Rhodos in Griechenland.

Die in Malta ansässige Charterfluggesellschaft Freebird Airlines Europe plant laut Mitteldeutscher Flughafen AG in der Sommersaison Flüge von Leipzig auf griechische und spanische Inseln sowie an die bulgarische Schwarzmeerküste.

Wie auch am Flughafen Dresden wurden auf dem Airport Leipzig/Halle wegen der Corona-Einschränkungen Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen.

Weitere Infos dazu findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 30. Juni, 19.10 Uhr: Sachsen mit Vier-Stufen-Plan bei Coronavirus-Ausbruch

Sachsen hat die Maßnahmenpläne für einen Coronavirus-Ausbruch mit einem Vier-Stufen-Plan konkretisiert. Künftig soll bereits ab einer Zahl von 20 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ein Vorwarnsystem ausgelöst werden.

Wie das genau aussieht und welche Maßnahmen dann ergriffen werden, lest Ihr >>> hier.

UPDATE, 30. Juni, 16.51 Uhr: Corona-Massentest bei Tönnies in Weißenfels

Ein Corona-Ausbruch wie in Nordrhein-Westfalen soll erst gar nicht möglich sein: Der Burgenlandkreis hat einen Massentest bei Tönnies in Weißenfels angeordnet. Zuvor hatte sich ein Mitarbeiter infiziert.

Weitere Infos findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 30. Juni, 10.30 Uhr: Markkleeberg sagt Lichterfest im Herbst ab

Das Lichterfest soll erst wieder 2021 im agra-Park stattfinden.
Das Lichterfest soll erst wieder 2021 im agra-Park stattfinden.  © Ralf Seegers

Die Stadt Markkleeberg hat ihr traditionelles Lichterfest wegen der Corona-Krise abgesagt. 

Es hätte am 12. September veranstaltet werden sollen. 

Hintergrund für die Absage sei der Beschluss der Bundesregierung, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern bis Ende Oktober weiterhin zu untersagen, teilte die Stadt am Dienstag mit. 

Das "Fest der 25 000 Lichter" wird zum Sommerausklang im agra-Park veranstaltet. Der Park verbindet Markkleeberg und Leipzig. 

Das nächste Fest wird nun für den 11. September 2021 geplant.

UPDATE, 29. Juni, 14 Uhr: Sechs neue Coronavirus-Fälle in Sachsen-Anhalt

Sechs neue Coronavirus-Infektionen sind seit Freitag in Sachsen-Anhalt bekannt geworden. 

Damit liegt die Zahl der bestätigten Infektionen im Land nun bei 1873, wie das Sozialministerium am Montag mitteilte. Davon seien zwei Fälle im Burgenlandkreis, zwei im Salzlandkreis und je einer im Jerichower Land und im Landkreis Börde aufgetreten. Bislang mussten 278 Infizierte im Krankenhaus behandelt werden, 58 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Nach Schätzungen sind bisher 1718 Menschen wieder genesen.

UPDATE, 28. Juni, 12.35 Uhr: Corona-Entwarnung an Grundschule Holzhausen

Corona-Entwarnung für die Grundschule im Leipziger Ortsteil Holzhausen! Erneute Testungen ergaben angeblich Negativergebnisse. Alle Schüler können ab Montag wieder in den Unterricht.

Darüber informierte der Ortschaftsrat Holzhausen am Samstag die Bevölkerng via Facebook.

Noch am Freitag hatte die Grundschule auf ihrer Webseite von der Positivtestung eines Viertklässlers auf das Coronavirus mit erfolgter Quarantäne der gesamten Klasse und involvierter Lehrer geschrieben.

Aktuell gibt die Schulleitung dort aber wieder Entwarnung. "Liebe Eltern", so heißt es auf jener Homepage, "ab Montag, den 29. Juni, können alle Kinder wieder normal in die Schule kommen. Weitere Infos erhalten Sie über die Elternvertreter."

Mehr Infos dazu >>> hier.

