In höchster Not(durft): Mann setzt Dixi-Klo in Flammen

Leipzig - Diese Zeit schreibt Geschichten, die kann man sich gar nicht ausdenken, so verrückt sind sie: In Leipzig hat ein Mann versehentlich ein Dixi-Klo angezündet, auf dem er selbst saß.

Verkohlte Fassade, gesprungene Scheiben - vom Dixi-Klo, das vor dem Gebäude stand, blieb nichts mehr übrig.
Verkohlte Fassade, gesprungene Scheiben - vom Dixi-Klo, das vor dem Gebäude stand, blieb nichts mehr übrig.  © Alexander Bischoff

Und das kam so: Am Montagabend war Herr L. (51) im Stadtteil Plagwitz unterwegs. Plötzlich überkam ihn ein Grollen in der Bauchgegend. Auf der Suche nach Erleichterung entdeckte der Mann ein Dixi-Klo auf einem Gewerbehof.

Dort verrichtete er dann sein Geschäft. Weil er dabei fror, entschloss sich der nicht ganz nüchterne Herr L. (2,28 Promille), eine Rolle Klopapier zu entzünden, was in Corona-Zeiten schon eine Sünde an sich ist. 

Schlimmer noch: Sein eigenwilliger Dixi-Kamin geriet außer Kontrolle und schon bald stand das ganze Örtchen in Flammen.

Toi, toi, toi: Dem Unglücksraben gelang es gerade noch, die Hosen hochzuziehen und aus der Flammenhölle zu flüchten. Inzwischen war auch schon ein benachbartes Gebäude in Brand geraten. 

Die Feuerwehr konnte einen Vollbrand in letzter Minute verhindern. 

Der Klo-Zündler erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Titelfoto: Alexander Bischoff

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