Idee aus Amsterdam: Leipzig stellt Beauftragten für Nachtkultur vor

Leipzig - Ein Fachbeauftragter für Nachtkultur soll sich künftig aufseiten der Stadtverwaltung um die Leipziger Clubszene kümmern – und dafür sorgen, dass traditionsreiche Orte trotz der Corona-Einschränkungen überleben.

Leipzig bekommt einen Beauftragten für Nachtkultur: Traditionsreiche Orte wie die Moritzbastei sollen am Leben bleiben. (Archivbild)
Leipzig bekommt einen Beauftragten für Nachtkultur: Traditionsreiche Orte wie die Moritzbastei sollen am Leben bleiben. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Der Fachmann oder die Fachfrau soll Teil einer Koordinierungsstelle Nachtleben werden, an der auch freie Akteure der Szene beteiligt sind, wie Leipzig bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte.

Wer die Stelle übernimmt, will die Stadt am heutigen Mittwoch (12 Uhr) bekanntgeben.

Die beauftragte Person soll künftig zwischen der Clubszene und deren Besuchern sowie den Anwohnern und der Politik vermitteln.

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Die Idee stammt laut Angaben der Stadt aus Amsterdam, wo es schon seit 2012 einen "Nachtbeauftragten" gibt.

Den Angaben zufolge sind 119 Bewerbungen für den Posten bei der Stadt eingegangen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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