Auseinandersetzung auf der Leipziger Sachsenbrücke endet blutig: 22-Jähriger musste notoperiert werden!

Leipzig - Ein neues Wochenende und wieder eine Meldung von der Sachsenbrücke. Bei einer Auseinandersetzung im Bereich des Leipziger Party-Hotspots ist am frühen Samstagmorgen ein 22-Jähriger schwer verletzt worden.

Polizeifahrzeuge nahe der Leipziger Sachsenbrücke. Bei einer Auseinandersetzung im Bereich des beliebten Treffpunkts ist am Samstagmorgen ein 22-Jähriger niedergestochen worden.
Polizeifahrzeuge nahe der Leipziger Sachsenbrücke. Bei einer Auseinandersetzung im Bereich des beliebten Treffpunkts ist am Samstagmorgen ein 22-Jähriger niedergestochen worden.  © Alexander Prautzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Wie Polizeisprecher Philipp Jurke gegenüber TAG24 mitteilte, hatte der junge Mann eine Stichverletzung im Oberschenkelbereich erlitten, musste notoperiert werden.

Derzeit sei noch unklar, womit die Verletzung zugefügt wurde. Einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" zufolge werde jedoch eine Messerattacke vermutet.

Der Vorfall ereignete sich gegen 4.10 Uhr an der Anton-Bruckner-Allee.

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Dem Angriff soll eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen Feiernder vorausgegangen sein. Dabei habe der 22-Jährige "etwas Provozierendes" in Richtung der anderen Gruppe gesagt.

Wer letztendlich die Attacke verübte, blieb zunächst ebenfalls offen. Zwölf Tatverdächtige im Alter von 15 bis 21 Jahren stellte die Polizei jedoch noch am Samstagmorgen.

Die Verdächtigen kamen zunächst wieder auf freien Fuß.

Bereits seit einiger Zeit häufen sich die Meldungen von der Sachsenbrücke. So hatte eine Partymeute Mitte Juni einen Rettungswagen mit Flaschen beworfen und mit Graffiti besprüht. Erst am vergangenen Wochenende wurden vier Personen im Bereich des beliebten Treffpunkts im Clara-Zetkin-Park verletzt und mussten ins Krankenhaus.

In Folge des jüngsten Vorfalls ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Titelfoto: Alexander Prautzsch/dpa-Zentralbild/dpa

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