In Handschellen am Leipziger Hauptbahnhof: "Schwarzfahrer" tritt nach Zugbegleiterin und Polizisten

Leipzig - Diese Zugfahrt endete für einen 23-jährigen "Schwarzfahrer" in Handschellen: In der Bahn hatte der junge Mann am gestrigen Mittwochvormittag bei einer Fahrkartenkontrolle erst nach der Zugbegleiterin, am Leipziger Hauptbahnhof angekommen, dann nach Bundespolizisten getreten.

Ein 23-Jähriger verweigerte sich im Zug nach Leipzig einer Fahrkartenkontrolle. (Archivbild)
Ein 23-Jähriger verweigerte sich im Zug nach Leipzig einer Fahrkartenkontrolle. (Archivbild)  © Stadt Leipzig

Wie die Bundespolizeiinspektion Leipzig mitteilt, lag der 23-Jährige gegen 10 Uhr zwischen zwei Sitzreihen auf dem Boden eines ICEs von Erfurt nach Leipzig.

Der "in Deutschland geborene Grieche" habe auf die Ticket-Kontrolle "lediglich mit Fußtritten in Richtung der Zugbegleiterin" reagiert. Getroffen habe er die Kontrolleurin dabei nicht.

Als der Zug schließlich am Leipziger Hauptbahnhof angekommen war, habe der 23-Jährige auch nach den alarmierten Bundespolizisten getreten. 

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Daraufhin sei er mit "einfacher körperlicher Gewalt" aus dem ICE gebracht worden, wogegen sich der junge Mann weiter gewehrt habe.

Die Konsequenz am Bahnsteig: Handschellen. Danach habe der "Schwarzfahrer" keinen Widerstand mehr geleistet.

Der Mann war der Polizei bereits bekannt. Gegen ihn wird nun wegen diverser Straftaten ermittelt.

Titelfoto: Stadt Leipzig

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