Für Trainings-Studie: Leipziger Professor sucht Knie-Patienten

Leipzig - Meniskusrisse gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. In einer Studie wollen Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) jetzt für Betroffene ein spezielles Reha-Training für Daheim entwickeln. Dafür werden Probanden gesucht.

Sucht Knie-Patienten für eine Studie: Prof. Pierre Hepp.
Sucht Knie-Patienten für eine Studie: Prof. Pierre Hepp.  © Stefan Straube / UKL

Auch die Meniskus-Studie hat mit der aktuellen Corona-Krise zu tun. "Viele Angebote sind eingeschränkt, darüber hinaus vermeiden Patienten oft den persönlichen Kontakt vor Ort oder zögern Besuche bei Therapeuten hinaus", erläutert Studienleiter Professor Pierre Hepp den Hintergrund. 

Dabei seien die physiotherapeutischen Anwendungen und alle Übungen zur Kräftigung und verbesserten Ansteuerung der Muskulatur ein wesentlicher Bestandteil der konservativen Therapie von Meniskus- und Knieerkrankungen, weiß der versierte Sportmediziner, der als Mannschaftsarzt die Bundesliga-Handballer des SC DHfK betreut.

Mit seinen Kollegen vom UKL will Hepp nun herausfinden, was für Mensikuspatienten das bestmögliche Training in den eigenen vier Wänden ist.

Autsch - Meniskusverletzungen kommen besonders häufig bei Fußballern vor.
Autsch - Meniskusverletzungen kommen besonders häufig bei Fußballern vor.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Dafür sucht der Professor Betroffene, die unter ärztlicher Anleitung zwölf Wochen lang ein spezielles Heimtraining durchführen sollen. Kontaktadresse für Interessenten: studie-meniskus@medizin.uni-leipzig.de.

Titelfoto: Stefan Straube / UKL

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