Keine Polizei-Einsätze an sächsischen Party-Hotspots, dafür illegale Auwald-Party in Leipzig

Leipzig/Dresden - Die Lage an den Party-Hotspots in Leipzig und Dresden hat sich laut Polizeiangaben beruhigt.

Auf der Leipziger Sachsenbrücke kehrt offenbar langsam wieder Ruhe ein.
Auf der Leipziger Sachsenbrücke kehrt offenbar langsam wieder Ruhe ein.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/ZB

An der Sachsenbrücke in Leipzig hätten sich in der Samstagnacht deutlich weniger Menschen versammelt als in den vergangenen Wochen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Die Beamten waren den Angaben zufolge zwar wie auch an den vergangenen Wochenenden vor Ort, um das Geschehen zu kontrollieren, mussten aber nicht einschreiten.

"In den vergangenen Wochen haben sich die Menschenmassen zum Teil in den angrenzenden Palmengarten verlagert. Man kann aber definitiv feststellen, dass das Geschehen dort sukzessive zurückgegangen ist", sagte die Sprecherin.

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So seien am Samstagabend gegen 21.30 Uhr nur rund 60 Menschen an der Sachsenbrücke gewesen, gegen 3 Uhr nur noch wenige Personen.

In den Monaten zuvor hatten sich bis zu 2000 Menschen an der Sachsenbrücke versammelt. Da sich Fälle von Diebstählen, Handgreiflichkeiten und sexueller Belästigung mehrten, ist die Polizei an den Wochenenden mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei vor Ort.

Zwar blieb es an der Sachsenbrücke ruhig, dafür stieg in der Nacht zu Sonntag offenbar eine illegale Techno-Party im westlichen Auwald nahe der Nahle. Nach TAG24-Informationen parkten zahlreiche Fahrzeuge mit Berliner und Brandenburger Kennzeichen im Wald. Die Feiernden hinterließen in dem Naturschutzgebiet viel Müll und leere Flaschen.

Dresdner Neustadt: "Nacht war ruhig, kann sich aber ändern!"

Auch in der Dresdner Neustadt gab es laut Polizeiangaben in der Samstagnacht keine Vorfälle.

"Die letzte Nacht war ruhig. Das kann sich aber am nächsten Wochenende schon wieder ändern", sagte ein Polizeisprecher. In dem Szeneviertel sind seit Anfang Juli "Nachtschlichter" im Einsatz, die an den Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden mit Feiernden, Anwohnern und Gastwirten ins Gespräch kommen und vermitteln sollen.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/ZB

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