Entscheidung ist gefallen: Dörfer bei Leipzig werden nicht für Kohle-Abbau weggebaggert!

Leipzig - Im Zuge des im vergangenen Jahr beschlossenen Kohleausstiegsgesetzes gibt es endlich eine gute Nachricht für den Ort Pödelwitz und das Abbaufeld Groitzscher Dreieck: Sie dürfen bleiben!

Das Dorf Pödelwitz liegt nur 500 Meter vom Tagebau Vereinigtes Schleenhain entfernt.
Das Dorf Pödelwitz liegt nur 500 Meter vom Tagebau Vereinigtes Schleenhain entfernt.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Bereits Hunderte Dörfer und Areale in Sachsen mussten in den vergangenen Jahren dem Abbau von Kohle weichen.

Auch Pödelwitz und das sogenannte Groitzscher Dreieck standen auf der Abschussliste des Tagebaus Schleenhain bei Leipzig.

Doch nun darf sich in den bedrohten Ortschaften Erleichterung breit machen: Wie die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) bekannt gab, sei "eine Gewinnung der unter der Ortslage Pödelwitz und des Abbaugebiets Groitzscher Dreieck lagernden Kohle nicht mehr erforderlich".

Diese Entscheidung entspringt einer Anpassung der Unternehmensplanung. Dazu gehöre, die Kohlegewinnung im Mitteldeutschen Revier rund sechs Jahre früher als ursprünglich geplant einzustellen.

Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (46, SPD) freut sich über die angepasste Bergbauplanung: "Das ist eine konsequente und gleichzeitig mutige Entscheidung des Unternehmens".

Neben den verbliebenen Pödelwitzer Bewohnern kann nun unter anderem also auch die Ortschaft Obertitz aufatmen, welche im Abbaufeld Groitzscher Dreieck liegt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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