Männer greifen Mitarbeiter eines Ladens in Leipzig an, doch das war noch nicht alles

Leipzig - Schock in einem Geschäft im Stadtteil Lindenau! Weil sie zwei Männer ohne Mund-Nasen-Schutz auf die geltenden Hygienemaßnahmen hinwiesen, wurden Mitarbeiter eines Ladens am gestrigen Donnerstagnachmittag von diesen angegriffen.

Die Polizei wurde am Donnerstag in ein Geschäft nach Lindenau gerufen. Dort hatten zwei Männer die Mitarbeiter eines Ladens angegriffen, weil sie sie auf die geltenden Hygienebestimmungen hingewiesen hatten. (Symbolbild)
Die Polizei wurde am Donnerstag in ein Geschäft nach Lindenau gerufen. Dort hatten zwei Männer die Mitarbeiter eines Ladens angegriffen, weil sie sie auf die geltenden Hygienebestimmungen hingewiesen hatten. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Wie die Leipziger Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, war den Beamten gegen 17.10 Uhr gemeldet worden, dass mehrere Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung die Mitarbeiter des Geschäfts in der Lützner Straße herumgeschubst haben sollen.

Beim Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass zwei Männer den Laden betreten hatten und aufgrund der fehlenden Maske von den Beschäftigten angesprochen worden waren.

Darauf sollen sie äußerst aggressiv reagiert, einer Angestellten sogar das Diensttelefon aus der Hand geschlagen haben. Einer drohte den Angaben zufolge mit einer Eisenkette.

Beide Männer konnten im Umfeld gestellt werden, es handelte sich um zwei Deutsche im Alter von 29 und 34 Jahren. Als sie sich ausweisen sollten, drohte einer der beiden erneut mit der Eisenkette, der andere griff einen Beamten mit einer Bierflasche an und verletzte diesen leicht am Oberkörper.

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Mithilfe von angeforderter Verstärkung konnten die Angreifer unter Kontrolle gebracht werden. Gegen beide wird wegen Bedrohung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Der 29-Jährige muss sich außerdem wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, die bei ihm gefunden wurden, verantworten. Dem 34-Jährigen wird zudem tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Beide wurden am Abend in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht, am heutigen Freitag jedoch wieder entlassen.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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