Nach Crash in Grimma: Drei Kilometer lange Ölspur führt Polizei zu Fluchtfahrer

Grimma - In Grimma (Landkreis Leipzig) hat ein 55-Jähriger am Dienstagabend eine drei Kilometer lange Ölspur verursacht.

Kameraden der Grimmaer Feuerwehr bei der Beseitigung der Ölspur.
Kameraden der Grimmaer Feuerwehr bei der Beseitigung der Ölspur.  © Sören Müller

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 erklärte, war der Mann gegen 19.28 Uhr auf der Gabelsberger Straße in Richtung Bahnhofsstraße unterwegs. 

In einer Linkskurve soll er dann zu weit nach links gekommen und auf eine Verkehrsinsel geraten sein. "Dabei beschädigte er ein Verkehrszeichen", so der Sprecher. Damit jedoch nicht genug, denn auch die Ölwanne war bei dem Crash in Mitleidenschaft gezogen worden und leckte. 

Statt stehen zu bleiben und auf die Polizei zu warten, machte sich der Unfallfahrer kurzerhand aus dem Staub und über die Gabelsberger, die Bahnhofs-, die Karl-Marx- und die Colditzer Straße eine Ölspur hinter sich her, bevor er seinen Wagen auf einem Parkplatz am Muldenufer, unweit des Grimmaer Polizeireviers abstellte.

"Die Spur hatte eine Gesamtlänge von etwa drei Kilometern", erklärte der Polizeisprecher.

Das Unfallauto wurde später auf einem Parkplatz abgestellt am Muldenufer gefunden.
Das Unfallauto wurde später auf einem Parkplatz abgestellt am Muldenufer gefunden.  © Sören Müller

Über den gefundenen Wagen kamen die Beamten dann auch auf die Spur des Flüchtigen. Nach aktuellen Informationen soll dieser bei seinem Crash unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Bestätigt wurde dies jedoch noch nicht.

Die Feuerwehr Grimma durfte sich indes um die Beseitigung der Ölspur kümmern. Die Endreinigung muss eine Fachfirma übernehmen. Der Schaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Sören Müller

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