UPDATE, 27. Juni, 9.20 Uhr: Zwangspause könnte für Kinder mit Schulangst problematisch werden

Der Schulausfall während der Corona-Zeit kann aus Sicht von Fachleuten für Kinder mit Angststörungen auch im Nachhinein problematisch sein. 

"Für die meisten Schüler und Schülerinnen mit Schulangst oder Schulphobie war die Situation nicht günstig", sagte die Referatsleiterin der schulpsychologischen Beratung beim Landesschulamt, Carola Wilhayn, in Halle. Die Schulpsychologen und Schulpsychologinnen im Land rechnen für die kommenden Wochen mit mehr Beratungsanfragen - und loben zugleich die Arbeit an vielen Schulen.

Die Corona-Krise sei eine völlig unerwartete Ausnahmesituation gewesen. "Die Schulen mussten sich innerhalb kurzer Zeit komplett umstellen und neue Wege finden, um trotzdem mit den Schülerinnen und Schülern Kontakt zu halten", sagte die Schulpsychologin. Anfangs seien die schulpsychologischen Angebote daher zweitrangig gewesen.

Für die Schüler und Schülerinnen mit den Angststörungen könne die Wiedereröffnung der Schulen nun jedoch zu Schwierigkeiten führen. "Wir rechnen damit, dass in den kommenden Wochen mehr Beratungsanfragen auf uns zukommen", sagte Wilhayn. Der Grund: Die betroffenen Kinder würden womöglich wieder häufiger mit ihren Ängsten konfrontiert werden und könnten dadurch ein verstärktes Vermeidungsverhalten zeigen.

Mehr Infos dazu >>> hier.

UPDATE, 26. Juni, 17.25 Uhr: Beherbergungsverbot für Besucher aus Infektions-Hotspots

Einreisende Besucher aus Landkreisen mit einem hohen Corona-Infektionsgeschehen dürfen in Sachsen-Anhalt vorerst nicht in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. 

Diese Regelung gelte ab dem morgigen Samstag, teilte das Landesverwaltungsamt als zuständige Behörde am heutigen Freitag in Halle mit. 

Das Verbot gilt nicht für Menschen, die nachweisen können, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.

Weitere Infos zum Thema findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 26. Juni, 9 Uhr: Neue Corona-Infektion an Leipziger Grundschule!

Die Grundschule im Leipziger Ortsteil Holzhausen verzeichnet aktuell einen neuen Corona-Fall. Ein Kind der vierten Klasse wurde nach Aussage der Schulleitung positiv getestet.

Der junge Patient befindet sich mitsamt seiner Mitschüler und involvierten Lehrern bereits in Quarantäne.

Weitere Informationen findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 25. Juni, 17 Uhr: Erster Tönnies-Mitarbeiter in Sachsen-Anhalt positiv getestet

Am Standort der Firma Tönnies im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt wurde der erste Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Mann und alle seine erfassten Kontaktpersonen befinden sich mittlerweile in Quarantäne. 

Mehr Infos dazu lest Ihr >>>hier

Der Tönnies-Mitarbeiter wurde vor Arbeitsantritt getestet. (Symbolbild)
Der Tönnies-Mitarbeiter wurde vor Arbeitsantritt getestet. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

UPDATE, 25. Juni, 9.45 Uhr: Einschränkungen in Sachsen-Anhalt für Urlauber aus Corona-Gebieten möglich

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) will in Sachsen-Anhalt Einschränkungen für Urlauber aus Corona-Risikogebieten nicht ausschließen. 

"Ich will nicht verhehlen, dass wir am nächsten Dienstag im Kabinett eine neue Verordnung beschließen - und dass wir durchaus auch derzeit sehr stark erwägen, in dieser Verordnung ein sogenanntes Beherbergungsverbot aufzunehmen", sagte Haseloff am Donnerstagmorgen. 

