Tatort Rosental: Erst illegale Pyro gezündet, dann gefährliche Körperverletzung

Leipzig - Am Wochenende hat die Leipziger Polizei im Rosental ungewollt jede Menge Arbeit zu verrichten gehabt. Nachdem erst illegale Pyrotechnik gezündet worden, entwickelte sich eine gefährliche Körperverletzung in dem beliebten Park.

Im Leipziger Rosental kam es in der Nacht zu Sonntag zu zwei Polizeieinsätzen. (Archivbild)
Im Leipziger Rosental kam es in der Nacht zu Sonntag zu zwei Polizeieinsätzen. (Archivbild)  © Alexander Bischoff

In der Nacht zu Sonntag bemerkten zunächst gegen 1.25 Uhr Polizisten, dass auf einer Wiese ein Böller gezündet wurde.

Bei der anschließenden Kontrolle eines 20-jährigen Deutschen wurden zwei weitere bengalische Fackeln festgestellt.

"Aufgrund des hohen Personenaufkommens auf der Wiese im Rosental und der Gefahr, dass beim Abbrennen dieser bengalischen Fackeln Menschen gefährdet sowie umliegende Vegetation beschädigt werden könnten, wurden beide Bengalfeuer sichergestellt", sagte Polizeisprecher Moritz Peters.

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Die Behörde hat Ermittlungen wegen des unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen eingeleitet.

Damit war das Thema Rosental bei der Polizei noch nicht abgeschlossen.

Auseinandersetzung im Rosental: Zwei Jugendliche gestellt

Nur eine halbe Stunde später wurden die Beamten erneut alarmiert, diesmal wegen einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen.

Die Personen seien zunächst verbal in Streit geraten. "Dann schlugen und traten drei Personen der einen Gruppierung gemeinschaftlich auf drei Personen der anderen Gruppierung ein", so Peters.

Im Anschluss konnten die Ordnungshüter zwei Tatverdächtige ermitteln, bei denen es sich um einen Teenager (16, deutsch) und einen 18-jährigen Libanesen handelte.

Peters: "Die Ermittlungen wegen des Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen."

Titelfoto: Alexander Bischoff

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