Golf rauscht Strommast um! Aber wo steckt der Fahrer?

Großsteinberg - In Großsteinberg im Landkreis Leipzig ist in der Nacht zum Donnerstag ein VW Golf gegen einen Strommast gerauscht, wobei dieser so sehr beschädigt wurde, dass ihn nur noch ein vorhandenes Stromkabel hält. Auch das Auto erlitt schwere Schäden. Nur vom Fahrer fehlte jede Spur.

Der Golf wurde bei dem Crash schwer beschädigt. Die Polizei hat den Schaden am Auto auf Rund 3000 Euro eingeschätzt.
Der Golf wurde bei dem Crash schwer beschädigt. Die Polizei hat den Schaden am Auto auf Rund 3000 Euro eingeschätzt.  © Sören Müller

Wie Polizeisprecher Philipp Jurke gegenüber TAG24 erklärte, haben Beamte der Funkstreife gegen 0.12 Uhr einen Hinweis erhalten, dass sich auf der Bergstraße in Großsteinberg ein Unfall ereignet haben soll.

Als die Ordnungshüter am Ort des Geschehens eintrafen, war die Feuerwehr bereits anwesend und sperrte die Unfallstelle beidseitig ab.

"Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer wahrscheinlich mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als er die Bergstraße stadtauswärts entlang fuhr", so Jurke. 

Aus noch ungeklärter Ursache soll der Wagen plötzlich nach rechts von der Straße abgekommen sein. Darauf kollidierte er mit dem Strommast sowie einem Streugutkasten. 

"Der Golf geriet ins Schleudern, drehte sich um 180 Grad und kam schließlich an einer Hecke zum Stehen", erklärte Jurke.

Unfall in Großsteinberg: Polizei sucht Fahrer

Und auch der Strommast wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Und auch der Strommast wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.  © Sören Müller

Aus dem Auto traten Betriebsstoffe aus, die durch die Feuerwehr gesichert wurden. 

Der Strommast war derweil im unteren Bereich gebrochen und versetzt worden. Eines der Stromkabel soll sich bei dem Crash gelöst haben. 

Dass der Mast nicht komplett umstürzte, war einzig einem zweiten Kabel zu verdanken. Die Feuerwehr sicherte den Bereich ab. Der Gesamtschaden wurde zunächst auf rund 7000 Euro geschätzt.

Der Fahrer des Golfs hatte sich indes noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Staub gemacht. 

Gegen ihn wird nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Titelfoto: Sören Müller

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