Hick-Hack im Stadtrat um den Leuschner-Platz: "Wollen keinen toten Platz!"

Leipzig - Schon seit mehreren Monaten wird an den Plänen für die künftige Gestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes im Zentrum von Leipzig gefeilt (TAG24 berichtete). Im Stadtrat wurde am Mittwoch zumindest beschlossen, was nicht mit dem Gelände passieren soll. 

Die aktuellen Pläne für das Areal liegen zurzeit im Stadtbüro aus. (Archiv)
Die aktuellen Pläne für das Areal liegen zurzeit im Stadtbüro aus. (Archiv)  © Stadt Leipzig

Auf Antrag der Freibeuter-Fraktion wird auf jeden Fall kein neues Technisches Rathaus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz gebaut. Das hatten die Stadträte am Mittwoch mehrstimmig beschlossen. 

Bisher sind für das Areal neben Wohnräumen und Büros nämlich hauptsächlich Einrichtungen geplant, die abends oder am Wochenende kaum Besucherverkehr hätten, wie etwa eine neue Juristenfakultät, das Leibniz-Institut für Länderkunde oder das neue Naturkundemuseum. 

"Wir wollen im Zentrum von Leipzig aber keinen toten Platz", erklärte Stadtrat Sven Morlok (FDP). 

Auch Grüne und CDU stimmten darin überein, dass auf dem Areal eher ein lebendiges Viertel entstehen soll, dass die Innenstadt erweitere. 

Größerer Fokus solle deswegen darauf gerichtet werden, eine Markthalle zu errichten oder Teile der Volkshochschule anzusiedeln. 

Über den endgültigen Bebauungsplan soll wegen weiteren Unstimmigkeiten nun in der nächsten Stadtratssitzung abgestimmt werden. 

Titelfoto: Stadt Leipzig

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