Mieter will Zwangsräumung mit Axt und Degen verhindern

Leipzig - Am Mittwoch leistete ein Mieter in der Karl-Marx-Straße in Leipzig erheblichen Widerstand gegen eine Zwangsräumung und griff sogar zu altertümlichen Waffen.

Neben einer Axt wartete der widerspenstige Mieter auch mit einem Degen und Eisenhandschuhen auf Justiz und Polizei. (Symbolbild)
Neben einer Axt wartete der widerspenstige Mieter auch mit einem Degen und Eisenhandschuhen auf Justiz und Polizei. (Symbolbild)  © 123rf.com/Sergey Nazarov

Gegen 10 Uhr wollte eine Gerichtsvollzieherin mit einem Mitarbeiter des Schlüsseldienstes eine Wohnung in Leipzig-WIederitzsch öffnen, um eine Zwangswohnungsräumung durchzuführen. Der 54-jährige Mieter erwartete seinen "Besuch" nach Angaben der Polizei bereits hinter der Tür und hielt eine Axt in der Hand.

Diese konnte ihm durch schnelles Handeln des Schlüsseldienst-Mitarbeiters entnommen werden. Der Mieter schlug die Tür zu und die Gerichtsvollzieherin alarmierte die Polizei.

Eintreffende Beamte besprühte der 54-Jährige durch den Türschlitz mit Pfefferspray, als diese sich dann über eine zweite Tür im oberen Geschoss Zutritt zu der Wohnung verschafften, empfing der Mann sie mit einem Motorradhelm auf dem Kopf, Eisenhandschuhen und einem Degen.

Mithilfe von Pfefferspray gelang es den Beamten, den Mieter zu überwältigen. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung ermittelt.

Titelfoto: 123rf.com/Sergey Nazarov

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