Leipziger dreht seit acht Jahren Trick-Film in eigener Wohnung

Leipzig - Was als Schulprojekt begann, ist acht Jahre später zur Lebensaufgabe geworden: Valentin Felder (27) dreht in seiner Leipziger Wohnung seit acht Jahren einen Film!

Ein Filmprojekt wird zur Lebensaufgabe: Der Leipziger Valentin Felder (27) steckt hinter "Das Getriebe im Sand".
Ein Filmprojekt wird zur Lebensaufgabe: Der Leipziger Valentin Felder (27) steckt hinter "Das Getriebe im Sand".  © Ralf Seegers

Einen, der mit jeder Menge Liebe zum Detail gestaltet ist. Denn es ist ein Stop-Motion-Film.

"Für eine Sekunde Film brauche ich bis zu drei Stunden", sagt der Hobby-Filmemacher. "Manchmal schaffe ich aber auch zwei Sekunden, je nachdem, wie aufwendig die Szene ist."

Felder stellt Kulissen, Dekoration und auch die kleinen Figuren, die in seinem Werk die Hauptrolle spielen, selbst in stundenlanger Arbeit her. "Dann werden die Figuren immer ein kleines Stück bewegt, es wird ein Foto gemacht und so weiter."

So entsteht die Illusion von Bewegung. "Ein Freund und ich haben damit angefangen, als wir noch Schüler waren, weil uns das Thema Film und auch die Technik interessiert haben."

Irgendwann machte er allein weiter - neben seinem Studium. Jetzt ist er damit fertig und macht sich gerade selbstständig.

Pro Sekunde Film braucht er manchmal bis zu drei Stunden, denn die Bewegungen der Figuren entstehen in einzelnen Kameraaufnahmen.
Pro Sekunde Film braucht er manchmal bis zu drei Stunden, denn die Bewegungen der Figuren entstehen in einzelnen Kameraaufnahmen.  © Ralf Seegers

Crowdfunding für Trickfilm gestartet

Detailreiche Kleinstarbeit: Der Hobbyfilmer stellt die Kulissen und auch die Figuren für seinen Film allesamt selbst her.
Detailreiche Kleinstarbeit: Der Hobbyfilmer stellt die Kulissen und auch die Figuren für seinen Film allesamt selbst her.  © Ralf Seegers

"Durch den Film und auch den Trailer sind andere Produktionen auf mich aufmerksam geworden und vor allem auf meine Figuren, die ich aus Glas, Gips, Styropor oder Metallteilen fertige."

Aus den bisher 18 entstandenen Minuten von "Das Getriebe im Sand" sollen aber insgesamt 30 werden. "Im Film geht es um Roboter und die Menschen, erstere sind eher die Guten und Sympathieträger in der Geschichte", so Felder.

Damit der Trickfilm irgendwann fertig wird, sucht er jetzt Unterstützer. Mehr Infos dazu findet Ihr >>> hier.

Titelfoto: Ralf Seegers

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