Ex-Energy-Franzi empört sich über Corona-Demo in Berlin

Leipzig/Nordhausen - Etwa 20.000 Demonstranten protestierten am Samstag in Berlin gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen. Ex-Energy-Moderatorin Franziska Mühlhause ist fassungslos und wendet sich mit einem Post an ihre Follower auf Instagram

Kann nicht fassen, was in den Köpfen der Demonstranten vorgeht: Franziska Mühlhause (30).
Kann nicht fassen, was in den Köpfen der Demonstranten vorgeht: Franziska Mühlhause (30).  © Screenshot Instagram/ franzimupu

"Ich verstehe es nicht. Ihr fühlt Euch in Eurer Freiheit beschnitten, warum?", versucht die 30-Jährige die Berliner Demonstranten zu verstehen. 

"Ist es, weil Ihr nicht jeden Menschen auf der Straße umarmen könnt, was Ihr ja eh nicht gemacht hättet? Weil Ihr die 15 Minuten zum Einkaufen eine Maske tragen müsst?", fragt sich die bekannte Ex-Radiopartnerin von Julian Mengler

Die Polizei zählte bei einer Demonstration in Berlin am Samstag rund 20.000 Menschen, die sich gegen die Corona-Maßnahmen aussprachen. 

Wie berichtet wurde, hielten kaum Demo-Teilnehmer den nötigen Mindestabstand ein oder trugen einen Mund-Nasen-Schutz. 

"Für zwei Wochen in ein Zelt stecken!" Franziska Mühlhause ist fassungslos

"Das Schlimme ist, dass genau Ihr, die Ihr so denkt und undankbar seid, die Sache an Menschen weitergebt, die vielleicht wirklich durch Vorerkrankungen so belastet sind, dass sie sterben könnten", bringt es Franzi auf den Punkt: "Aber Hauptsache, Ihr könnt in den Sommerurlaub fahren!"

"Ich wünschte, es gäbe jemanden, der Euch zur Quarantäne in ein Zelt steckt für zwei Wochen, auf Feldbetten, damit Ihr merkt, was für eine dumme Scheiße durch Euren Kopf geht!", ärgert sich Franzi weiter.

Doch nicht nur die Nordhäuserin sieht die Demo vom Samstag mehr als kritisch. "Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so", schrieb der CDU-Politiker Jens Spahn am späten Samstagnachmittag auf Twitter. In den Kommentaren zu ihrem Post hagelt es allerdings auch Kritik für das Radiogesicht.

"Man sollte doch beide Parteien an einen Tisch setzen und für einen gemeinsamen Lösung im Umgang mit diesem 'Problem' sorgen", merkte zum Beispiel ein User an. 

Titelfoto: Screenshot Instagram/ franzimupu

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