Urlauber aus Risikogebieten könnten dann etwa keine Hotelzimmer mehr in Sachsen-Anhalt buchen. Als weitere Möglichkeit führte Haseloff Quarantäne-Regelungen für Urlauber an. Die Frage sei "nicht ob, sondern wie" man entsprechende Regelungen durchsetzen werde.

UPDATE, 24. Juni, 15.40 Uhr: Sachsen korrigiert Mathe-Abi um einen Punkt

Sachsen rudert bei den diesjährigen Abi-Noten zurück und hebt die Zensuren auf ein besseres Niveau. 

Aber nur beim Mathe-Abitur. Die Kritik hat gewirkt: "Bei den diesjährigen Abiturprüfungen im Fach Mathematik werden die Noten um einen Punkt angehoben", sagt Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU). 

Dem Minister zufolge habe es schon immer Klagen über ein zu schweres Mathe-Abi gegeben. "Doch in diesem Jahr hatten die Hinweise eine andere Qualität. In den vergangenen Wochen erhielt das Kultusministerium vermehrt Kritiken an den schriftlichen Abituraufgaben im Unterrichtsfach Mathematik – nicht nur von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern, sondern erstmals auch von Lehrkräften", so Piwarz.

Mehr Infos dazu findet Ihr >>> hier.

UPDATE, 23. Juni, 18.20 Uhr: Infektionszahlen in Leipzig bleiben stabil

Die Infektionszahlen in Leipzig sind weiter stabil geblieben. Auch am 23. Juni wurden lediglich 611 Fälle gemeldet. Neuinfektionen soll es demnach nicht gegeben haben.

UPDATE, 23. Juni, 13.30 Uhr: Neue Corona-Schutzverordnung in Sachsen bringt weitere Lockerungen

Kindertagesstätten dürfen ab dem 29. Juni wieder normal öffnen.
Kindertagesstätten dürfen ab dem 29. Juni wieder normal öffnen.  © Uwe Zucchi/dpa

Sachsen nutzt die vergleichsweise geringen Zahlen bei Corona-Neuinfektionen für weitere Lockerungen von Beschränkungen.

Mehr Freiheiten bekommen die Sachsen beispielsweise bei Familienfesten. Hieran dürfen nunmehr bis zu 100 Personen teilnehmen. 

Für viele Eltern dürfte die wichtigste Neuerung aber sein, dass Kindertagesstätten ab kommendem Montag wieder mit dem Normalbetrieb beginnen können.

Die Zahl der Corona-Fälle in Sachsen stieg bis Dienstag auf 5429. Das sind sechs Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesopfer lag am Dienstag unverändert bei 220. 

Die neue Corona-Schutzverordnung tritt am 30. Juni in Kraft und soll bis 17. Juli gelten. Mehr dazu gibt es >>>hier zu lesen.

UPDATE, 23. Juni, 12.40 Uhr: Sachsen-Anhalt will Veranstaltungen mit bis zu 1000 Menschen erlauben

In Sachsen-Anhalt sollen von Anfang Juli an wieder Veranstaltungen mit bis zu 1000 Menschen unter freiem Himmel möglich sein. 

Das gab die Staatskanzlei am Dienstag in Magdeburg bekannt. Die siebte Eindämmungsverordnung gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll am 30. Juni beschlossen werden und bis zum 16. September gelten. Zudem sollen auch Sportwettkämpfe wieder angesetzt werden können. "Wir geben den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Eigenverantwortlichkeit zurück", teilte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mit.

In geschlossenen Räumen soll eine maximale Teilnehmerzahl auf 250 Menschen begrenzt werden. Vom 1. September sei die Zahl auf 500 Menschen beschränkt. Die Regelungen gelten den Angaben zufolge für "fachkundig organisierte Veranstaltungen". Im privaten Raum soll mit 50 statt bisher 20 Menschen gefeiert werden können.

UPDATE, 22. Juni, 13.45 Uhr: Sachsen-Anhalt-Tourismus soll durch Werbeaktion wieder Fahrt aufnehmen

Sachsen-Anhalt will nach dem coronabedingten Einbruch wieder mehr Gäste für sich begeistern und wirbt für den Urlaub im Land in einer Reihe von Großstädten. 

