Corona und die Buchmesse: Neue Absagen in Leipzig, Magdeburg liest trotzdem

Leipzig/Magdeburg - Nach der Absage der Leipziger Buchmesse arbeitet Magdeburg an einem Ersatz für den geplanten Auftritt der Stadt in Leipzig. Derweil gibt es in der Messestadt neue Absagen.

Nach der Absage der Leipziger Buchmesse hat nun auch der MDR entschieden, seine im Zusammenhang mit der Messe stehenden Veranstaltungen nicht durchzuführen.
Nach der Absage der Leipziger Buchmesse hat nun auch der MDR entschieden, seine im Zusammenhang mit der Messe stehenden Veranstaltungen nicht durchzuführen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

So gab der Mitteldeutsche Rundfunk am Mittwoch bekannt, dass auch die direkt im Zusammenhang mit der Buchmesse stehenden MDR-Veranstaltungen nicht durchgeführt würden.

Wie bereits bei der Silbereisen-Show "Schlagerlovestory", die am Dienstag verschoben wurde, folge der Sender auch diesmal den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, hieß es in einer Mitteilung. Weitere Veranstaltungen würden derzeit geprüft.

Unter dem Motto "Magdeburg liest trotzdem" soll derweil am 12. März der Original-Messestand der Stadt Magdeburg in der Festung Mark aufgestellt und dort gelesen werden, wie die Kommune am Mittwoch mitteilte. Für eine zwölfstündige Veranstaltung sollen möglichst viele der Protagonisten gewonnen werden, deren Auftritt in Leipzig geplant war.

Geplant sei ein Programm mit Lesungen, Performances, Musik, Poetry-Slam und Gesprächen, hieß es weiter. Ebenfalls stattfinden soll die geplante Poetry-Show "Die Lehre von der Leere" am 14. März in Leipzig-Plagwitz.

Die Leipziger Buchmesse war am Dienstag wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt worden (TAG24 berichtete). Die Stadt Leipzig und die Messeleitung trafen die Entscheidung gemeinsam. Bei rund 2500 Ausstellern auf der Buchmesse und etwa 280 000 erwarteten Besuchern wäre es unmöglich gewesen, alle Kontaktpersonen rückverfolgen zu können, teilte die Stadt mit.

In Magdeburg wird dagegen an einem Ersatz für den geplanten Aufritt in der Messestadt gearbeitet.
In Magdeburg wird dagegen an einem Ersatz für den geplanten Aufritt in der Messestadt gearbeitet.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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