Frachtschiff läuft auf Grund auf und droht zu sinken: Feuerwehreinsatz an der Elbe!

Magdeburg - Am Montagnachmittag musste die Magdeburger Feuerwehr ausrücken, um ein Frachtschiff vor dem Versinken in der Elbe zu retten. 

Um einen Meter sank das Schiff tiefer in die Elbe.
Um einen Meter sank das Schiff tiefer in die Elbe.  © Thomas Schulz

Am Montagnachmittag hatte nach Angaben der Feuerwehr ein circa 80 Meter langes Frachtschiff die Elbe bei Magdeburg befahren. Auf Höhe der Hubbrücke muss der Frachter mit einem Gegenstand im Wasser kollidiert sein: Denn wenig später bemerkte die Besatzung, dass Wasser in den Maschinenraum lief. 

Das Schiff konnte noch bis zum Hebelwerk von Magdeburg weiterfahren und wurde dort vertäut.

Nach kurzer Zeit war der Maschinenraum bereits geflutet und das Schiff sank über einen Meter tief. Schließlich beruhigte sich der Wasserpegel im Inneren des Schiffes und es drang kein weiteres Wasser ein.

Die Feuerwehr legte eine 110 Meter lange Öl-Sperre um das Frachtschiff, um eventuelle Betriebsstoffe aufzufangen.

Eine Spezialfirma wurde beauftragt, um das havarierte Schiff zu reparieren.

Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Die Kameraden legte eine Öl-Sperre um das Frachtschiff, um eventuelle Betriebsstoffe aufzufangen.
Die Kameraden legte eine Öl-Sperre um das Frachtschiff, um eventuelle Betriebsstoffe aufzufangen.  © Thomas Schulz

UPDATE, 13 Uhr: 

Wie die Wasserschutzpolizei am Dienstag berichtete, war das Frachtschiff nicht etwa gegen ein Hindernis gestoßen, sondern berührte im Fahrwasser den Grund der Elbe. 

Wie es dazu kommen konnte, will das WSA Magdeburg nun mit einer Peilung des Elbgrundes herausfinden. Bis zum Vorliegen der Daten kommt es zu Einschränkungen der Schifffahrt.

Titelfoto: Thomas Schulz

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