Vor der Kulisse mit Elbe und Magdeburger Dom startete Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) am Montag die Werbeaktion gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG), Thomas Einsfelder. 

Bis zum Ende der Sommerferien soll gezielt in Städten wie Hannover, Wolfsburg, Leipzig, Potsdam und Berlin für Reisen nach Sachsen-Anhalt geworben werden. Das Motto der Kampagne lautet "Echt schön. Sachsen-Anhalt."

Willingmann sagte, der coronabedingte Lockdown habe der Branche schwer zu schaffen gemacht. Im März habe es bei den Übernachtungen einen Einbruch von 80 bis 90 Prozent gegeben." Der Tourismus müsse laut Einsfelder wieder auf den Wachstumspfad zurückgeschickt werden, auf dem er in den letzten Jahren unterwegs gewesen sei.

Der Wirtschaftsminister verwies darauf, dass aus dem Corona-Soforthilfeprogramm 40 Millionen Euro an Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe ausgezahlt worden seien. Damit sollten die Schließungen überbrückt werden. Weil aber immer noch keine Normalität eingekehrt sei, seien demnächst weitere Hilfen geplant.

UPDATE, 21. Juni, 14 Uhr: Mehrere Magdeburger Haushalte in Quarantäne

Für 19 Magdeburger Hausaufgänge wurde die Quarantäne verhängt. Durch Lautsprecherdurchsagen wurden die betroffenen Anwohner über die Quarantäne und weiteren Maßnahmen informiert. Auch der Oberbürgermeister macht sich am Sonntag ein Bild über die Maßnahmen und versucht zu erklären und zu vermitteln.

Auch der Bürgermeister von Magdeburg verschaffte sich am Sonntag einen Überblick über die Lage.
Auch der Bürgermeister von Magdeburg verschaffte sich am Sonntag einen Überblick über die Lage.  © Thomas Schulz
Das Ordnungsamt überwacht die Einhaltung der Quarantäne.
Das Ordnungsamt überwacht die Einhaltung der Quarantäne.  © Thomas Schulz

UPDATE, 21. Juni, 10.15 Uhr: Kurzarbeit für mehr als 215 000 Beschäftigte in Sachsen-Anhalt angemeldet

In Sachsen-Anhalt haben die Arbeitgeber in der Corona-Krise zwischen März und Mai für rund 215.600 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. 

Bezogen auf alle rund 809.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land (September 2019), betraf dies rund ein Viertel, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Halle mitteilte.

UPDATE, 20. Juni, 15.30 Uhr: Kommunen verhängen mehr als 300.000 Euro Bußgelder

Die drei größten Städte in Sachsen haben im Zusammenhang mit Verstößen gegen Corona-Auflagen Verwarn- und Bußgelder in Höhe von mehr als 300.000 Euro verhangen. Wie aus einer Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht, waren es in der Stadt Leipzig bislang 139.255 Euro, in Chemnitz 90.000 Euro und in Dresden 76.000 Euro.

In Leipzig gingen bis zum 18. Juni bei der Bußgeldbehörde 1728 Ordnungswidrigkeitsanzeigen ein, davon wurden 955 Bescheide zur Zahlung verschickt, 220 Verfahren wurden eingestellt. 

UPDATE, 20. Juni, 14.20 Uhr: Magdeburg verhängt Quarantäne für 19 Hausaufgänge

Die Stadt Magdeburg hat nach zahlreichen Coronavirus-Fällen am Samstag für 19 Hausaufgänge in den Stadtteilen Neue Neustadt und in Salbke eine Quarantäne verhängt. 

Eine komplette Abriegelung ganzer Straßenzüge werde es vorerst nicht geben, teilte die Landeshauptstadt mit. Wie viele Menschen von der Quarantäne in den beiden Stadtteilen betroffen sind, blieb zunächst unklar.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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