Motorradfahrer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei: Dafür hat er gleich mehrere Gründe

Leipzig - Unfassbar: Diesem 35-Jährigen reichte eine Straftat nicht. Erst lieferte sich der Deutsche auf dem Motorrad eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, doch dann kam es noch dicker!

Trotz mehrfacher Haltesignale hielt der Motorradfahrer nicht an. (Symboldbild)
Trotz mehrfacher Haltesignale hielt der Motorradfahrer nicht an. (Symboldbild)  © Bjoern Wylezich /123RF

Als ein Streifenwagen am späten Donnerstagabend im Stadtteil Plagwitz auf der Karl-Heine-Straße unterwegs war, bemerkten die Beamten einen Motorradfahrer, der durch seine unsichere Fahrweise auffiel, wie die Polizei Leipzig mitteilt.

Die Polizisten wollten den Mann auf dem BMW-Motorrad kontrollieren - der fuhr jedoch trotz mehrfacher Signale einfach weiter.

Der 35-Jährige raste in Richtung Zschochersche Straße davon, die wilde Verfolgungsjagd nahm ihren Lauf.

Erst auf der Limburger Straße konnte der Streifenwagen das Motorrad überholen. Doch der Flüchtige dachte gar nicht ans Anhalten. Er versuchte, das Polizeiauto zu umfahren - doch stattdessen rammte er den Streifenwagen und stürzte.

Ergebnis: Der Mann verletzte sich am Bein, das Polizeiauto wurde beschädigt.

Doch damit nicht genug: Der 35-Jährige hatte keine gültige Fahrerlaubnis, die Kennzeichen am Motorrad waren gefälscht, und in seinem Rucksacks fanden die Beamten einen illegalen Feuerwerkskörper!

Gegen den dreisten Motorradfahrer wird jetzt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und verschiedener Verkehrsvergehen ermittelt.

Die Verfolgungsjagd ging von der Karl-Heine-Straße, auf die Zschochersche Straße bis zur Limburger Straße.
Die Verfolgungsjagd ging von der Karl-Heine-Straße, auf die Zschochersche Straße bis zur Limburger Straße.  © Screenshot/Google Maps

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