Beute und DNA-Spur: Neue Ergebnisse nach Blitz-Einbruch in Leipziger Juwelier

Leipzig - Neuigkeiten zum Blitz-Einbruch in Leipzig!

20. April: Der Juwelier Brinckmann & Lange am Morgen nach der Tat.
20. April: Der Juwelier Brinckmann & Lange am Morgen nach der Tat.  © Alexander Bischoff

Sieben Wochen ist es her, als eine Einbrecher-Bande mit einem Auto in den Eingangsbereich des Juweliergeschäfts Brinckmann & Lange in der Petersstraße gekracht waren und den Laden mit Schmuck im Millionenwert leergeräumt hatten.

Acht Tage nach der Tat stieß die polnische Polizei auf zahlreiche Schmuckstücke. Schnell wurde vermutet, dass es sich bei den Teilen um jene aus dem Einbruch in Leipzig handelt. Dies wurde jetzt bestätigt.

Bei den aufgefundenen Gegenständen handelt es sich zweifelsfrei um die Beute aus Leipzig. "Etwa die Hälfte der Uhren wurde aufgefunden, das konnte man eindeutig anhand der Etiketten und Seriennummern zuordnen", so Polizeisprecherin Sandra Freitag bei "Kripo live".

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Ebenso wurden bei der Aktion in Polen mehrere Personen festgenommen, bei denen noch immer nicht geklärt ist, in welchem Zusammenhang sie mit dem Einbruch stehen.

Freitag: "Bei uns ist von polnischer Seite noch kein Nachweis eingegangen, dass es sich bei den Festgenommenen um die Einbrecher in das Juweliergeschäft handelt. Nach unserem Kenntnisstand wird gegen die Festgenommenen in Polen wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt."

An der Anton-Bruckner-Allee/Nonnenweg wurden zwei gestohlene Mazda CX5 gefunden. Am schwarzen fand sich eine DNA-Spur.
An der Anton-Bruckner-Allee/Nonnenweg wurden zwei gestohlene Mazda CX5 gefunden. Am schwarzen fand sich eine DNA-Spur.  © Polizeidirektion Leipzig

Video des Einbruchs in Leipzig:

Video des Einsatzes der polnischen Polizei:

Blitzeinbruch in Leipziger Juwelier: Führt DNA-Spur zu einem der Täter?

Die Hälfte der in Leipzig gestohlenen Uhren tauchte bei der Durchsuchung in Polen auf.
Die Hälfte der in Leipzig gestohlenen Uhren tauchte bei der Durchsuchung in Polen auf.  © Straz Graniczna/Polnischer Grenzschutz

Eine vielversprechende Spur fand sich hingegen an einem der mutmaßlichen Tatfahrzeuge.

Rückblick: Die Täter fuhren in der Nacht zum 20. April kurz vor 4 Uhr mit einem Skoda durch die Mädlerpassage, krachten in das Juwelier-Rolltor und verschafften sich so Zutritt.

Dem Skoda folgte ein weißer Mazda CX5, mit dem alle Einbrecher flüchteten. Dieser und ein schwarzer CX5 wurden zwei Tage später an der Anton-Bruckner-Allee/Nonnenweg am Clara-Zetkin-Park gefunden. Beide waren als gestohlen gemeldet.

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"An dem schwarzen Mazda konnte eine DNA-Spur gesichert werden, die derzeit die Recherche und Auswertung durchläuft", so Polizeisprecherin Freitag.

Ob sich durch die Spur eine Verbindung zu den in Polen gefassten Männern ergibt, ist also noch offen.

Titelfoto: Bildmontage: Alexander Bischoff, Straz Graniczna/Polnischer Grenzschutz

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