Weil er seine Maske nicht tragen wollte: 66-Jähriger geht auf Supermarkt-Security los!

Eilenburg/Leipzig - Gleich mehrere Vorkommnisse in Zusammenhang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung meldete am Dienstag die Leipziger Polizei. In Eilenburg wurde ein Security-Mitarbeiter eines Supermarktes von einem 66-Jährigen angegriffen, weil der Mann seine Maske nicht tragen wollte.

Der Senior soll den Security-Mitarbeiter zunächst beleidigt haben, dann ging er auf ihn los. (Symbolbild)
Der Senior soll den Security-Mitarbeiter zunächst beleidigt haben, dann ging er auf ihn los. (Symbolbild)  © Tatsiana Yatsevich/123RF

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Vorfall zwischen 10.05 und 10.15 Uhr an der Puschkinstraße ereignet.

Der Mitarbeiter hatte den Senior darauf hingewiesen, die Maskenpflicht einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Daraufhin soll der 66-Jährige zunächst verbal ausfällig geworden sein und seinen Gegenüber beleidigt haben.

Dann eskalierte die Lage, denn plötzlich ging der Mann auf den Security-Mitarbeiter los, packte ihn am Kragen und zog an dessen Jacke.

Der Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Georgier flieht nach positivem Corona-Test aus Unterkunft

Doch nicht nur in Eilenburg, auch in Leipzig kam es zu Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung sowie das Infektionsschutzgesetz.

So ging das Ordnungsfall einem Fall nach, nach dem in einem Friseursalon in der Südvorstadt mehrere Menschen bedient worden sein sollen. Allen sollen die Haare geschnitten worden sein und es wurde weder der Abstand eingehalten noch eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen, wie Hinweisgeber meldeten.

Zudem ermittelt die Polizei gegen ein 37-jährigen Georgier. Der Mann war bereits am 30. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden und sollte sich daraufhin in Quarantäne begeben. Stattdessen war er jedoch aus seiner Erstaufnahmeeinrichtung in Mockau geflohen.

Der Sicherheitsdienst der Einrichtung habe am Montag gemeldet, dass der Mann mittlerweile zurück ist. Er befindet sich nun in Quarantäne.

Titelfoto: Tatsiana Yatsevich/123RF

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