"Eigentlich bin ich in Quarantäne, aber...": Julian Mengler bittet Follower um Vernunft 

Leipzig - In den Zeiten des Coronavirus sollte man alles tun, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Zum Beispiel eine Quarantäne einzuhalten, wenn diese denn verordnet ist. Erschreckenderweise tun das aber einige Menschen nicht, wie Ex-Energy-Moderator Julian Mengler feststellt. 

Über das Verhalten mancher Menschen kann sich MDR-Reporter Julian Mengler nur aufregen. 
Über das Verhalten mancher Menschen kann sich MDR-Reporter Julian Mengler nur aufregen.   © Screenshot Instagram/ Julian Mengler

Der 33-Jährige und seine Frau Lena (38) machen es richtig und meiden an diesem Wochenende größere Menschenansammlungen. 

Eine Anekdote möchte der ehemalige Radiomoderator dann aber doch gegenüber seinen Followern loswerden. "Eine Kollegin von mir war beim Friseur und sie war außer einer weiteren Kundin ganz alleine dort", berichtete Julian. 

"Dann unterhielt sie sich mit der zweiten Kundin, die dann plötzlich meinte 'oh, verrückt, eigentlich dürfte ich gar nicht hier sein, denn ich stehe offiziell unter Quarantäne!'", gibt der Leipziger geschockt das Gespräch wieder. 

"Und genau das ist das Problem!", richtet er sich an seine Fans. Viele würden das Coronavirus und seine Folgen nämlich nicht ernst nehmen. "Man kann Scherze übers Hamstern machen und so weiter, aber wenn Ihr Euch krank fühlt oder in Quarantäne seid, dann bleibt einfach zuhause!", bittet Julian eindringlich. 

Eine seiner Follower berichtet von einer ähnlichen Erfahrung, die sie in der Straßenbahn machen musste. 

"Eine Dame erzählte ihrem Gesprächspartner am Telefon, dass sie eigentlich zu Hause bleiben müsste, aber ihr fällt dort die Decke auf den Kopf. Stand auf und bestätigte den Türöffner. Ich stand da und war in diesem Moment einfach nur fassungslos, wie unverantwortlich und egoistisch man sein kann", ärgert sich die Instagram-Userin. 

Laut dem Robert-Koch-Institut können bei einem begründeten Verdacht auf eine Infektion auch symptomfreie Personen in Quarantäne gezwungen werden. Über die jeweiligen Maßnahmen zum Infektionsschutz entscheiden die regionalen 380 Gesundheitsämter. 

Die Isolation sollte nach Absprache mindestens zwischen zehn und vierzehn Tagen andauern. 

Mehr Infos findet Ihr im +++ Coronavirus-Liveticker +++ 

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