Besucher kommen aus aller Welt: Das Bachfest startet wieder durch

Leipzig - Auch das Bachfest Leipzig hatte zwei Jahre mit der Corona-Pandemie zu kämpfen. Nun sollen die Konzerte wieder voll werden. Die Veranstalter registrieren ein großes internationales Interesse.

Vom 9 bis 19. Juni soll sich in Leipzig wieder alles um ihn drehen: Das Bachfest geht nach zwei Jahren Corona-Pause in die nächste Runde.
Vom 9 bis 19. Juni soll sich in Leipzig wieder alles um ihn drehen: Das Bachfest geht nach zwei Jahren Corona-Pause in die nächste Runde.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einer Absage und einer abgespeckten Digitalvariante wegen der Corona-Pandemie zieht das Bachfest Leipzig in diesem Jahr wieder Besucher aus aller Welt an.

Im Vorverkauf seien Tickets in rund 50 Länder abgesetzt worden, sagte Intendant Michael Maul. Damit sei der internationale Besucherzuspruch größer als im Rekordjahr 2019.

Der Intendant führt das auch auf das Motto des diesjährigen Festivals zurück. Unter dem Titel "Bach - We Are Family" soll das Fest vom 9. bis 19. Juni ein Familientreffen der Bach-Community werden.

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Das Programm war schon für 2020 geplant worden, musste dann aber abgesagt werden. Nun wird es in zwei Teilen in diesem Jahr und 2024 nachgeholt. Mehr als 20 Bachchöre werden in Leipzig erwartet, um am Programm mitzuwirken.

"Die Idee hinter dem Familientreffen ist, dass die Grenzen zwischen dem passiven Publikum und aktiven Künstlern verschwimmen", sagte Maul. "Vom engagierten Amateur bis zum Spitzeninterpreten wird es alles geben."

Zahlreiche berühmte Bachinterpreten angekündigt

Rund 150 Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Die Bachchöre werden laut Maul hauptsächlich in Gottesdiensten auftreten. Im Kernprogramm sind viele berühmte Bachinterpreten angekündigt, darunter Sir John Eliot Gardiner, Angela Hewitt oder Ton Koopman.

Der Vorverkauf für das Bachfest hatte schon im November begonnen. Bis April wurde wegen der Pandemie-Unsicherheit nur ein Kontingent von 40 Prozent verkauft. Danach wurden mehr Plätze freigegeben.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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