Kältetod? Leiche in Holzschuppen in der Leipziger Südvorstadt entdeckt

Leipzig - Am Mittwochvormittag fanden Polizeibeamte eine leblose Person in einem Holzschuppen in der Kohlenstraße in Leipzig. Der bislang nicht identifizierte Mann soll erfroren sein.

Polizei und Kripo waren vor Ort.
Polizei und Kripo waren vor Ort.  © Silvio Bürger

Ein Polizeisprecher bestätigte den Fund einer männlichen Leiche in der Leipziger-Südvorstadt. Einsatzkräfte der Kripo untersuchten den Holzschuppen, in dem der Mann gefunden worden war.

Nach bisher unbestätigten Informationen soll es sich bei dem Toten um einen Obdachlosen handeln, der in dem Bretterverschlag Unterschlupf gesucht hatte. Ein Verbrechen soll hier nicht vorgefallen sein.

Die Temperaturen in der Messestadt rutschten in den letzten Tagen vor allem nachts auf bis zu minus drei Grad, Schnee und Wind taten ihr Übriges.

Wer besonders bei den kalten Temperaturen obdachlose Personen im Freien sieht, kann und soll diese auf die Hilfsangebote der Stadt hinweisen. So gibt es unter anderem Übernachtungsangebote für Männer und Frauen und auch Tageseinrichtungen - einen Überblick findet Ihr >>>hier.

In einem Bretterverschlag wurde die Leiche des Mannes entdeckt.
In einem Bretterverschlag wurde die Leiche des Mannes entdeckt.  © Silvio Bürger

Seit einigen Jahren ist auch der sogenannte Kältebus in Leipzig unterwegs, der auf ehrenamtlicher Basis über die Hilfsangebote der Stadt informiert und Bedürftige mit Schlafsäcken, warmen Essen und Getränken versorgt (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Silvio Bürger

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