Demo-Samstag in Leipzig: "Für die bedingungslose Aufnahme aller Flüchtenden"

Leipzig - Am Samstag veranstalten mehrere Gruppen und Bündnisse in der Leipziger Innenstadt eine Kundgebung unter dem Motto "Luftbrücke Kabul - Für die bedingungslose Aufnahme aller Flüchtenden".

Am Samstag treffen sich Demonstrierende unter dem Motto "Luftbrücke Kabul - Für die bedingungslose Aufnahme aller Flüchtenden" auf dem Leipziger Marktplatz. (Symbolbild)
Am Samstag treffen sich Demonstrierende unter dem Motto "Luftbrücke Kabul - Für die bedingungslose Aufnahme aller Flüchtenden" auf dem Leipziger Marktplatz. (Symbolbild)  © 123rf/ inkdrop

Die Organisatoren der Demonstration positionieren sich nach eigener Aussage "gegen Krieg, Imperialismus und die rassistische Politik der Bundesregierung".

Beteiligt an der Aktion sind unter anderem "Leipzig nimmt Platz", "Protest LEJ", die "Seebrücke LE" sowie die "Afghan Support Initiative".

Ausschlaggebend für die gemeinsame Aktion sei die Regierungserklärung des Bundestags zur aktuellen Situation in Afghanistan: Während in Kabul tausende Menschen noch immer um ihr Leben kämpfen, soll der Evakuierungseinsatz der Bundeswehr vermutlich in Kürze enden.

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"Als solidarische Gesellschaft müssen wir jetzt dringend Druck aufbauen", so die Organisatoren der Kundgebung. "Als Aktivist*innen fordern wir eine bedingungslose, unbürokratische Evakuierung und Aufnahme aller Schutzsuchenden".

"Weiterhin solidarisieren wir uns ausdrücklich mit dem Widerstand und den Protesten der afghanischen Community gegen das Regime der Taliban. Vor allem für sie fordern wir auch endlich die Übernahme der Verantwortung der BRD sowie die Erfüllung aller Forderungen der Leipziger Initiative zur Unterstützung gefährdeter Afghan*innen".

Zu diesem Zweck soll es auf der Demonstration mehrere Redebeiträge von Afghanen und Afghaninnen geben.

Die Kundgebung startet am Samstag um 14 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz. Wichtig: Die Organisatoren weisen alle Teilnehmenden auf die Einhaltung der gängigen Hygiene-Standards (Abstand, Maskenpflicht) hin.

Titelfoto: 123rf/ inkdrop

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