Klettern statt Krimi: SOKO-Leipzig-Kommissar hat nach Ausstieg plötzlich Zeit

Leipzig - Neun Jahre lang und für mehr als 200 Folgen stand Steffen Schroeder (46) für die SOKO Leipzig vor der Kamera. Doch jetzt ist Schluss. Der "Tom Kowalski"-Darsteller möchte neue Wege einschlagen. Allerdings läuft alles etwas anders, als er sich das vorgestellt hatte.

Der Schauspieler Steffen Schroeder (46) will neue Wege gehen.
Der Schauspieler Steffen Schroeder (46) will neue Wege gehen.  © Steffen Schellhorn

"Corona hat auch mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gerade jetzt in die Selbstständigkeit, das ist natürlich kein idealer Zeitpunkt", sagt der Schauspieler und Buchautor nachdenklich. 

So wurde seine Lesereise abgesagt, geplante Filmprojekte wurden aufgeschoben und auch aufgehoben. "Zum Glück trifft es mich nicht so hart wie andere, die gleich vor der kompletten Existenznot stehen", sagt er und versucht das Beste draus zu machen.

"Ich freue mich, jetzt wieder mehr Zeit für meine Familie zu haben. Die kam zuletzt etwas kurz", erzählt er. 

So war er zuletzt mit seinem Sohn in Sachsen-Anhalt klettern und besuchte einen befreundeten Kameramann. 

Als nächstes möchte der Familienvater mal wieder in die Sächsische Schweiz. Schroeder: "Alles Dinge, für die ich früher keine Zeit hatte".

Steffen Schroeder, Amy Mußul, Melanie Marschke und Marco Girnth am Set der 400. Folge der ZDF Krimiserie SOKO Leipzig, die im November 2018 in der Messestadt gedreht wurde.
Steffen Schroeder, Amy Mußul, Melanie Marschke und Marco Girnth am Set der 400. Folge der ZDF Krimiserie SOKO Leipzig, die im November 2018 in der Messestadt gedreht wurde.  © imago/Future Image

Aber auch beruflich soll es bergauf gehen. 

"Hoffentlich wird bald wieder mehr gedreht und das Theaterspielen fehlt mir auch. Daneben recherchiere ich für ein neues Buch", zählt er auf. 

Titelfoto: Steffen Schellhorn

Mehr zum Thema Leipzig Kultur & Leute:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0